Das Team hinter „DIO”

Entwicklung und Koordination (Mainz & Greifswald)

„Deutsche Inschriften Online“ ist ein interakademischen Kooperationsprojekt mit dem Ziel die gedruckten Bänder aus der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ (DI) zu digitalisieren und in Form einer interdisziplinär nutzbaren, frei zugänglichen Onlinedatenbank verfügbar zu machen. Die einzelnen Bände werden dabei sukzessive mit erweitertem Bildmaterial online gestellt, wobei sich die Implementierung und Freischaltung bestimmte Teile (Register, Materialien und Anhänge) und Features noch in Arbeit befindet.

Die technische Umsetzung des Projektes basiert auf einer Kombination aus einer Installation des Content Management Systems Typo3 (relationale Datenbank und Redaktionsoberfläche) mit spezifischen Extensions und dem Einsatz von XML.

Torsten Schrade (Webdesign + TYPO3 Programmierung)

Torsten Schrade

Geboren 1977 in Worms. Seit 1998 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Anglistik und Germanistik in Mainz. Seit 2004 selbständiger Webentwickler und Spezialist für das Content Management Framework TYPO3. Umsetzung des Pilotprojekts „Inschriften Mittelrhein-Hunsrück“ im Bereich Systemadministation, Webdesign, Datenimport und Programmierung. Chefentwickler bei DIO.

Jürgen Herold (Datenkonversion + XSL-Scripting)

jrgen herold

Studium der Geschichte, Ur- und Frühgeschichte und Romanistik von 1992 bis 1997 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Seit 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsstelle Inschriften in Greifswald. Arbeitsgebiete sind neben der Epigrafik die Konzeption von Datenbanken für geisteswissenschaftliche Anwendungen und XML-Technologien.

Max Grüntgens (DIO-IT)

M Gruentgens

Geboren 1986 in Mainz. Studierte von 2005/6 bis 2013 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in den Studienfächern Geschichte und Philosophie eingeschrieben (Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien). Seit 2009 im Projekt „Deutsche Inschriften Online“ als freier Mitarbeiter tätig, daran anschließend als studentische Hilfskraft und seit Sommer 2013 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Zuständig für die Datenkorrektur und Betreuung der zu digitalisierenden Inschriftenbände, Weiterentwicklung von projektinternen, technischen Abläufen sowie Strukturen und zuständig für Bildbearbeitung und Metadateneingabe. Des Weiteren ist er in der Projektrepräsentation sowie der Öffentlichkeitsarbeit zu DIO tätig.

Jonathan Geiger

Geboren 1989 in Freudenstadt im Schwarzwald. Bachelor-Studium in Information Science and Engineering an der Hochschule Darmstadt. Anschließend Master-Studium "Technik und Philosophie" mit Schwerpunkt Wissenschaftsphilosophie und Erkenntnistheorie an der TU Darmstadt. Seit 2016 Promotionsstudent an der TU Darmstadt im Fach Philosophie. 2016 Auslandssemester an der University of Edinburgh, Schottland. Seit Ende 2016 Trainee an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Abteilung Digitale Akademie, insbesondere im Projekt "Die Deutschen Inschriften" für redaktionelle Arbeiten.

Wissenschaftliche Ansprechpartner der einzelnen Arbeitsstellen

Die Entwicklungsabteilung in Mainz arbeitet eng mit den einzelnen Inschriftenarbeitsstellen der Akademien zusammen.

Dr. Eberhard J. Nikitsch (Mainz)

Dr.Eberhard Nikitsch

Geboren am 23. Dezember 1953 in Plochingen; Schulzeit in Illertissen und Esslingen; Studium der Germanistik, Geschichte und Archäologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; 1983 und 1984 Assistent am Historischen Seminar; Abt. für Mittelalterliche Geschichte; 1985 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Handwerkermentalität in frühneuzeitlichen Reichsstädten.

Ab 1. April 1985 Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Inschriften-Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz), zusammen mit drei weiteren Wissenschaftlern beauftragt mit der Edition der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Autor zahlreicher landeskundlicher Publikationen, u. a. auch der Editionsbände „Die Inschriften des Landkreises Bad Kreuznach (Die Deutschen Inschriften Bd. 34) Wiesbaden 1993“ und „Die Inschriften des Rhein-Hunsrück-Kreises I (Boppard, Oberwesel, St. Goar) (Die Deutschen Inschriften Bd. 60) Wiesbaden 2004 und II (ehem. Lkrs. Simmern und nordwestlicher Teil des ehem Lkrs. St. Goar) (Die Deutschen Inschriften Bd. 79). Wiesbaden 2010.“ sowie des Kunstführers „Kloster Disibodenberg. Religiosität, Kunst und Kultur im mittleren Nahetal (Große Kunstführer Bd. 202). Regensburg 1998“.

