Die Inschriften der Nagelkapelle im Dom zu Bamberg

Gesammelt von Rudolf M. Kloos und bearbeitet von Renate Baumgärtel-Fleischmann, Julia Karg, Christine Steininger, Ramona Baltolu und Tanja Kohwagner-Nikolai.

Der Band umfasst 54 Editionen von Inschriften der Nagelkapelle am Bamberger Dom von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zum Jahre 1626. Die Nagelkapelle diente den Kanonikern des Hochstifts Bamberg als Sepultur. Demzufolge widmen sich alle Inschriften dieser Edition dem Totengedenken für Bamberger Domherrn sowie Mitglieder der Familie Rotenhan. Bis auf eine Ausnahme sind alle Inschriften in Metall ausgeführt. Dies stellt neben dem umfangreichen Bestand der Nürnberger Friedhöfe unter den bislang in der Münchner Reihe der Deutschen Inschriften publizierten Beständen eine Besonderheit dar. Für Aussehen und Größe der Grabplatten sind zwar keine schriftlichen Vorgaben überliefert, doch scheint es gewisse Verbindlichkeiten und Richtlinien gegeben zu haben. Für die Ausführung der Platten wurde neben einigen anderen, zum Teil namentlich greifbaren Werkstätten vor allem die Nürnberger Fischer-Werkstatt herangezogen. Im Vergleich zu anderen DI-Bänden handelt es sich in Hinblick auf Material und Ausführung sowie auf Inschriftenträger und Inschriftenarten um einen sehr einheitlichen Bestand, der einen guten Einblick über die Veränderungen der Grabdenkmäler innerhalb einer sehr homogenen Gruppe und eines Zeitraums von annähernd zwei Jahrhunderten gewährt.

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