Die Inschriften der Stadt Baden-Baden und des Landkreises Rastatt

Hinweis: Diese Einleitung enthält Abweichungen gegenüber der Druckfassung. Alle Von-Bis-Angaben bei Verweisen auf Katalognummern (z. B. Nr. 71–73) wurden aus Referenzierungsgründen zu kommaseparierten Listen aufgelöst.

6. Nicht aufgenommenen Inschriften

Der vorliegende Katalog vereint sämtliche Inschriften, die bis zum Jahre 1650 im Bearbeitungsgebiet entstanden sind oder hierher verbracht wurden. Ausgespart blieben naturgemäß solche Texte, die auf Papier oder Pergament verzeichnet oder in serieller Produktion mit Hilfe von Stempeln, Gußformen bzw. Modeln angefertigt wurden.605) Sofern keine Kopialüberlieferung vorliegt, fanden ebensowenig vollkommen zerstörte oder nicht originalgetreu restaurierte Inschriften Berücksichtigung, auch wenn deren Träger noch existieren. Ferner entfielen solche Texte, deren ehemalige Existenz zwar bezeugt, deren Wortlaut jedoch nur in Paraphrase oder gar nicht tradiert ist. Da der Quellenwert der Gattung in hohem Maße von der Kenntnis der jeweiligen Primärstandorte abhängt, erfordert die Ermittlung der Herkunft transportabler Inschriftenträger stets besondere Aufmerksamkeit. Diejenigen, die nachweislich nicht aus dem Bearbeitungsgebiet stammen und erst nach 1650 hierher gelangten, werden in der DI-Reihe unter ihrem ursprünglichen Standort bearbeitet. Eine etwas differenziertere Behandlung erfahren solche Objekte, die sich erst nach 1650 im Bearbeitungsgebiet nachweisen lassen und mit ihm in keinem historisch gewachsenen Zusammenhang stehen. Aus dieser relativ großen Gruppe, die vor allem die zahlreichen kleineren Kunst- und Alltagsgegenstände aus markgräflichen oder aus anderen privaten Sammlungen umfaßt, wurden nur diejenigen Inschriften dem Katalog eingegliedert, die konkrete inhaltliche Bezüge zu Personen oder zur Geschichte der Region erkennen lassen. Alle anderen Gegenstände ungeklärter Provenienz, wie sie etwa im ehemaligen Zähringermuseum im Neuen Schloß zu Baden-Baden, in den von Großherzog Leopold ausgestatteten Räumen des Schlosses Neueberstein oder auch in der Sammlung Gimbel in Baden-Baden im 19. und 20. Jahrhundert in großer Zahl vorhanden waren, haben im Katalog keinen Niederschlag gefunden.606) Diese Methode resultiert vor allem aus der Tatsache, daß keine markgräflich badischen Kunstinventare aus der Zeit vor 1650 erhalten geblieben sind.607) Inschriften des 17. Jahrhunderts, die im Zuge der Bearbeitung erstmals und mitunter entgegen bisheriger Meinung in die Zeit nach 1650 datiert werden, fehlen konsequenterweise ebenfalls im Katalog. Schließlich wurde auf die Aufnahme von nur kopial überlieferten Jahreszahlen immer dann verzichtet, wenn die entsprechende Quelle sich nicht durch eine hohe Zuverlässigkeit auszeichnet.

Um von den ausgesonderten Inschriften dennoch im Einzelnen Kenntnis zu geben, werden sie hier in einer topographisch-alphabetisch und chronologisch geordneten Auflistung kurz abgehandelt.608) Dabei finden Inschriften aus serieller Produktion nur dann Berücksichtigung, wenn sie einen gewissen Seltenheitswert erlangt haben. Die Bestände der genannten Kunstsammlungen bleiben ausgenommen.

Seltene Inschriften aus serieller Produktion und Sonderfälle

*1) Baden-Baden, Stadtmuseum. Ofenplatte mit der Darstellung der Hochzeit zu Kana; Gußeisen; 17. Jh. In der unteren Rahmenleiste der Bildtitel: CHRISTVS FROMMER EHELEVT TROST. Darunter: IOHANN AM 2. CAP. CHRISTVS / [MA]CHT WASSER ZV WEIN.

[Druckseite XCIV]

*2) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal. Pilgerzeichen aus Altötting (Oberbayern); getriebenes Goldblech; 1508 oder später.609) Noch um 1942 im Besitz der Abtei.610) Auf der Vorderseite des ovalen Plättchens das Relief des hl. Franziskus, auf der Rückseite die Muttergottes mit der Umschrift: MARIA OETHING(ENSIS) PATRONA BAVARIAE.

*3) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Museum. Beckenschlägerschüssel; Messing; 15.–16. Jh.611) Im Boden Fischblasendekor. Dazwischen ein Ring aus mehreren Stempelabdrücken mit den Sequenzen der üblichen Zierbuchstaben.612)

*4) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Frauenchor. Paxtafel; Wachs; 17. Jh. (?). Runde Scheibe, verschlossen in einem durchsichtigen, medaillonförmigen Gehäuse. Auf der Vorderseite das Abbild des Schmerzensmannes mit der eingepreßten Umschrift: EC[CE] // HOMO. Auf der Rückseite das Christusmonogramm YHS, überhöht von einem lateinischen Kreuz auf dem Balken des H. Am Rand: [– – –] PONTIFEX MAXIMVS.

*5) Bühl, Heimatmuseum. Sog. Lichtputzschere; Eisen; 19. Jh. Über dem Abbild einer Sonne die eingepunzte Seriennummer 1534.613)

*6) Gernsbach, Bleichstraße 20–22 (Haus Katz), Treppenhaus. Ofenplatte mit der Darstellung des Todes Absaloms; Gußeisen; 17. Jh. Vermutlich um 1963 aus dem Haus Kast in Hörden (Landstr. 43) hierher verbracht.614) Unten der Bildtitel: ABSALON · SEIN · VATTER · VERFOLGEN · THAT / AM · BAVM · BLEIBT · HANGEN · WIRD · GETODT.

*7) Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Pilgerzeichen aus Einsiedeln (Kanton Schwyz, CH); Blei (Inv.-nr. C 9603); um 1360. Gefunden 1906/07 auf der Burg Hohenbaden (Stadt Baden-Baden).615) Kreisrunder Gitterguß mit der Darstellung des hl. Meinrad zwischen seinen beiden Mördern. Auf dem äußeren Ring in Gotischer Minuskel: + dis · ist · vnser · zeichen · von · sant · meinrat · von · [eins]idell.

*8) Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Fragment einer Ofenkachel (Inv.-nr. C 9566); Ton, grün lasiert; 16. Jh. (?). Auf der Burg Hohenbaden (Stadt Baden-Baden) gefunden und im Juni 1907 dem Museum übergeben.616) Vom Bildrelief nur noch die Beine einer Figur vorhanden. Am Rand links daneben der Beginn einer verstümmelten Umschrift: [. . . .]arv[. – – –].

*9) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein, Treppenaufgang im Bergfried. Runder Schild; Messing; 16. Jh. (?). Am Rand und um den Omphalos herum die Stempelabdrücke maurischer (?) Schriftzeichen.617)

*10) Ottersweier (?). Je ein Siegelring618) der Brüder Hans Ludwig von Windeck (gest. 1573) und Georg von Windeck (gest. vor (?) 1588);619) vor 1573. Verlustumstände unbekannt. Jeweils das Vollwappen von Windeck und die Namensinitialen: H(anns) · L(udwig) · // V(on) · W(indeck) · bzw. G(eorg) · V(on) // W(indeck) ·.620)

Vollständig zerstörte bzw. nicht originalgetreu wiederhergestellte Inschriften auf erhaltenen Trägern

*11) Baden-Baden, Burg Hohenbaden, südlicher Wohnbau der Oberburg (sog. Hermannsbau). Kamineinfassung; Sandstein; A. 15. Jh. (?). Im obersten Geschoß in der westlichen Nische der Südwand.621)

[Druckseite XCV]

Über der Kaminöffnung ein Flachbogenfeld mit dem reliefierten Schild des badischen Vollwappens. Daneben bezeugte Max Wingenroth 1920 eine „stark verwischt[e]“ Inschrift, die er mit Markgraf Bernhard I. von Baden in Verbindung brachte.622) Die heute verlorenen Buchstaben noch um 1942 als gelb aufgemalte, unlesbare Minuskeln beschrieben.623)

*12) Baden-Baden, altkath. Pfarrkirche St. Maria u. Vierzehn Nothelfer (ehem. Spitalkirche). Grabplatte für eine(n) Unbekannte(n), in Zweitverwendung für Susanna Katharina Ernestina Sperl, geb. Beck (gest. 1708);624) rötl. Sandstein; 15.–1. H. 16. Jh. Innen an der Südwand des östlichen Langhausjoches die dritte Grabplatte östlich des Strebepfeilers. Die ursprüngliche Umschrift infolge der Zweitverwendung weitgehend verloren. Die noch erkennbaren Schaftbrechungen der Buchstaben deuten auf eine Ausführung in Gotischer Minuskel hin.625)

*13) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal. Drei Titulusschilde mit der Inschrift inri in neuzeitlicher Ausführung; Holz. Am Triumphkreuz in der Klosterkirche (E. 15. Jh.)626), am Kruzifix im Refektorium (A. 16. Jh.)627) sowie am Kreuz innerhalb eines kleinen Flügelaltärchens mit Reliefs aus Nußbaumholz (um 1600)628) im Museum.

*14) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Museum. Relieftafel mit der Geburt Christi; Gips, farbig gefaßt; 16. Jh.629) Im Vordergrund Maria und Josef in Betrachtung des Kindes; im Hintergrund über Stadtsilhouetten Gottvater. Vor dem Dach des Stalles drei Engel mit einem weißen Schriftband, das nur noch unlesbare Reste einer in Schwarz aufgemalten Inschrift trägt.

*15) Baden-Baden-Scheuern, kath. Drei-Eichen-Kapelle. Figur der Muttergottes im Altarschrein; Lindenholz; A. 16. Jh.630) Auf dem Gewandsaum die trassierte und vergoldete Inschrift in einer Gotischen Majuskel631) des 19. Jahrhunderts: SVB TVVM PRAESIDIVM · CO(N)FVGIMVS SANCTA · DEI GENITRIX · 632). Die Existenz einer ursprünglichen Inschrift ist nicht bezeugt.

*16) Balzhofen (Stadt Bühl). Sog. Schwedenkreuz; rötl. Sandstein; 16. Jh. (?). In einer Anlage an der Ortsausfahrt nach Vimbuch nahe der Einmündung der Schultheißenstraße. Bis 1975 im Gewann Sulzbach als Grenzmarkierung zwischen den Gemarkungen Vimbuch und Balzhofen.633) Im Kreuzungsfeld ein eingetiefter Wappenschild mit dem Relief einer gestürzten Pflugschar (Gde. Vimbuch).634) Links und rechts davon anscheinend die Ziffern einer unkenntlichen Jahreszahl.

*17) Durmersheim-Bickesheim, kath. Wallfahrtskirche Maria Bickesheim. Kruzifixus; rötl. Sandstein, farbig gefaßt; 3. V. 13. Jh. An der Kanzelsäule, flankiert von Sonne und Mond sowie den Vollwappen Baden und Eberstein.635) Der Kreuztitulus INRI wurde erst in jüngerer Zeit aufgemalt; seine ursprüngliche Ausführung ist nicht bezeugt.636)

*18) Durmersheim-Bickesheim, kath. Wallfahrtskirche Maria Bickesheim. Wandmalereien im nördlichen Nebenchor der hl. Katharina; 2. H. 14. Jh.637) 1872 aufgedeckt, 1875 übertüncht, 1908 [Druckseite XCVI] erneut freigelegt, 1912 konserviert, 1970/71 umfassend restauriert.638) Dabei wurden die Inschriften in Gotischer Majuskel und Gotischer Minuskel so stark verfälscht, daß sie keinen Sinn mehr ergeben.

*19) Gernsbach, ev. Pfarrkirche (St. Jakob). Titulusschild am ehem. Triumphkreuz; Holz; 16. Jh. Darauf die schwarz aufgemalten Initialen I.N.R.I.; vermutlich 1771 im Zuge einer Reparatur ersatzweise angefertigt.639) Ältere Belege fehlen.