Dr. Christine Wulf (Göttingen)

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Christine Wulf studierte Germanistik, Biologie und Philosophie. Im Jahr 1981 schloss sie ihr Studium mit dem 1. Staatsexamen ab, im Jahr 1987 folgte die Promotion mit der Dissertationsschrift mit dem Titel: Eine volkssprachige Laienbibel des 15. Jahrhunderts, erschienen in der Reihe: Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters.

Sie ist seit April 1984 für die Inschriftenkommission der Göttinger Akademie tätig. Dort arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft, danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit dem Auftrag der Dienststellenleitung.

Ihre Bislang publizierte Inschriftenbände sind DI 28 (Stadt Hameln) und  DI 58 (Stadt Hildesheim). Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf den Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Bildbeischriften auf Inschriftendenkmälern sowie der Deutschen Bibel im Mittelalter. Weitere Forschungsinteressen sind die Rezeption von Bibel und Liturgie in den Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit sowie das Pfarrerbuch des Jacobus Jovius (1569-1585).

Dr. Sabine Wehking (Göttingen)

Wehking

Sabine Wehking studierte Geschichte und Germanistik und schloss ihr Studium mit einer Examensarbeit mit dem Titel "Zum politischen und sozialen Selbstverständnis preußischer Junker 1871-1914" ab, welche auch in den Blättern für deutsche Landesgeschichte 121, 1985, S. 395-448, erschien. Nach dem Examen wurde sie mit ihrer Dissertationsschrift "Die Inschriften der Stadt Osnabrück" promoviert.

Seit Juni 1980 ist sie für die Inschriftenkommission der Göttinger Akademie tätig. Sie arbeitete zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft, danach als wissenschaftliche Angestellte und schließlich als freie Mitarbeiterin.

Ihre bislang publizierte Inschriftenbände sind DI 26 (Stadt Osnabrück), DI 36 (Stadt Hannover) und die Bände DI 46 (Stadt Minden), DI 56 (Stadt Braunschweig) sowie DI 66 (Landkreis Göttingen). Als Mitarbeiterin war sie am Band DI 59 (Stadt Lemgo) beteiligt. Der Inschriftenband DI 46 wurde mit dem Geschichtspreis der Stadt Minden ausgezeichnet.

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Geschichte der katholischen Kirche in Göttingen, der Geschichte des Amtes und Fleckens Gieboldehausen und der Verwaltungsgeschichte des Untereichsfelds sowie auf der Ordnung von Pfarrarchiven und der Anfertigung von Kircheninventaren für die Denkmalpflege des Bistums Hildesheim.

Weitere Publikationen sind "Ein jeder darf sich gleichen Rechts erfreun ..." Die Geschichte der katholischen Kirche in Göttingen, "1746 - 1990." Göttingen 1992 (Studien zur Geschichte der Stadt Göttingen 17) und "Die Geschichte des Amtes Gieboldehausen". Duderstadt 1995, "Die Chronik des Fleckens Gieboldehausen". Duderstadt 2003 sowie "Die Wallfahrtskapelle auf dem Höherberg 1856-2006". Duderstadt 2006. 

Studentische Mitarbeiterinnen (Mainz)

Lisa Kolodzie

Geboren 1991 in Kaiserslautern. Von 2010 bis 2014 Bachelorstudium der Buchwissenschaft und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Danach Weiterbildung zur IHK geprüften Social Media Managerin und Arbeit als Redakteurin online und Print. Masterstudium der Digitalen Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften seit dem Wintersemester 2016. Studentische Hilfskraft an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz im Bereich Digitale Akademie seit Dezember 2016.

Die Mitarbeiter


Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

Die Akademie der Wissenschaften und Literatur wurde an 9. Juli 1949 in Worms auf Initiative der in den Westen ausgewanderten Angehörigen der Preußischen Akademie der Wissenschaften und der Preußischen Akademie der Künste. Satzungsgemäß dient die Akademie in Mainz der Pflege der Wissenschaften und der Literatur und wirkt auf diese Weise für die Bewahrung und Förderung der Kultur.

Sie gliedert sich in drei Klassen, die jeweils verschiedene Kommissionen und Unterkommissionen mit eigenen Vorsitz verwalten: die Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse, die Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse und die Klasse der Literatur. Jede Klasse umfasst 30 ordentliche und bis zu 50 korrespondierende Mitglieder.