*20) Muggensturm, kath. Friedhofskapelle St. Margareta. Flügelretabel; Lindenholz; um 1500. Erst seit 1804 in der Kapelle bezeugt.640) Die nirgends überlieferten Originalinschriften müssen spätestens im Zuge der Restaurierung von 1915 erneuert und dabei verfälscht worden sein.641) Aus dieser Zeit stammen: 1.) die Nimbeninschriften in Frühhumanistischer Kapitalis an den Rückwänden des vollständig ersetzten, neugotischen Gehäuses642), 2.) die entstellte Sauminschrift am Gewand der hl. Barbara [.] N · O · 51 · NIO643) und 3.) der Kreuztitulus i · n · r · j am Kruzifix im Gesprenge, der in Gotischer Minuskel auf ein neuzeitliches Schild gemalt ist.

Nachgewiesene Inschriftenträger, deren Inschriften nicht überliefert sind

*21) Baden-Baden, altkath. Pfarrkirche St. Maria u. Vierzehn Nothelfer (ehem. Spitalkirche). Unterer Abschnitt einer Grabplatte für einen Unbekannten; 14. Jh. (?). Von Fridegar Mone als drittes Grabmal im Chor bezeugt und als „rohe Arbeit des 14. Jahrhundert“ bezeichnet.644) Die beigefügte Skizze zeigt nur noch die Füße der reliefierten Standfigur sowie einen Teil des Überrocks.

*22) Baden-Baden, kath. Pfarrkirche Unserer lieben Frau (ehem Stiftskirche). Metallauflage für die Grabplatte Markgraf Christophs d. J. von Baden, gest. 1508.645) Die mit der Nummer 5. versehene Grabplatte liegt noch heute zwischen Chorschluß und erstem Chorjoch im Boden, wo sie bereits 1755 bezeugt wird.646) Die nirgends im Wortlaut überlieferte Inschrift war damals noch vorhanden und kam offenbar erst um 1796 in Rastatt abhanden.647)

*23) Baden-Baden, kath. Pfarrkirche Unserer lieben Frau (ehem. Stiftskirche). Epitaph für den Stiftsherrn Peter Geiger, gest. 1569.648) Letztmalig bezeugt auf dem Pforzheimer Grabstein für die am 23. September 1718 verstorbene Ursula Meerwein, geb. Geiger.649) Im Jahre 1801 offenbar nicht mehr vorhanden.650)

[Druckseite XCVII]

*24) Baden-Baden, kath. Pfarrkirche Unserer lieben Frau (ehem. Stiftskirche). Grabplatte für eine(n) Unbekannte(n), vermutlich für ein Kind aus markgräflich badischem Hause.651) Bis 1801 unter dem nördlichen Chorgestühl verborgen. Bei Aufdeckung nur noch Spuren einer nicht mehr entzifferbaren Zahl erkennbar. Damals mit der Nummer 22. versehen.

*25) Baden-Baden, Neues Schloß, Schloßgarten (?). Sonnenuhr; Sandstein mit Bronzeeinlagen; um 1600.652) „Untersatz in grauem Sandstein mit drei Wappen, Aufsatz in rotem Sandstein mit Bronzeteilen, die den Augsburger Stempel tragen.“

*26) Baden-Baden-Balg, kath. Pfarrkirche St. Eucharius. Zwei Glocken; 1425. Im Visitationprotokoll von 1683 mit dem Hinweis, sie seien 1425 gegossen worden, bezeugt.653)

*27) Baden-Baden-Lichtenthal, Kloster Lichtenthal, Kapitelsaal. Zwei Grabmäler für die Äbtissinnen Adelheid von Baden (gest. 1295) und Agnes von Baden (gest. 1361), die nach einem 1687 verfertigten Verzeichnis beide im Kapitelsaal beigesetzt wurden.654) Die Grabmäler waren bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts verloren.655)

*28) Baden-Baden-Lichtenthal, Kloster Lichtenthal, Klosterkirche. Zwei Grabplatten für Unbekannte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts innerhalb des westlichen Chorjochs nahe der Chorachse im Boden bezeugt.656) Die Inschriften waren bereits damals nicht mehr lesbar. Sie wurden vermutlich im Zuge der Fußbodenerneuerung von 1893 überdeckt oder sind abgegangen.657)

*29) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Klosterkirche. Grabplatte für den Klosterschaffner Matthäus Springauf (?); 1614.658) Zu Beginn des 19. Jahrhunderts innerhalb des westlichen Chorjochs nahe der Chorachse im Boden bezeugt.659) Vermutlich im Zuge der Fußbodenerneuerung von 1893 überdeckt.660) Oben unter einem Rundbogen das Vollwappen Springauf.661) Darunter eine gerahmte Tafel mit der im 19. Jahrhundert nicht mehr lesbaren Inschrift.662)

*30) Baden-Baden-Oos, kath. Pfarrkirche St. Dionysius. Zwei Grabsteine für Unbekannte; vor 1689. Die Inschriften offenbar durch Feuereinwirkung während der Besetzung Badens durch französische Truppen im Jahre 1689 abgesprungen.663) Die Grabmäler letztmalig 1929 bezeugt.

*31) Gernsbach, kath. Pfarrkirche Unserer lieben Frau (?). Epitaph für den Bürgermeister Johann Kast, 1353 (?). In der von Ulrich Marbach am 8. Dezember 1693 verfaßten Leichenrede für den Rechtsanwalt Johann Philipp Kast (gest. 1693) als Beleg für das ehrwürdige Alter der Familie Kast erwähnt.664) Da sich die Kasts jedoch erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Gernsbach nachweisen lassen,665) ist von einem Lesefehler auszugehen.

[Druckseite XCVIII]

*32) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein. Gemälde mit dem Bildnis Graf Philipps I. von Eberstein, gest. 11.9.1589. An unbestimmter Stelle das Todesdatum. Letztmalig 1936 über dem Kamin des Rittersaales bezeugt.666)

*33) Oberbruch (Stadt Bühl). Steinkreuz. Letztmalig 1938 am Schwedenrain im Gewann Badstegmatte bezeugt.667) Es trug Spuren von Buchstaben und Reste eines Zeichens (Pflugsech?). Nach 1945 verschwunden.668)

*34) Ottersweier, kath. Pfarrkirche St. Johannes d. Täufer. Grabplatte für einen Unbekannten von Windeck; vor 1573. Im Jahre 1573 im Chor „zur rechten handt unter des hohen altars stieps“ mit unlesbarer Inschrift bezeugt.669) Darauf die Wappen von Windeck und von Bock offenbar in vertauschter Anordnung,670) da bisher vor 1573 lediglich eine Eheverbindung (1430) zwischen Klaus Bock und Adelheid von Windeck nachgewiesen ist.671)

*35) Schwarzach (Gde. Rheinmünster), ehem. Benediktinerabtei, Konventgebäude, in dem sich neben den Mönchszellen auch der Kapitelsaal befand. Vermutlich ein Portal; Holz bzw. Stein; 1546, 1548–1569.672) An der zum Kreuzgarten mit dem Peristyl weisenden Seite ein Eichenholz mit einer Bauinschrift, wonach das Konventgebäude im Jahre 1546 errichtet worden sei. Auf der anderen Seite in Stein gehauen das Wappen des Abtes Martin Schimpfer,673) der hier inschriftlich als restaurator bezeichnet wurde. Da Schimpfer sein Amt jedoch erst 1548 antrat, wurde das Konventgebäude wohl 1546 unter Johannes Gutbrot errichtet und später unter Martin Schimpfer (gest. 1569) wiederhergestellt.674)

*36) Schwarzach (Gde. Rheinmünster), ehem. Abteikirche. Grabplatte für Abt Kaspar Schön, gest. 1638.675) Letztmalig 1892 im Chor neben dem Grab für einen unbekannten Pfalzgrafen bei Rhein bezeugt.676)

*37) Schwarzach (Gde. Rheinmünster), ehem. Abteikirche. Grabplatte für einen unbekannten Straßburger Stiftsherrn und Pfalzgrafen bei Rhein, gest. 1639. Im Jahre 1892 letztmalig in der Chorapsis neben der Grabplatte für den Abt Kaspar Schön (gest. 1638) bezeugt.677)

Inschriftenträger gesicherter Fremdprovenienz

*38) Baden-Baden, kath. Pfarrkirche Unserer lieben Frau (ehem Stiftskirche). Epitaph für Markgraf Jakob II. von Baden, Erzbischof und Kurfürst von Trier; Sandstein; 1511. An der Westwand des Chores nördlich des Triumphbogens neben dem Durchgang zum Nebenchor (Salve-Chörlein). Im Jahre 1808 aus der ehemaligen Stiftskirche St. Florin zu Koblenz hierher überführt.678)

*39) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Museum. Kaselstab; Reliefstickerei auf Leinengrund; 1522.679) Noch 1782 als Bestandteil des Speyerer Domschatzes bezeugt.680) Fünf Szenen übereinander: Abendmahl, Pfingstwunder, Enthauptung Johannes’ des Täufers, Krönung Mariens, Wappen Kranich/Lengenfeldt. Die noch 1782 bezeugte Jahreszahl 1522 heute verloren.681)

[Druckseite XCIX]

*40) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Fürstenkapelle. Acht Fensterscheiben, sechs davon mit Inschriften; 1571, 16. Jh.682) Aus den Sammlungsbeständen Großherzog Leopolds von Baden im Zuge der 1829/32 vorgenommenen Restaurierung der Fürstenkapelle in die Mittelbahnen der beiden Chorflankenfenster eingesetzt.683) Die Schweizer Herkunft ergibt sich aus dem Wortlaut der Inschriften.684)

*41) Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Ein Kaselkreuz (Inv.-nr. V 2017) und drei Kaselstäbe (Inv.-nrr. C 6710/V 2018/C 6711) mit jeweils fünf Bildszenen; Hochreliefstickerei mit Gold und Silber; 1517, 1518, 1522, 1523.685) Noch 1782 Bestandteil des Speyerer Domschatzes.686) Später dem Kloster Lichtenthal übergeben.687) Im Jahre 1893 aus der Sammlung Gimbel Baden-Baden für die Großherzoglich Badischen Sammlungen in Karlsruhe erworben.688) Am Kruzifix des Kaselkreuzes der Kreuztitulus INRI. Zu Füßen Christi Maria, Johannes und ein Engel. Darunter die kniende Stifterfigur mit der Jahreszahl 1518. Auf dem schmaleren Kaselstab (Inv.-nr. C 6710) sind dargestellt: Gottvater, die Verkündigung, die Anbetung der Hl. Drei Könige, Joachim und Anna an der Goldenen Pforte sowie ein Engel mit dem Stifterwappen Kranich/Lengenfeldt. Über dem Schild die Jahreszahl 1517. Von den beiden breiteren Kaselstäben zeigt Inv.-nr. V 2018 Szenen aus dem Marienleben sowie ebenfalls einen Engel mit dem Stifterwappen Kranich/Lengenfeldt. Darunter die Jahreszahl 1522.689) Auf dem dritten Stab (Inv. nr. C 6711) folgende Szenen: Christus erscheint seiner Mutter – Christi Himmelfahrt – Tod Mariae – ein Bischof am Speyerer Dom; im Hintergrund Jakobs Traum von der Himmelsleiter, ein Engel mit dem Stifterwappen Kranich/Lengenfeldt und die Jahreszahl 1523.690)

*42) Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Fensterscheibe der Zürcher Zunft zur Gerwe mit dem Monatsbild zum Mai (Inv.-nr. 2003/1624b); 1605.691) Teil eines Scheibenzyklus mit Monatsdarstellungen, gestiftet von den Zünften Zürichs in das Zürcher Wirtshaus „Zur Linde“. Im Zentrum das Monatsbild, umgeben von den Wappen der Zunftsangehörigen. Bildtitel und Wappenbeischriften. Zu unbestimmter Zeit nach Schloß Neueberstein (Obertsrot-Ebersteinschloß, Stadt Gernsbach) verbracht.692) Seit 2003 in öffentlichem Besitz.

*43) Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Fensterscheibe mit der Darstellung der Anbetung der Hirten (Inv.-nr. 2003/1633b); 1629.693) In der Stifterinschrift ist ADRIANVS A BÄXEN, in der Meistersignatur sind B(artholomaeus) L(ingck) und Lorentz Lingck genannt. Ursprünglich im Kreuzgang der Molsheimer Kartause (Elsaß, dép. Bas-Rhin). Vermutlich bereits unter Großherzog Leopold in das Schloß Neueberstein (Gde. Obertsrot, Stadt Gernsbach) verbracht, wo die Scheibe 1963 magaziniert war. Seit 2003 in öffentlichem Besitz.

*44) Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Deckelpokal, sog. „Markgrafenpokal“ (Inv.-nr. 95/823); Silber, teilvergoldet; 1638.694) Bis 1800 im Besitz der Basler Fischerzunft. Danach von Großherzogin Sophie von Baden, geb. Prinzessin von Schweden, erworben, die ihn ihrem Gemahl Leopold schenkte.695) Im Jahre 1855 auf einem großen Kredenztisch im Rittersaal des Schlosses Neueberstein bezeugt.696) Seit 1995 in öffentlichem Besitz.697) Die Stiftungsinschrift698) besagt, daß Vertreter der Basler Fischerzunft die Goldschmiedearbeit 1638 aufgrund von Geschenken der Herzöge Bernhard von [Druckseite C] Sachsen-Weimar, Leopold Friedrich und Georg von Württemberg-Mömpelgard sowie des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach hatten anfertigen lassen.

*45) Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Ratsscheibe von Gais (Kanton Appenzell Ausserrhoden, CH) mit Moses als Gesetzgeber (Inv.-nr. 2003/1623b); 1650.699) Im Zentrum Moses mit den Gesetzestafeln; ringsum die Stifterwappen. Bildtitel und Wappenbeischriften. Noch 1818 in der Ratsstube von Hundwil (Kanton Appenzell Ausserrhoden) bezeugt. Danach zu unbestimmter Zeit in das Schloß Neueberstein (Obertsrot-Ebersteinschloß, Stadt Gernsbach) verbracht.700)

*46) Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle, Flügelaltar, sog. Hohenlandenberger Altar (Inv.-nr. 48a–c); Tannenholz; um 1500. Ursprünglich in der 1816 abgebrochenen St. Peter- und Paulskapelle in der bischöflichen Residenz zu Konstanz; 1817 vom Direktorium des Seekreises Konstanz erworben und in die Großherzoglich Badische Gemäldesammlung überführt.701) Von 1833 bis 1854 als Leihgabe in der Fürstenkapelle des Klosters Lichtenthal aufgestellt.702) Im Mittelbild Christus zwischen den beiden Schächern am Kreuz. Oben der Kreuztitulus· I · N · R · I ·.

*47) Kuppenheim, kath. Pfarrkirche St. Sebastian. Abendmahlskelch; Silber, vergoldet; 1585.703) Aus einer Inschrift auf der Unterseite des Fußes geht hervor, daß er für den Altar der Heiligen Valentin und Maria von Kastell im Konstanzer Münster gestiftet worden war: · CALIX ISTE SPECTAT AD DVO B(ENE)FICIA VNIVS ALTARIS S(ANCTORVM) VALENTINI ET MARIAE DE CASTELLO IN ECCL(ESI)A MAIORI / CONST(ANTIENSI) 1585.704) Da der Kuppenheimer Pfarrer Franz Josef Herr am 16. Februar 1825 aus dem Depositorium in Freiburg i. Br. neben sechs Meßgewändern und einer Silberstatuette des hl. Sebastian (siehe nr. *48) auch einen Kelch für die Pfarrkirche in Kuppenheim erwarb, ist davon auszugehen, daß es sich dabei um dieses Gerät handelte.705)

*48) Kuppenheim, kath. Pfarramt St. Sebastian. Statuette des hl. Sebastian; Silber; 1586. Aus der Inschrift am Fuß geht hervor, daß die Figur aus der Deutschordenskommende in Mainau (Gde. Litzelstetten, Stadt Konstanz) stammt: · DISEN PATRONEN VND SILBERE BILD LASEN MACHEN HER GEORG VON GEMINGEN THEYTSORDENSCOMENTHER DIES HAVS MAINOW IN DER ER DES LIEBEN HAIL/EIGEN VND HIMELFYRSTEN HANS SEBASTIANS VND DER LOBLICHEN BRVDERSCHAFT VND HAT BALTASER EGGLIN GEWESNER ZWERG SELIGER ALHIER GABET 13 / LOT SILBE DARZVV.706) Der Kuppenheimer Pfarrer Franz Josef Herr erwarb sie am 16. Februar 1825 im Freiburger Depositorium.707)

*49) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein. Kreuzigungsgruppe; Sandstein; 1464. Oben am Kreuz der Kreuztitulus i · n · r · i, unten Soli // 1 · 4 · 6 · 4 // deo.708) Die westlich des Bergfriedes aufgestellte Figurengruppe wurde erst 1842 aus dem Kloster Herrenalb (Lkr. Calw) hierher verbracht, nachdem sie 1830 von Großherzog Leopold von Baden erworben worden war.709)

*50) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein / Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Scheibenzyklus mit der Darstellung der Heiligen Lucius, Marinus, Spiridon, Onuphrius (Neueberstein) und des hl. Eulogius (Karlsruhe; Inv.-nr. 2003/1657e); 1622, 1624.710) Geschaffen von Lorentz Link. Bildtitel, Bibelstellenangaben und Stifterinschriften. Ursprünglich aus der Molsheimer Kartause (Elsaß, dép. Bas-Rhin). Geschenk des bayerischen Bankiers Baron Eichthal an den Großherzog Leopold, der sie im Rondell des Schlosses einsetzen ließ.711)

[Druckseite CI]

*51) Stuttgart, Landesmuseum Württemberg. Fensterscheiben mit den Darstellungen des hl. Nikolaus und der hl. Katharina, des Schmerzensmannes, der Verkündigung und der Kreuzigung (Inv.-nrr. 2002/277a/c/d/e); 1497.712) Inschriftlich bezeichneter Teil eines Scheibenzyklus aus dem Chor der Pfarrkirche zu Dühren (Stadt Sinsheim, Rhein-Neckar-Kreis). Stifterinschriften, Bibelzitat und Kreuztitulus.713) Im Jahre 1838 von Großherzog Leopold von Baden erworben und 1839 auf Schloß Neueberstein bezeugt.714) Lediglich der Schmerzensmann fand zunächst im Schloß Mainau (Gde. Litzelstetten, Stadt Konstanz) Verwendung und kam später nach Baden-Baden. Seit 2002 sind sämtliche Scheiben in öffentlichem Besitz.

Inschriftenträger ungeklärter Fremdprovenienz

*52) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Museum. Altarflügel mit der Figur des Schmerzensmannes, von Engeln gestützt; in Lindenholz geschnitztes Reliefbild, farbig gefaßt; um 1450–1470.715) Hinter dem Schmerzensmann ein T-Kreuz mit dem schwarz aufgemalten Kreuztitulus i · n · r · i · auf weißem Schild. Erst seit 1938 im Besitz der Abtei.716) Geschenk aus dem Nachlaß des Monsignore Josef Martin, Baden-Baden, an Äbtissin M. Bernarda Geiler.

*53) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Museum. Vortragekreuz; Holz, vorn belegt mit figürlich geschnitzten Perlmuttplättchen; 15. Jh. (?).717) Auf dem Kreuzstamm der Kruzifixus unter dem russischen Kreuztitulus ІНЦІ. Die Balken- und Stammenden sind als verkröpfte Vierpässe gestaltet. Auf der Rückseite die Stifterinschrift Герічионава Даміана in einer neuzeitlichen Kursive.

*54) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Fürstenkapelle. Gemälde mit der Kreuzigung Christi;718) Öl auf Holz; 1543. Erst 1854 aus der großherzoglichen Gemäldesammlung im Austausch gegen den zeitweilig hier aufgestellten Hohenlandenberger Altar nach Lichtenthal verbracht.719) Figurenreiche Darstellung der Kreuzigung Christi zwischen den beiden Schächern.720) Über dem T-Kreuz der Kreuztitulus IN//RI, am unteren Stammende die Inschrift · / 1543 / (com)pletum in Aduentu.721) Die von Ingrid Krupp bezeugte Signatur LC ist nicht mehr erkennbar.722)

*55) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Museum. Sitzbank, Holz, 1. V. 17. Jh. Im Jahre 1934 von Äbtissin Bernarda Geiler bei einer Versteigerung für das Kloster erworben.723) Herkunft unbekannt. Auf der reich verzierten Rückenlehne die eingeschnitzten Inschriften CVM DEO SPES · MEA und ORA ET LA=BORA. Unterhalb der Sitzfläche: AVE · VERVM.

*56) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Museum. Darbringung Mariens im Tempel; Hinterglasmalerei; 17.–18. Jh.724) In einer von Pfeilern getragenen Basilika steht Maria zwischen Anna und Joachim am Altar, auf dem die Gesetzestafeln abgebildet sind. Auf die Zehn Gebote verweisen römische Zahlzeichen. Dem Bild ist die Information beigefügt, es sei 1932 von Oberinspektor Suhm in Baden-Baden-Oos der Abtei gestiftet worden und stamme aus dem um 1710 errichteten Schloß Favorite. Ein älterer Standort ist nicht überliefert.

*57) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein, Turmstube im Bergfried. Porträt der Helena Antonia Galeckha aus Lüttich; Öl auf Leinwand; 1622. Halbfigur. Frau mit [Druckseite CII] langem Bart.725) In der oberen linken Bildecke der zeilenweise in Fraktur ausgeführte Bildtitel: Helena Antonia geboren / in Ertz bistum littich ires / Alters 18 Jar, Erzogen zv Gratz. / 1622 ·. Über der unteren Rahmenleiste eine Plakette mit der Inv.-nr. 825. Erstmals nachgewiesen in der Sammlung des ehemaligen Zähringermuseums.726) Offenbar die 1622 angefertigte Kopie einer älteren Abbildung, denn die Dargestellte ist bereits durch ein Porträt von 1595 nachgewiesen.727) Als Vorlage kommen zwei undatierte Stiche in Frage, aus deren Bildtitel hervorgeht, daß Helena darauf im Alter von 18 Jahren wiedergegeben ist.728)

In die Zeit nach 1650 datierte Inschriften

*58) Au am Rhein, Kirchstr. 1. Rähmbalken; Holz; 18. Jh. An der Fassade des giebelständigen Hauses oberhalb der Erdgeschoßfenster das eingeschnitzte Sprichwort: WER WIL BAUEN AN GASENN UND STRASEN DER MUS DIE HEREN REDEN UND DIE NAREN DADELN LASEN. Da der Ort 1689 niedergebrannt wurde, dürfte das Haus erst danach entstanden sein.729)

*59) Baden-Baden, Burgruine Hohenbaden. Gewände des Südportals; rötlicher Sandstein; 18. Jh. (?). Jägerschmid bezeugt am rechten Pfosten die Jahreszahl 1231.730) Nach Autopsie offenbar identisch mit einer neuzeitlichen Kritzelinschrift in Schulterhöhe an der äußeren Stirnseite des Gewändes.731)

*60) Baden-Baden, kath. Pfarrkirche Unserer lieben Frau (ehem. Stiftskirche). Grabplatten im Chorboden für vor 1650 verstorbene Angehörige der markgräflich badischen Familie; Sandstein; 1801. Die zum Teil noch originalen Grabplatten wurden 1801 mit neuen Inschriften versehen.732) Die Texte stammen von Franz Josef Herr, der sie zwar in Kenntnis, aber nicht in Anlehnung an den Wortlaut der teilweise überlieferten Originalinschriften verfaßte.733) Eine kopiale Überlieferung liegt somit nicht vor. Die jüngeren Reparaturen und Neuanfertigungen orientierten sich stets am Zustand von 1801.734)

*61) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Fürstenkapelle. Zehn Gedenktafeln an den Wänden des Kapellenschiffes, versehen mit Memorialinschriften in Gotischer Majuskel für die Mitglieder des Hauses Baden ab Berthold I., gest. 1078; Sandstein; 1829–32.735) Es handelt sich hierbei um vollständige Neuschöpfungen im Auftrag Großherzog Leopolds von Baden.736)

[Druckseite CIII]

*62–*71) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Fürstenkapelle. Elf im Zuge der Wiederherstellung der Kapelle (1829/32)737) neu erstellte oder neu beschriftete Grabmäler. Die Inschriften entsprechen größtenteils den Textvorschlägen Franz Josef Herrs und beruhen auf keiner älteren Überlieferung.738)

*62) Grabplatte für Markgräfin Elisabeth von Baden, geb. von Lichtenberg, gest. nach 1253; rötl. Sandstein. Im Kapellenschiff vor dem Chor und unmittelbar neben dem nördlichen Nebenaltar im Boden. Noch 1820 ohne Inschrift bezeugt und aufgrund des Bestattungsvermerks im Nekrolog identifiziert.739) Die zeilenweise eingemeißelte Inschrift in Gotischer Majuskel: + A(NNO) D(OMINI) MCCC – – XIII. CAL(ENDAS) AP(OSTOLORUM) / ELZA. / DE. LICHTENBERG / MARCH(IONISSA) DE. BADEN.740) Darüber die Nummer XI., darunter die Wappenschilde von Lichtenberg und Baden.

*63) Grabmal für Markgräfin Kunigunde von Baden, geb. Gräfin von Eberstein, gest. 1290;741) Sandstein. Innen an der Südwand des Langhauses neben dem Seitenaltar aufrecht im aufgehenden Mauerwerk. Unter den Eheallianzwappen Baden und Eberstein die zeilenweise in Kapitalis eingemeißelte Inschrift: + CUNNEGUNDIS. / GRAVIN. VOM. / EBERSTEIN. MARGRAF. / RUDOLFS. I / GEMAHLIN. W(ITTIB) / O(BIIT) X. KALEND(AS). MAII / MCCXC.742)

*64) Grabplatte für Markgräfin Agnes von Baden, geb. Gräfin v. Truhendingen, gest. nach 1309;743) Sandstein. Innen im südlichen Bereich des Kapellenschiffes im Boden. Die in Kapitalis ausgeführte Inschrift in Anlehnung an den Sterbevermerk im Lichtenthaler Nekrolog: XXI / POST. MCCXCIV. IDUS / MARTII O(BIIT) AGNES / DE. TRUHENDINGEN / UXOR. QUOND(AM) / MARCH(IONIS) HERMAN(N)I. VII. / DE. BADEN.744)

*65) Grabplatte für Adelheid von Baden, geb. v. Ochsenstein, gest. 1314;745) rötl. Sandstein. Querrechteckige Platte vor dem nördlichen Seitenaltar im Boden, identifiziert aufgrund eines Eintrages im Lichtenthaler Nekrolog.746) Der zeilenweise eingemeißelte Sterbevermerk in Gotischer Majuskel: + AN(N)O. DOM(INI) MCCCXIV / XVI. KAL(ENDAS) IVN(II) O(BIIT) ADELHEID(IS) DE / OSSENSTEIN. VID(VA) DE. STRASBERG / MARG(GRAV) RVDOLFS. II. WITTIB.747) Darunter die Ziffer X und die Wappenschilde von Baden und Ochsenstein.

*66) Grabmal für Markgraf Hermann von Baden, gest. 1333; Sandstein. Innen an der Nordwand des Kapellenschiffes rechts neben dem Eingang zur Hamilton-Kapelle im aufgehenden Mauerwerk. Oben ein griechisches Kreuz, belegt mit dem badischen Wappenschild. Darunter die zeilenweise eingemeißelte [Druckseite CIV] Inschrift in Kapitalis: + A(NNO) D(OMINI) MCCCXXXIII / O(BIIT) MARGRAF / HERRMANN. HESSOS / SOHN / DER CLERIG RECTOR / DER KIRCH / GRÜENINGEN.748)

*67) Grabplatte für Markgraf Friedrich III. von Baden, gest. 1353; Sandstein. Südlich der Achse des Kapellenschiffs in der zweiten Gräberreihe vor dem Chor im Boden. 1820 ohne Inschrift bezeugt.749) Identifiziert nach dem Bestattungsvermerk im Lichtenthaler Nekrolog.750) Unter dem badischen Wappenschild und der Nummer XIV. die zeilenweise angeordnete Inschrift in Gotischer Majuskel: + A(NNO) · D(OMINI) · M · CCCLIII. IV · NON(AS) / SEPT(EMBRIS) · O(BIIT) · ILLVST(RIS) · MARCH(IO) / FRIDERIC(VS) III. DOM(INVS) / IN. BADEN.751)

*68) Grabplatte für einen Grafen Bertold von Eberstein; rötl. Sandstein. Im Kapellenschiff vor dem südlichen Seitenaltar im Boden. Noch 1820 ohne Inschrift bezeugt.752) Identifiziert aufgrund eines Vermerks im Lichtenthaler Nekrolog, wonach „in der Cappele by sanctus Johannes alter“ ein „Bertholdus Comes de Eberstein“, gestorben an einem 18. Dezember, begraben liege.753) Die Platte erhielt deshalb die zeilenweise und in Gotischer Majuskel eingemeißelte Inschrift BERTOLD. GRAV. VOM. / EBERSTEIN.754) Darüber das Wappen von Eberstein, darunter die Nummern XV. und 15.755)

*69) Grabplatte für Markgraf Rudolf V. von Baden, den Wecker, gest. 1361; rötl. Sandstein. Nördlich der Achse des Kapellenschiffes in der zweiten Gräberreihe vor dem Chor im Boden. Noch 1820 ohne Inschrift bezeugt.756) Identifiziert nach dem Bestattungsvermerk im Lichtenthaler Nekrolog.757) Unter dem badischen Wappenschild und der Nummer XII. die zeilenweise eingemeißelte Inschrift in Gotischer Majuskel: +. A(NNO) D(OMINI) MCCCLXI. V CAL(ENDAS) / SEPT(EMBRIS) O(BIIT) ILLVST(RIS) RVDOL(FVS) V / WECKER. MARCH(IO) BAD(ENSIS) / DOM(INVS) IN. PFORZEN.758)

*70) Grabplatte für Markgraf Rudolf VI. von Baden, gest. 1372; rötl. Sandstein. In der Achse des Kapellenschiffes in der zweiten Gräberreihe vor dem Chor. Noch 1820 ohne Inschrift bezeugt.759) Aufgrund eines Eintrags im Lichtenthaler Nekrolog identifiziert.760) Am Fußende die zeilenweise eingemeißelte Inschrift in Gotischer Majuskel: + XII. CAL(ENDAS) ? APRIL(IS) ? MCCCLXXII / O(BIIT) ILLVST(RIS) RVDOLF(VS) VI. / DER . LANG . / MARG(RAUE) ZV . BADEN.761) Im oberen Plattenbereich ein badischer Wappenschild, rechts daneben die Nummer XIII.

[Druckseite CV]

*71) Zwei Grabplatten für die Markgrafenkinder Bernhard d. J. und Rudolf von Baden, beide gest. 1424;762) rötl. Sandstein. Etwa in der Mitte des Kapellenschiffes südlich (Bernhard) und östlich (Rudolf) der Grabplatte für Markgraf Rudolf Hesso von Baden (nr. 19).763) Oben die Zahl XV. bzw. XVI., darunter jeweils ein badischer Wappenschild. Anschließend die zeilenweise eingemeißelten Inschriften in Kapitalis: +. A(NNO) D(OMINI) MCCCCXXIV / DIE XXVII. IULII / O(BIIT) BERNARDUS. FILIUS / BERNARDI. I / MARCHIONIS. DE / BADEN bzw. + A(NNO) D(OMINI) MCCCCXXIV. / DIE XX AUG(USTI) / O(BIIT) RUDOLPHUS FILIUS / BERNARDI. I / MARCHIONIS DE / BADEN.764) Der originale Grabstein für Markgraf Rudolf nahe der Südwand der Kapelle im Boden trug keine Inschrift, war 1804 zerbrochen und ging verloren.765)

*72) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Klosterkirche. Fragment einer Grabplatte für einen Schaffner der Abtei (Johann Christoph Schreck?); 1652 (?). Von Franz Josef Herr nahe der Chorachse zwischen dem ersten und zweiten Chorjoch westlich des Chorschlusses im Boden bezeugt.766) Von der Inschrift war bereits 1804 nur noch zu lesen: [– – –] Schaffner des Gotteshaus Lichtenthal, dessen Sele Got genad.767) Nach Herrs bislang unwiderlegter Vermutung handelte es sich hierbei um die verstümmelte Grabschrift für den 1652 verstorbenen Klosterschaffner Johann Christoph Schreck. 1893 überdeckt.768)

*73) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Klosterkirche. Gedenktafeln für Markgraf Hermann VIII. von Baden (gest. 1353), für die Äbtissinnen und Markgräfinnen von Baden Adelheid, geb. von Beichlingen (gest. 1348?),769) Agnes (gest. 1361), Margaretha (gest. 1496) und Maria (gest. 1519) sowie für die Konventualin Charitas von Baden (gest. 1629)770); vor 1869 (?). Erstmals durch Gutgesell 1888 erwähnt, der die Inschriften wörtlich und neben denen der originalen Grabmäler zitiert.771) Da Franz Josef Herr im gleichen Zusammenhang keine dieser Tafeln aufführt,772) und einige von ihnen außerdem auf einem Photo von 1893 als Ausstattungsstücke des 19. Jahrhunderts erkennbar sind,773) fanden sie im Katalog keine Berücksichtigung. Sie wurden offenbar im Zuge der Umgestaltung der Klosterkirche für den Pfarrgottesdienst kurz vor 1869 angeschafft, jedoch schon bald nach 1945 wieder entfernt.774)

*74) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Klostermuseum. Truhe; Eichen-, Nuß- und Nadelbaumholz; 2. H. 17. Jh.775) Auf der vorderen Breitseite zwei Doppeladler nebeneinander in schwarzer Schablonenmalerei, auf beiden Schmalseiten in gleicher Technik das Jesus-Monogramm IHS. Datierung nach Maierbacher-Legl.776)

*75) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Klostermuseum. Walzenkrug; Glas, im Mattschnitt geschliffen; 18. Jh.777) Herkunft unbekannt. Über dem leicht gewölbten Stehrand ein schmaler [Druckseite CVI] Steg; an einer Seite ein ohrenförmiger Henkel. Ringsum florale Motive und Vogeldarstellungen. In der Mitte die von Zweigen umrahmten Initialen M · T · G / P · R · W. Die Datierung berücksichtigt zahlreiche vergleichbare Gefäße aus Schwarzwälder Glashütten.778)

*76) Bühl / Eisental-Müllenbach (Stadt Bühl). Drei römische Meilensteine, in Zweitverwendung als Grenzsteine benutzt (sog. „Bühler Immensteine“); Sandstein; 18. Jh. (?). Einer davon steht westlich der Bundesstraße 3 am Ortsausgang von Bühl nach Müllenbach.779) Die beiden anderen wurden 1857 von Karl von Beust an der alten Bühler Pfarrkirche bezeugt.780) Einer davon befindet sich heute im Bühler Stadtmuseum.781) Dabei handelt es sich um einen römischen Meilenstein,782) der später als Grenzmarkierung diente und deshalb die jüngere Inschrift Bühler / Immen/stein / der 2te. in Humanistischer Minuskel erhielt. Analog dazu lautet der Text auf dem Meilenstein am Ortsausgang nach Müllenbach: Bühl[er] / Im[men/stein / der 3te].783) Gartners Datierung der jüngeren Inschriften in das 15./16. Jahrhundert784) sind aufgrund der Schriftformen zu revidieren.785)

*77) Bühl-Kappelwindeck, Klotzbergstraße 57. Eckständer; Holz; 18. Jh. (?). An der südöstlichen Ecke des giebelständigen Fachwerkhauses. Hier 1990 über einem eingeritzten Faß und einem Rebmesser die verstümmelte Inschrift ANNO 16[. .] bezeugt.786) Bei einer Überprüfung am 12. Juni 2003 war keine Jahresangabe, sondern der Textanfang IHS / Sofia [– – –] zu lesen.

*78) Durmersheim-Bickesheim, Wallfahrtskirche Maria Bickesheim. Gnadenaltar; Holz; 1684. Das Bickesheimer Wallfahrtsbuch von 1747 überliefert, daß der ältere, 1737 entfernte Altar, der direkt unter dem Triumphbogen und somit unter dem damals noch hier ausgestellten Gnadenbild der Muttergottes gestanden hatte, die Inschrift Patrona Patriae in „grossen leßbahren Buchstaben“ getragen habe.787) Vermutlich wurde sie gemeinsam mit dem älteren Gnadenaltar erst 1684 ausgeführt.788)

*79) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein, Rittersaal. Im Kamin als Wandverblendung eine nachträglich gegossene Metallauflage für die Grabplatte der Markgräfin Elisabeth von Baden, geb. Pfalzgräfin bei Rhein (nr. 214); Gußeisen; 1771.789) Unter den Eheallianzwappen Baden/Pfalz-Bayern in einem querrechteckigen Schriftfeld: ELISABETHA M(ARCHIONISSA) B(ADENSIS) NATA / COM(ITISSA) PALAT(INA) RHENI / O(BIIT) XXIIII IUNIJ MDLII.

*80) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein, Bergfried. Raumausmalung; 1829–55. Carl von Beust überliefert im Jahre 1855, daß an den Wänden der Turmstube unter der Überschrift Namen und Wappen der Grafen von Eberstein, so hier wohnten die Ahnen der Grafen von Eberstein mit ihren Gemahlinnen abgebildet und wohl auch durch entsprechende Inschriften identifiziert waren.790) Offenbar handelte es sich hierbei um keine historischen Wandmalereien, sondern lediglich um eine gotisierende Raumausschmückung aus den Jahren zwischen 1829 und 1855. Bereits um 1876 mitsamt den neugotischen Fensterverglasungen wieder entfernt.791)

[Druckseite CVII]

*81) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein, nördlicher Wohnflügel, Vorgemach zum neuen Rittersaal im Obergeschoß. Raumausmalung; 1829–1855. Nach der Überlieferung Carls von Beust waren die Wände mit den Wappen ebersteinischer Vasallen und den entsprechenden Beischriften bedeckt.792) Die Beobachtung, daß die meisten Namen in einer Urkunde von 1404 belegt sind, die erstmals in Krieg von Hochfeldens 1836 erschienener „Geschichte der Grafen von Eberstein“ veröffentlicht wurde,793) sowie die aktive Beteiligung des Autors an der Ausgestaltung des Schlosses lassen an der angegebenen Entstehungszeit keinen Zweifel.794)

*82) Rastatt, kath. Pfarrkirche St. Bernhard, Kirchhof. Fragment einer Grabplatte; Sandstein; 19. Jh. (?).795) Seit unbestimmter Zeit im Boden unter einem Baum. Am Rand zwischen Ritzlinien die Reste einer ehemals umlaufenden Inschrift in Gotischer Minuskel mit Frakturversal: [– – –] Rechter [– – –]. Die Gemeinen könnten ihrer Form nach aus dem 16. Jahrhundert stammen, doch ist das R mit dem nach rechts umgebrochenen unteren Schaftende für diese Zeit im Bearbeitungsgebiet nicht nachweisbar.

*83) Unzhurst-Zell (Gde. Ottersweier), Hauptstr. 25. Außen an der Südwand des Hauses unter dem Fenster des ersten Obergeschosses die vermauerte Spolie eines Wappensteins.796) Herkunft unbekannt. Als Schildbild ein nach rechts sprengender Reiter mit Mantel, Pluderhosen und breitkrempigem Hut, beseitet von den Initialen S // R. Als Schildhalter zwei Löwen. Oben an der Wappenkartusche ein männlicher Kopf und Fruchtbündel, flankiert von zwei größeren Blattvoluten, die sich in vergleichbarer Form sonst erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bzw. im 18. Jahrhundert nachweisen lassen.797)

*84) Weitenung (Stadt Bühl), Hochwald, nordöstlich des Zinkens Büchelbach. Grenzstein; 18. Jh. (?). An der Grenze zur Gemarkung Steinbach noch 1968 ein kleiner quaderförmiger Grenzstein.798) Auf der einen Seite die Ritzzeichnung eines Mühlsteins, das Wappenbild von Steinbach,799) den oben und unten die eingemeißelten Initialen IC // IC begleiteten. Verbleib unbekannt. Angesichts der geringen Größe vermutlich erst im 18. Jahrhundert entstanden.

Kopial überlieferte Jahreszahlen

*85) Baden-Baden, Stadtmuseum (Lichtenthaler Allee 10). Antikes Bildrelief des römischen Gottes Merkur (Inv.-nr. 79/7).800) Bis zu Beginn der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts auf dem Gipfel des Merkurberges, wo es nach mehrfacher Neuaufstellung 1784 und nochmals 1913 mit einer Ädikula umgeben worden war.801) Hier diente es bereits seit dem 16. Jahrhundert als Grenzstein zwischen den markgräflichen Wäldern, der Stadt Baden sowie der Gemeinde Staufenberg und war mit der Jahreszahl 1550 versehen.802) Davor lag eine dreieckige Platte mit der Jahreszahl 1485.

[Druckseite CVIII]

*86) Baden-Baden, kath. Pfarrkirche Unserer Lieben Frau (ehem. Stiftskirche). Grabplatte für einen Unbekannten; 1400–1499. Im Jahre 1801 neben der Grabplatte für Jakob d. Ä. von Windeck (nr. 156) lokalisiert, die „von dem Joannis Chörchen heraus in dem obern Gang vor dem Beuermerthäler Raths-Stuhl“ lag.803) Großes Adelswappen. Von der Inschrift damals nur noch zwei Ziffern einer Jahreszahl lesbar: 14[. .]. Verlustumstände unbekannt.

*87) Baden-Baden, Neues Schloß. Wappenschild mit der Jahreszahl 15//16. Nach einem 1531 angefertigten Ölgemälde mit dem Porträt der Rosina von Ow, geb. Markgräfin von Baden, das sich im Besitz der in Wachendorf (Gde. Starzach, Lkr. Tübingen) ansässigen Familie der Freiherren von Ow-Wachendorf befindet.804) In der oberen linken Ecke ein Fenster, das den Blick von Süden auf einige Gebäude des Neuen Schlosses zu Baden lenkt, darunter auf eine dem Palas vorgelagerte Terrasse mit einer vorgeblendeten, auf Karyatiden ruhenden Rundbogenarkatur. Im Zwickel zwischen zwei Bögen der badische Wappenschild und die Jahreszahl.805) Vermutlich im Brand von 1689 abgegangen.806)

*88) Baden-Baden, Neues Schloß. Wappentafel mit der Jahreszahl 1530. An der westlichen Außenseite des im Westen gelegenen Torturms eine hochrechteckige Tafel mit dem Vollwappen Baden-Sponheim. Von der mehrfach bezeugten Jahreszahl darunter ist heute nichts mehr zu erkennen.807)

*89) Baden-Baden, Steinstr. 5 / Steinstaffeln. Seitlicher Kellereingang; 16. Jh. (?). Am gefasten Rundbogengewände war 1942 noch die letzte Ziffer einer überwiegend zerstörten Jahreszahl [. . .]4 · zu sehen, die Lacroix aufgrund der Trennzeichenverzierung in das 16. Jahrhundert datierte.808)

*90) Baden-Baden, Werderstr. 2 (ehem. Atelier des Bildhauers Joseph von Kopf, gest. 1903). Schwarzacher Schrank; 1618. Letztmalig von Fridegar Mone bezeugt und offenbar aufgrund einer inschriftlichen Jahreszahl datiert. 809) An der Tür offenbar jüngere Malereien in Öl.

*91) Baden-Baden-Lichtental, Hahnhofstr. 13–17 (ehem. Kapelle St. Wolfgang). Stein mit dem Wappen des Klosters Lichtenthal und der Jahreszahl 1490. Im Jahre 1751 von Hofrat von Wellenberg innen an der Wand bezeugt.810) Vermutlich im Zuge des Neubaus von 1757 abgegangen.811)

*92) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal. Rosenkranzanhänger mit der Jahreszahl 1511. Die vergoldete Silberplatte letztmalig 1881 an einem Rosenkranz aus Korallen und Bergkristall bezeugt.812) Auf ihrer Vorderseite das eingravierte Bildnis des hl. Georg im Kampf mit dem Drachen und die Jahreszahl, auf der Rückseite Christus am Kreuz und die Schlange.

*93) Bühl, Mayersches (später Vollmersches bzw. Jörgersches) Haus, ehemals neben der Domänenverwaltung an der Hauptstraße zwischen Dreher- und Grabenstraße; Grundstein mit der eingemeißelten Jahreszahl 1575.813) Das Gebäude wurde vor 1877 neuerbaut und nach 1970 abgerissen.814)

*94) Bühlertal, Seßgasse 22. Kellerportal an der Nordseite des Hauses. Außen im Scheitelpunkt des Rundbogengewändes die frisch aufgemalte Jahreszahl 1595. Nach Auskunft einer Hausbewohnerin beruht die Wiederherstellung (?) auf unsicherem Befund.

*95) Gernsbach, ehem. Badischer Amtshof, das spätere Gasthaus „Badischer Hof“ (Amtsstr. 23). An unbestimmter Stelle eines kleinen quadratischen Raumes mit Sterngewölbe (Nikolauskapelle?)815) [Druckseite CIX] die Jahreszahl 1508.816) Vermutlich 1960 abgegangen, als das Amtshofgebäude ringsum abgerissen wurde.817)

*96) Gernsbach, Rathausstr. 1. An der äußeren Stirnseite des Torbogenscheitels ein Wappen und die Jahreszahl 15//58. Im Wappenschild die Namensinitialen AW über zwei Schifferzeichen.818) Ringsum auf dem Werkstein die Inschrift: 15//58 / REN//OV(IERT) / 17//88. Die identischen Ziffernformen belegen, daß beide Jahreszahlen von 1788 stammen. Die ehemalige Existenz der älteren Jahreszahl ist jedoch anzunehmen. Das obere Schifferzeichen ist für die Familie Weiler bezeugt.819) Für 1569 ist Anstet Weiler, für 1574 sein Sohn Alexander Weiler urkundlich nachweisbar.820)

*97) Gernsbach, Bleichstr. 20–22 (Haus Katz). An der Straßenseite das Renaissance-Portal mit der Jahreszahl 1566 bzw. 1578. Das reich skulptierte Gewände vor 1963 vom Haus Waldbachstr. 21 hierher versetzt.821) Die Pfosten nachträglich in Kopie ersetzt. Auf dem Sturz eine Rollwerkkartusche mit einem flach eingemeißelten Schifferzeichen,822) darüber ein Beschlagwerktäfelchen mit der Jahreszahl 1566. Eine um 1910 aufgenommene Photographie zeigt an derselben Stelle die aufgemalte Jahreszahl 1578.823)

*98) Gernsbach, Feuerstaffel vom Mühlgrabenweg zur Stadt. Bogenstein mit der Jahreszahl 1627. Hier noch 1963 über einem Ausfluß bezeugt.824)

*99) Haueneberstein (Stadt Baden-Baden), Stadtwald Distrikt XI (Oberwald), sog. Blaumutzenkreuz mit der Jahreszahl 1603 (?). Am Wolfartsberg zwischen den Gewannen Salmengut und Schlössel ist nur noch der Stumpf des älteren Steinkreuzes vorhanden. Daneben ein jüngeres Grabkreuz aus der Zeit nach 1938.825) Auf dessen Balkenvorderseite ein querovaler Schriftspiegel mit der Inschrift Blaumutzenkreuz / 1603.826) Die Jahreszahl vermutlich vom älteren Kreuz übertragen.

*100) Hörden (Stadt Gaggenau), Holzfang (Essel) in der Murg. Stein- bzw. Holzpfeiler mit den Jahreszahlen 1571 (?), 1590, 1593, 1594 (?).827) Die Quadersteine der Pfeiler 1874 als Baumaterial verkauft. Jägerschmid überliefert die Jahreszahlen: 971, 1271, 1590 und 1593, Krieg von Hochfelden außerdem 1494.828) Angesichts der erst im Spätmittelalter verwendeten arabischen Ziffern bezeichneten wohl die zwei niedrigsten Zahlen das Jahr 1571, die nächsthöhere vielleicht das Jahr 1594.829)

*101) Hügelsheim, ehem. kath. Pfarrkirche St. Laurentius. Chorgewölbeschlußstein mit der Jahreszahl 1499. Mit dem Abbruch der Kirche 1842 abgegangen.830)

[Druckseite CX]

*102) Lichtenau-Ulm. Grenzstein mit der Jahreszahl 1620 im Gewann Hagenrod neben dem Schäubelsort. Erster Stein von mehreren, die die Grenze zwischen der Herrschaft Hanau-Lichtenberg und dem Gebiet der Abtei Schwarzach markierten. Auf der einen Seite die Jahreszahl, auf der anderen ein Wappenschild, darin „ein geschrenkt aufgeworfenes Kreuz“.831)

*103) Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Jahreszahl 1490 an der Schnitzfigur der hl. Maria Magdalena unter dem Kreuz (Inv.-nr. C 6453). Angeblich aus der Spitalkirche zu Baden-Baden, später im Besitz des Malers Johann Stanislaus Schaffroth (1765–1851); 1893 vom Badischen Landesmuseum Baden-Baden aus der Sammlung Georg Gimbel, Baden-Baden, erworben.832) Auf der Unterseite eines mit dem Sockel verleimten und heute verlorenen Brettes 1938 die mit Tusche ausgeführte Inschrift 1490 J(ohann) S(tanislaus) Schaffroth in Baden bezeugt.833)

*104) Neuweier (Stadt Baden-Baden), Unteres Schloß. An den Ökonomiegebäuden der Vorburg noch 1934 das Wappen der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg mit der Jahreszahl 1547 bezeugt.834)

*105) Neuweier-Umweg (Stadt Baden-Baden), Hohlgasse. Grenzstein (Güterstein?) mit den Wappen der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und von Sickingen sowie der Jahreszahl 1609. Letztmals 1978 an einem nicht genau lokalisierten Haus bezeugt.835)

*106) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein. Trinkpokal mit der Jahreszahl 1445. Im Jahre 1855 auf einem Kredenzstisch des Rittersaals als „bekannte[r] große[r] Rastatter Schoppen, wie er war im Jahre 1445“ bezeugt.836) Vermutlich eine Nachbildung des Originalgefäßes.

*107) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein. Glasmalerei mit der Jahreszahl 1505. Im Jahre 1855 in der Tür vom Arbeitszimmer des Großherzogs zum Balkon bezeugt.837) In vier Abteilungen die Passion Christi, darunter die Heiligen Petrus, Paulus, Nikolaus, Agathe und die Jahreszahl.838)

*108) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach), Schloß Neueberstein. Tür mit Jahreszahl 1508. Zwischen 1878 und 1883 an der Nordwand des Bergfrieds bezeugt.839) Daneben mehrere Steinmetzzeichen.840)

*109) Obertsrot-Ebersteinschloß (Stadt Gernsbach). Einfassung des sog. Wachtelbrunnens. Nördlich des Schlosses Neu-Eberstein an einem Waldpfad. Nur noch geringe Reste erhalten. Im Jahr 1855 ergoß sich das Wasser hier in ein quadratisches Steinbecken mit der Jahreszahl 1545.841)

*110) Sinzheim, ehem. kath. Pfarrkirche St. Martin. Über dem Zugang zur Sakristei eine Portalbekrönung mit der Jahreszahl 1497 zwischen den Wappen von Baden und Eberstein.842) Vermutlich bereits im Zuge des Neubaus von 1770/71 abgegangen, den man 1898/1900 wiederum ersetzte.843)

[Druckseite CXI]

*111) Vimbuch (Stadt Bühl), Kirchhof. Pfosten (?) des Haupttores mit der Jahreszahl 1512. Im Jahre 1775 vom Vimbucher Pfarrer Placidus Künstle in seinem Visitationsbericht an einem Seitenstein bezeugt.844)

*112) Vimbuch (Stadt Bühl), kath. Pfarrkirche St. Johannes d. Täufer. Kanzel mit der Jahreszahl 1521. Am Ende des 18. Jahrhunderts in einem Visitationsprotokoll bezeugt und später mit der Jahreszahl 1499 überschrieben.845) In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts mitsamt der Kanzel abgegangen.846)

Irrtümer und Zweifelsfälle in der Überlieferung

*113) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal, Klosterkirche. Grabplatte für eine(n) Unbekannte(n);847) Sandstein; 13. Jh. Seit 1945 unter dem südlichen Chorflankenfenster, zuvor unter dem Tischgrabmal der Stifterin Irmengard (nr. 23) an der Chornordwand.848) Im Binnenfeld ein reliefiertes Vortragekreuz und die nachträglich eingemeißelte Nummer 8.849) Die Oberfläche abgearbeitet und geglättet. Nach Bauer hätte auf dieser Grabplatte die Jahreszahl 1343 gestanden.850) Dies ist eine Verwechslung mit der ehemals auch unter dem Irmengard-Grabmal befindlichen Grabplatte für die 1343 verstorbene Gräfin Agnes von Tübingen-Asperg (nr. 21).851)

*114) Baden-Baden-Lichtental, Kloster Lichtenthal. Holzskulpturen (Holzreliefs?) zu den Kreuzwegstationen; nach 1513 (?). Letztmalig von Fridegar Mone bezeugt, der zur „Kreuzabnahme“ ausführt: „sitzender Christus. Maria daneben, weinende Engel, unten das Zeichen H(ans) B(aldung) G(rien) / 1513.“852) Vermutlich handelt es sich hierbei um eine Verwechslung mit dem von Baldung Grien im Jahre 1513 gemalten Bildnis des Schmerzensmannes (nr. 174). Da Mone jedoch dieses Gemälde an anderer Stelle zusätzlich beschreibt, ist nicht auszuschließen, daß das Kloster eine zu unbestimmter Zeit in Holz geschnittene Nachbildung besaß.

*115) Bühl, Rathaus I (Hauptstr. 47). Glocke in der Turmlaterne; 1707. Nach den Glockenlisten von 1917/18 soll hier eine Glocke vom Jahre 1520 gehangen haben.853) Da diese dennoch in die normalerweise für jüngere Glocken vorgesehene Kategorie B1 eingeordnet wurde,854) handelt es sich wohl um einen Irrtum. Die heutige Glocke stammt vom Jahre 1707 und wird mit jener vermeintlich 1520 gegossenen Glocke identisch sein, die aus der Gießerei Edel zu Straßburg stammen soll.855)

*116) Gernsbach, Hauptstraße 8 (ehem. Gasthaus „Zum Lamm“). An der Fassade des Fachwerkhauses in Höhe des zweiten Obergeschosses der südöstliche Eckständer. Die zur Straße weisende, aufgebeilte Stirnseite zeigt unter einem Blütenornament die eingeschnitzten und teilweise mit heller Farbe nachgezogenen Initialen IGM / MCM / 1694. Die ältere Lesung der Jahreszahl (1604) ist nach dem heutigen Befund zu korrigieren.856)

*117) Karlsruhe, Badisches Landesmuseum. Deckelhumpen mit Henkel (Inv.-nr. C 6195); Silber, teilvergoldet; 1632. Zylinderförmiger Gefäßkörper, an der Außenseite getriebene Herzblätter und [Druckseite CXII] gravierte Blattmotive. Auf dem ähnlich verzierten Deckel ein getriebenes Rundmedaillon mit der Jahreszahl · 1632 ·, den Initialen C · R · M · V · S · und zwei zueinandergekehrten Wappenschilden. Auf der Unterseite des Deckels die eingepunzte Marke HS (oder SH), darunter eine eingravierte 12. Wohl aufgrund der Wappenbilder (im rechten Schild ein Schrägbalken, im linken eine Rose) im Inventarbuch der Vermerk: „Vielleicht aus Schloß Eberstein.“857) Jedoch ist für das Jahr 1632 keine Eheverbindung zwischen einem Markgrafen von Baden und einer Gräfin von Eberstein bezeugt. Überdies ist die Meistermarke sonst nur auf Goldschmiedearbeiten aus der Gegend um Altenburg (Lkr. Altenburger Land) nachgewiesen.858)

*118) Michelbach (Stadt Gaggenau), Bernsteinstraße 9. Der Hinweis in der Ortschronik, das Haus trage die Jahreszahl 1617, ist zu korrigieren.859) Nach Auskunft des derzeitigen Bewohners Paul Kuppinger lautet die Jahresangabe 1671.

*119) Schwarzach (Gde. Rheinmünster), Hurststr. 1. Fachwerkhaus. Am südlichen Eckständer knapp über dem Schwellbalken des ersten Obergeschosses wurde im Juni 1987 ein weiß aufgemalter Wappenschild mit der Jahreszahl 1600 photographisch dokumentiert.860) Nach Auskunft eines Anwohners sei die Inschrift im Zuge der Renovierung von 1999/2000 getilgt worden, weil sie weder ursprünglich gewesen sei, noch der Geschichte des erst 1704 errichteten Hauses entsprochen habe.

  1. Vgl. zur Definition des Terminus „Inschrift“ Koch, Inschriftenpaläographie 24; Kloos, Einführung 2. »
  2. Vgl. zum Bestand des ehemaligen Zähringermuseums und zu den Markgräflich Badischen Sammlungen im Neuen Schloß zu Baden-Baden Sammlung, Bde. 1–8, passim; Für Baden gerettet, passim; Kircher, Bildnissammlung, passim; zu den Kunstsammlungen im Schloß Neueberstein siehe GLA Karlsruhe 56/4089, Inventar Neu-Eberstein, 1853; Beust, Geschichte Eberstein, passim; Kdm. Rastatt 270–295; Glasgemäldesammlung, passim; zur Sammlung Karl Gimbels vgl. Waffen- und Kunstsammlung Karl Gimbel, Baden-Baden. Ausstellung 27. Mai bis 29. Mai 1904. Versteigerung 30. Mai bis 3. Juni 1904 (Rudolph Lepke’s Kunst-Auktions-Haus 1384), Berlin 1904, passim. »
  3. Vgl. Maria Renner, Die Kunstinventare der Markgrafen von Baden-Baden (Beiträge zur Geschichte des Oberrheins 1), Bühl 1941, passim. »
  4. Die Nummern dieser Auflistung werden mit einem Asterisk (*) versehen, um Verwechslungen mit den Katalognummern zu vermeiden. »
  5. Die Datierung ergibt sich aus der Tatsache, daß in Altötting erst ab 1508 auch vergoldete Wallfahrtssignets gegossen wurden, vgl. Robert Bauer, Bayrische Wallfahrt Altötting. Geschichte, Kunst, Volksbrauch, 2. Aufl., München 1980, 67 (Abb. 69, 86). »
  6. Vgl. Kdm. Baden-Baden 486 nr. 5. »
  7. Vgl. 750 Jahre Lichtenthal 274f. nr. 114 (Abb. 114). »
  8. Vgl. dazu allg. Hermann P. Lockner, Messing, Ein Handbuch über Messinggerät des 15.–17. Jahrhunderts, München 1982, 43f.; ders., Beckenschläger-Schüsseln: zur 100jährigen Forschung. Ein Lösungsvorschlag, in: Weltkunst 66 (1996) nr. 22, 2953–2957; Renate Schmoll, Die Majuskelinschrift auf Nürnberger Beckenschlägerschüsseln, dargestellt an Taufschalen fränkischer Gemeinden, in: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 75 (2006) 295–300. »
  9. Die Ansicht, es handele sich um das Herstellungsjahr (vgl. Karl Schleh, Das Bühler Heimatmuseum, in: Die Ortenau 55 (1975) 292–296, hier 295) ist aufgrund der Ziffernformen abwegig. »
  10. Vgl. Kdm. Rastatt 183, 205. Zu den Platten von 1590 siehe nr. 386»
  11. Vgl. „Ora pro nobis“ 83 nr. 50; Otto Linde, Die Burgkapelle auf Hohenbaden, in: Zwischen Murg und Kinzig (1954) nr. 11, o. S.; Sauer, Kirchliche Denkmalskunde (1907) 289f. »
  12. Vgl. BLM Karlsruhe Inventar C, Bd. 2, o. S. nr. C 9566. Zu den Grabungen vgl. Kdm. Baden-Baden 294. »
  13. Vgl. Beust, Geschichte Eberstein 70. »
  14. Inschriften auf Siegeltyparen sind zwar nicht in Serie hergestellt worden, gehören jedoch zum Forschungsbereich der Sphragistik und werden deshalb hier nur erwähnt. »
  15. Vgl. Gartner, Die Windecker, o. S. (Stammtafel auf dem hinteren Klappeinband). »
  16. Vgl. FGvAGA Ebnet D 206, Windecksches Wappenbuch, fol. 83r; GLA Karlsruhe 67/1414, Windecksches Wappenbuch, fol. 65r. »
  17. Vgl. zur Lokalisierung den Grundriß der Burg in Kdm. Baden-Baden 315 (Abb. 246), hier nahe f1. »
  18. Vgl. Max Wingenroth, Das alte Schloß in Baden-Baden (Vom Bodensee zum Main. Heimatflugblätter 6), Karlsruhe 1920, 34. »
  19. Vgl. Kdm. Baden-Baden 318. »
  20. Vgl. Kdm. Baden-Baden 219 nr. 21 (hier die jüngere Inschrift für Susanna K. E. Sperl zitiert). »
  21. Zum Aufkommen der Gotischen Minuskel vgl. Einl. Kap. 5.2, LXXVIII–LXXXIII»
  22. Vgl. Kdm. Baden-Baden 464 nr. 1; s. a. Cistercienserinnen-Abtei Lichtenthal 5 (Abb.). »
  23. Vgl. Kdm. Baden-Baden 465 nr. 17. »
  24. Vgl. ebd. 489 nr. 2. »
  25. Vgl. KA Lichtenthal o. Sig., Krupp, Inventar, Bd.: Museum. Fürstenzimmer 5, Eckvitrine mit Bernhardsvision unten, o. S. »
  26. Vgl. Kdm. Baden-Baden 388f. (Abb. 301); s. a. RP Karlsruhe (Denkmalpflege), Photoarchiv, Neg.-nr. 0328. »
  27. Zur Gotischen Majuskel vgl. Einl. Kap. 5.1, LXXIV–LXXVIII»
  28. Das Wort TVVM ist scheinbar unter einer Falte verdeckt und wohl nicht ausgeführt worden. »
  29. Vgl. Judith Feuerer, „Un des soll stimme . . .“. Sagen und Geschichten, die man sich in Vimbuch erzählt, in: 850 Jahre Vimbuch 1154–2004, hg. v. d. Stadt Bühl in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Vimbuch, Bühl 2004, 177–180, hier 177; Losch, Sühne und Gedenken 153 (Balzhofen II); Otto August Müller, Steinkreuze in der Umgebung von Bühl, mit einem Anhang über die Steinkreuzforschung, in: Die Ortenau 14 (1927) 154–172, hier 155–157; zum alten Standort s. a. das Photo in Stadtgesch. Inst. Bühl, Photoarchiv, Gruppe 14: Kunst-, Natur- und Baudenkmale, c.) Bildstöcke, Weg- und Sühnekreuze, 4.) Bühl-Vimbuch (Quelle: Photoalbum Johann Schreiber). »
  30. Zum Wappen der Gemeinde Vimbuch vgl. Wappenbuch Lkr. Bühl 146. »
  31. Vgl. Kdm. Rastatt 66 (Abb. 29). »
  32. Vgl. die früheste Überlieferung in Schoepflinus, Historia, tom. 2, o. S. (Abb. ad pag. 5), hier ohne Kreuztitulus. »
  33. Vgl. die detaillierten Beschreibungen bzw. Abbildungen der Szenen in 1400. Elsaß und Oberrhein 156f.; Kdm. Rastatt 66–69; Schneider, Beiträge 219–221; Schneider, Tausend Jahre Bickesheim 11–15; Sauer, Kirchliche Denkmalskunde (1913) 308–316; s. a. RP Karlsruhe (Denkmalpflege), Photoarchiv, Neg.-nrr. 01698–01701, 01703, 01704, 01707, 01724–01727, 01730–01742 (Zustand vor der Restaurierung von 1970/71, jedoch keine Detailaufnahmen zu den Inschriften). »
  34. Vgl. zur Freilegung und Restaurierung der Wandmalereien Kieser u. a., Kunst- u. Kulturdenkmale RA/BAD 167; Walfried Blaschka, St. Bernhard Durmersheim 1965–1990. Festschrift zum 25jährigen Bestehen der Pfarrkuratie und zur Erhebung zur Pfarrei am 1. Mai 1990, hg. v. d. Katholischen Pfarrei St. Bernhard in Durmersheim, Durmersheim 1990, 25; Blaschka, Wallfahrtskirche 7; Kdm. Rastatt 67; Wilhelm Störk, Unsere Liebe Frau von Bickesheim. Geschichte der Wallfahrt und Votivkirche nebst einem marianischen Gebetbuche, Freiburg (Schweiz) 1915, 122f.; GLA Karlsruhe N Mone 105, Mone, Aufzeichnungen östl. Obere Hard, fol. 105v. »
  35. Vgl. Kdm. Rastatt 145f. (Abb. 84). »
  36. Vgl. zur Erstbezeugung Kdm. Rastatt 256. Im Visitationsprotokoll von 1683 werden indessen zwei Altäre und ein Gnadenbild erwähnt, die aufgrund der Größe des heutigen Retabels im Chor gemeinsam keinen Platz gefunden hätten, vgl. Trenkle, Beiträge (1878) 67–72. »
  37. Die Restaurierung von 1915 ist auf der Außenseite der linken Schmalseite des Schreins inschriftlich dokumentiert: Aus · Mitteln · der · groszh(erzoglichen) · / Staatsregierung · wur=/de · dieses · Altarwerk · im Jah=/re · 1915 · auf · Grund · der / alten · Faszung · wieder · neu / vergoldet · / und · gefaszt · (etcetera) / auch · die · völlig · fehlende / Ornamentschnitzerei / neu · dazu · gefertigt · von / Gebr(üder) · Mezger · Überlingen ·. Zum älteren Zustand des Altars vgl. die nach einer Photographie angefertigte Skizze in Schmitt, Oberrheinische Plastik, Anhang 13. Zu den Restaurierungen im 19. Jahrhundert siehe Ernst Schneider, Muggensturm. Ein Dorf erinnert sich, Muggensturm 1984, 220 (hier unter Berufung auf die Muggensturmer Pfarrchronik von Josef Schatz). »
  38. Vgl. Schmitt, Oberrheinische Plastik 38. »
  39. Vielleicht verbirgt sich dahinter die Datierung AN(N)O · 5 · 1, die sich allerdings mit den von Fridergar Mone bezeugten Jahreszahlen 1511 bzw. 1514 nicht vereinbaren läßt, vgl. Sauer, Reformation und Kunst 395 Anm. 2; s. a. GLA Karlsruhe N Mone 106, Mone, Aufzeichnungen östl. Obere Hard, fol. 57v–59r, hier 58r: „Auf dem Gewande der hl Barbara ist Schrift, aber übermalt. IKOL konnte ich noch lesen.“ »
  40. Vgl. GLA Karlsruhe N Mone 109, Mone, Aufzeichnungen Oosthal, fol. 121v (mit Skizze). »
  41. Zur Person vgl. Schwennicke, Europ. Stammtafeln NF, Bd. 1.2, Taf. 268. Zum Material vgl. Dürrfelds Mitteilung: „Wappen samt Jnscription von Metal“, vgl. PfA Baden-Baden StiftsA o. Sig., Dürrfeld, Aufnahme, o. S. nr. 5. »
  42. Vgl. PfA Baden-Baden StiftsA o. Sig., Dürrfeld, Aufnahme, o. S. nr. 5; s. a. GLA Karlsruhe Hfk Pläne J nr. 7 (schwarz), Grundriß Stiftskirche (1755) nr. 5. »
  43. Den letzten Nachweis zur Existenz der Originalinschrift siehe in PfA Baden-Baden StiftsA o. Sig., Dürrfeld, Aufnahme, o. S. nr. 5. Zu den Verlustumständen in Rastatt vgl. Bartusch, Wiederherstellung 271–278, 281 (im Druck). Zu den später vorgesehenen bzw. ausgeführten Inschriften vgl. ebd.; Kdm. Baden-Baden 135 nr. 5; GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 509, Herr, Merkwürdigkeiten, o. S. nr. 5. »
  44. Vgl. Kdm. Baden-Baden 141 nr. 14; zur Person vgl. BLB Karlsruhe K 218, Herr, Materialien 251. »
  45. Vgl. Kdm. Stadt Pforzheim 240f. nr. 11. »
  46. In GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 509, Herr, Merkwürdigkeiten nicht bezeugt. »
  47. Sämtliche Angaben nach GLA Karlsruhe 47/22, Herr, Bericht, o. S. nr. 13 (hier die Maßangaben „4’2’’ lang und 2’8’’ breit“); s. a. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Stiftskirche, fol. 30r–v nrr. 22f. »
  48. Sämtliche Angaben nach Badische und Ausserbadische Steindenkmäler, Architekturen, Naturdenkmäler (Marc Rosenberg’s Badische Sammlung 12), Frankfurt/M. 1913, o. S. nr. 36 (Abb.). »
  49. Vgl. Trenkle, Beiträge (1885) 137; s. a. Kdm. Baden-Baden 390. »
  50. Vgl. GLA Karlsruhe 47/37, Herr, Beschreibung Lichtenthal, fol. 21r und Anlage O; Kdm. Baden-Baden 521 nrr. II/1f.; s. a. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 17v, 23v. »
  51. Zu der in der Mitte des 19. Jh. angefertigten Gedenktafel für Äbtissin Agnes vgl. nr. *73»
  52. Vgl. GLA Karlsruhe G Lichtenthal nr. 1, Grundriß Klosterkirche nrr. 20f., abgedr. in Kdm. Baden-Baden 510 (Abb. 416); GLA Karlsruhe 47/37, Herr, Beschreibung Lichtenthal, fol. 10r nrr. 20f.; GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 10r nrr. 20f.; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 34 nrr. XXf.; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 277 nrr. XXf.; Kdm. Baden-Baden 521 nrr. 20f. »
  53. In Deodata, Frauenkloster Lichtental 173 nr. 20f. bereits als verloren bezeugt. Zu den Renovierungsarbeiten vgl. Stober, Denkmalpflege 141–143. »
  54. Identität des Grabmals aus dem überlieferten Wappen erschlossen. Zu den Lebensdaten Matthäus Springaufs vgl. nr. 468»
  55. Vgl. GLA Karlsruhe G Lichtenthal nr. 1, Grundriß Klosterkirche nr. 23; GLA Karlsruhe 47/37, Herr, Beschreibung Lichtenthal, fol. 10r nr. 23; GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 10v nr. 23; s. a. Gutgesell, Kloster Lichtenthal 34 nr. XXIII; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 277 nr. XXIII; Kdm. Baden-Baden 521 nr. 23. »
  56. In Deodata, Frauenkloster Lichtental 174 als verloren bezeugt. Zu den Renovierungsarbeiten von 1893 vgl. Stober, Denkmalpflege 141–143. »
  57. Zum Wappen Springauf siehe nr. 456»
  58. GLA Karlsruhe G Lichtenthal nr. 1, Grundriß Klosterkirche nr. 23; GLA Karlsruhe 47/37, Herr, Beschreibung Lichtenthal, fol. 10r nr. 23. »
  59. Vgl. auch zur folgenden Angabe Hermann Krämer, Aus Vergangenheit und Gegenwart des Dorfes Baden-Oos, Baden-Oos 1929, 262f. »
  60. Vgl. Archives de la ville de Strasbourg 1 AST 447 III 97, Rector Almae Universitatis Argentoratensis Ulricus Marbachius (…) [Leichenpredigt für Johannes Philipp Kast v. 8.12.1693], o. S.: „Illius gentis documentum antiquitatis probat Epitaphium Domini Johannis Kast, Consulis quondam Gerspacensis, factum anno 1353. quod in templo illius loci monstratur.“; s. a. den Nachweis in Inventaire des archives du Chapitre de St. Thomas de Strasbourg, Strasbourg 1937, Sp. 411 nr. 97; Hoffmann, Gernsbacher Kast 79f. »
  61. Vgl. Hennl, Gernsbach 222f. »
  62. Vgl. Thöne, Beiträge 123; s. a. Langenbach, Führer Schloß Eberstein 28; Beust, Geschichte Eberstein 70. In der angegebenen Literatur ist der Abgebildete nach älterer Zählung stets als Philipp II. von Eberstein bezeichnet. Zum Todesjahr Philipps I. vgl. Europ. Stammtafeln NF, Bd. 12, Taf. 28. »
  63. Vgl. Müller, Bestandsaufnahme 171 nr. 90. »
  64. Vgl. Losch, Sühne und Gedenken 157 nr. 3. »
  65. Vgl. PfA Ottersweier A 34, Verzaichnüs, fol. 8r. »
  66. Vgl. dazu nrr. 99, 100»
  67. Vgl. Gartner, Die Windecker, o. S. (hinterer Klappeinband mit Stammtafel). »
  68. Vgl. zu sämtlichen Angaben GLA Karlsruhe 65/606, Wagner, Comportata, vol. 2, 1580. »
  69. Vgl. zum Wappen Martin Schimpfers nr. 329»
  70. Vgl. zu den Amts- und Lebensdaten der Äbte nrr. 265, 328, 329.  »
  71. Zu Kaspar Schön vgl. Benediktinerklöster 585. »
  72. Vgl. Reinfried, Geschichte Schwarzach (1892) 62; s. a. nr. *37»
  73. Vgl. Reinfried, Geschichte Schwarzach (1892) 62. Die hier verwendete Paraphrase läßt vermuten, daß die Inschrift die Wortfolge [– – –] Straßburger Canonicus und Pfalzgraf bei Rhein [– – –] enthielt. »
  74. Vgl. auch zu den Inschriften Kdm. Baden-Baden 113–118 (Abb. 95); GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Stiftskirche, fol. 33r–34v. Zur Geschichte des 1803 aufgehobenen Koblenzer Stifts vgl. Anton Diederich, Das ehemalige Kanonikerstift St. Florin zu Koblenz. Grundzüge seiner Geschichte und seiner Verfassung (Mittelrheinische Hefte 2), Koblenz 1978, passim. »
  75. Vgl. KA Lichtenthal o. Sig., Krupp, Inventar, Bd.: Museum. Fürstenzimmer 1, Mittelvitrine, Fensterseite, o. S.; SpGORh 299f. nr. 274; Kdm. Baden-Baden 491 nr. 8, 498f. (Abb. 404f.). »
  76. Vgl. Jnventarium Speyer 20 nr. 5. »
  77. Vgl. ebd. »
  78. Vgl. Kdm. Baden-Baden 480f. nrr. 6–8, 10–12; P. Dom. Willi, Schweizerische Glasgemälde in Lichtenthal, in: Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde 20 (1887) 400f.; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 56f. »
  79. Vgl. Stober, Denkmalpflege 127. »
  80. Die Inschriften zitiert in Kdm. Baden-Baden 480f. nr. 5–12. »
  81. Vgl. die Inventarkarten zu Inv.-nrr. V 2017 (SpGORh 297f. nr. 269), V 2018 (SpGORh 299 nr. 273, hier Inv.-nr. verwechselt), C 6710 (SpGORh 297 nr. 268, hier Inv.-nr. verwechselt), C 6711 (SpGORh 299 nr. 272). »
  82. Vgl. Jnventarium Speyer 18f. nr. 1–4. »
  83. Siehe zu dem offenbar zugehörigen Stab nr. *39»
  84. Vgl. BLM Karlsruhe, Inventarkarten zu Inv.-nrr. V 2017, V 2018, C 6710, C 6711; s. a. Grimm, Landesmuseum 100. »
  85. Vgl. Jnventarium Speyer 19 nr. 3. »
  86. Vgl. Eva Zimmermann, Alte Textilien. Eine Auswahl aus den Beständen des Badischen Landesmuseums (Bildhefte des Badischen Landesmuseums Karlsruhe), Karlsruhe 1957, o. S. nr. 16 (Abb.). »
  87. Vgl. auch zu den übrigen Angaben und den Inschriften Rolf Hasler / Stefan Trümpler, Scheiben des 16. und 17. Jahrhunderts, in: Glasgemäldesammlung 54–71, hier 57–59 nr. 30. »
  88. In Kdm. Rastatt 289–295 nicht erwähnt. »
  89. Vgl. auch zu den übrigen Angaben sowie den Inschriften Hasler/Trümpler (wie Anm. 691) 61–63 nr. 32; Kdm. Rastatt 293 nr. 18. »
  90. Vgl. auch zu den übrigen Angaben Für Baden gerettet 64 nr. 33. »
  91. Vgl. Beust, Geschichte Eberstein 73. »
  92. Vgl. ebd. 72f. nr. 8.; Krieg v. Hochfelden, Geschichte 267. Rott bezeugt den Pokal 1917 im Bestand des Zähringermuseums im Neuen Schloß der Stadt Baden, vgl. Rott, Kunst 82. »
  93. Vgl. Für Baden gerettet 64 nr. 33. »
  94. Zitiert in Für Baden gerettet 64 nr. 33; s. a. Rott, Kunst 82 Anm. 2. »
  95. Vgl. auch zu den übrigen Angaben sowie den Inschriften Hasler/Trümpler (wie Anm. 691) 64 nr. 34. »
  96. In Kdm. Rastatt 289–295 nicht mehr erwähnt. »
  97. Vgl. Katalog Alte Meister, Bd. 1, 54f. nr. 48a–c, Bd. 2, 21 (Abb. 48a–c); s. a. Stange, Tafelbilder nr. 257; Karl Obser, Der Hohenlandenberger Altar in der Kunsthalle zu Karlsruhe. Seine Herkunft und Schicksale, in: ZGO 75 NF 36 (1921) 192–201.  »
  98. Vgl. Krimm, Fürstenkapelle 151; Katalog Alte Meister, Bd. 1, 54 nr. 48a–c; s. a. in diesem Kapitel nr. 54. »
  99. Vgl. Kdm. Rastatt 226 (Abb. 130). »
  100. Eine zweite Inschrift auf der Oberseite des Fußes wiederholt den Wortlaut. Dabei wurde jedoch für VALENTINI zunächst VITI geschrieben und danach korrigiert. »
  101. Vgl. Kirchengut 37. »
  102. Inschrift nach Kdm. Rastatt 230f. Eine Überprüfung des Wortlauts am Original erfolgte nicht. »
  103. Vgl. Kirchengut 37. Zu einem ebenfalls erworbenen Abendmahlskelch siehe nr. *47»
  104. Vgl. DI 30 (Calw) nr. 117»
  105. Vgl. Himmelein, Beiträge 53f. »
  106. Vgl. auch zu den folgenden Angaben sowie zu den Inschriften Hasler/Trümpler (wie Anm. 691) 61; s. a. Kdm. Rastatt 291–293 nrr. III/14–17 (ohne hl. Eulogius); Arthur von Schneider, Die vier Kabinettscheiben der Molsheimer Kartause in Ebersteinschloß, in: ZGO 100 NF 61 (1952) 414–420. »
  107. Vgl. Kleinmanns, Schloss Neu-Eberstein 141. »
  108. Vgl. auch zu den übrigen Angaben Heribert Meurer, Glasgemälde aus der St. Nikolauskirche in Sinsheim-Dühren, in: Glasgemäldesammlung 39–46 (hier auch die Maßangaben); CVMA Dtld. II/1 (Baden/Pfalz) 19–27; Kdm. Rastatt 289f. nr. I/1–5. »
  109. Zu den Inschriften vgl. DI 16 (Rhein-Neckar-Kreis II) nrr. 249f. »
  110. Vgl. CVMA Dtld. II/1 (Baden/Pfalz) 19–27, hier 20f. Anm. 10. »
  111. Vgl. SpMAORh, T 1, 358f. nr. 202 (Abb. 202); Kdm. Baden-Baden 466 nr. 29. »
  112. Vgl. KA Lichtenthal, Krupp, Inventar, Bd.: Museum. Innerer Raum 4, Porzellanschrank unten, 3. Brett * Wand I, o. S.; KA Lichtenthal o. Sig., Bauer, Inventar, Bd. 8: Plastik, fol. 24r (Abb.). »
  113. In den Inventaren des Klostermuseums nicht verzeichnet. »
  114. Zum Bildbestand der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe gehörig (vgl. Kdm. Baden-Baden 473 nr. 16), im Katalog jedoch nicht verzeichnet (vgl. Katalog Alte Meister).  »
  115. Vgl. Roegele, Franz Josef Herr 83f.; KA Lichtenthal o. Sig., Bauer, Inventar, Bd. 3: Fürstenkapelle, fol. 44r–45r; KA Lichtenthal o. Sig., Krupp, Inventar, Bd.: Fürstenkapelle 6, Schlüsselmadonna, Sel. Bernhard, Gemälde, Wandrelief, o. S. Zum Hohenlandenberger Altar vgl. nr. *46»
  116. Vgl. Kdm. Baden-Baden 473 nr. 16; Deodata, Kloster Lichtental 189f.; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 295f.; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 50f. »
  117. Die gleiche Lesung bietet Fridegar Mone, vgl. GLA Karlsruhe N Mone 109, Mone, Aufzeichnungen Oosthal, fol. 149r; siehe dagegen Kdm. Baden-Baden 473 nr. 16: 1543 / opt(av)eram in / adventu»
  118. Vgl. KA Lichtenthal o. Sig., Krupp, Inventar, Bd.: Fürstenkapelle 6, Schlüsselmadonna, Sel. Bernhard, Gemälde, Wandrelief, o. S. »
  119. Vgl. ebd. Bd.: Museum. Innerer Raum 11, Wand III, Wand IV, o. S. »
  120. Vgl. ebd. Bd.: Museum: Fürstenzimmer 3, Wand 1, Großer Schrank, Intarsienschränkchen, o. S. »
  121. Zum frühneuzeitlichen Interesse an Menschen, die an Hypertrichose litten, vgl. Roperto Zapperi, Der wilde Mann von Teneriffa. Die wundersame Geschichte des Pedro Gonzalez und seiner Kinder, München 2004, passim. Ich danke Frau Dr. Sigrid Sangl, Bayerisches Nationalmuseum München, für diesen Literaturhinweis. Siehe auch Peter Diemer, Wenig ergiebig für die Alte Pinakothek? Die Gemälde der Kunstkammer, in: Die Münchner Kunstkammer, Bd. 3, 125–224, hier 189–194. Ich danke dem Verfasser, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München, für diesen Literaturhinweis. »
  122. Vgl. Kircher, Bildnissammlung 189. »
  123. Inv.-nr. BNM München R 1718 bzw. K VIII 597; Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz, hg. v. Renate Eikelmann, bearb. v. Sigrid Sangl unter Mitarbeit v. Brigitta Heid (Bayerisches Nationalmuseum München), München 2007, 34f. (Abb.); Peter Diemer, Ein wahres Familienschicksal, in: Weltkunst 75 (2005) H. 1, 102 (Ich danke Frau Dr. Sigrid Sangl, Bayerisches Nationalmuseum München für diesen Literaturhinweis). Die Inschrift lautet dort: HELENA, EX FAMILIA SER(ENISSI)mae DVCISSAE / BAVARIAE (etcetera) A(NN)O 1595. AD VIVVM ET NATV=/RALITER DEPICTA, ET DELINEATA ·»
  124. Vgl. Zapperi, Der wilde Mann (wie Anm. 725) 78f. »
  125. Allg. zum Orléansschen Erbfolgekrieg vgl. Einl. Kap. 2, XIX; zur Zerstörung von Au am Rhein siehe Heinz Bischof, Heimatbuch Au am Rhein 819–1975. Beiträge zur Ortsgeschichte, Au am Rhein 1975, 70; zur Datierung des Fachwerkhauses vgl. Kieser u. a., Kunst- u. Kulturdenkmale RA/BAD 29f. (Abb.). Der gleiche Spruch, dat. 1788, ist in Bad Rotenfels nachgewiesen, vgl. Theodor Humpert, Rotenfels im Murgtal, Rotenfels 1928, 27. »
  126. Vgl. Jägerschmid, Baden 99. »
  127. Vgl. Kdm. Baden-Baden 293 (Abb. 227). »
  128. Vgl. ebd. 134–138 nrr. 1–33; allg. zur Wiederherstellung der markgräflichen Grablege in der Stiftskirche siehe Bartusch, Wiederherstellung 278–283 (im Druck). »
  129. Vgl. die Ausführungen Franz Josef Herrs in GLA Karlsruhe 47/22, Herr, Bericht, o. S.; GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 509, Herr, Merkwürdigkeiten, o. S.; GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Begräbnisse Stiftskirche, fol. 10v; zur Kritik an den Inschriften vgl. PfA Baden-Baden StiftsA o. Sig., Steinhäuser, Gutachten, passim; zur Rechtfertigung Herrs vgl. PfA Baden-Baden StiftsA o. Sig., Herr, Gegenbericht, passim. »
  130. Dies betrifft z. B. die gänzlich ersetzte Grabplatte für Markgraf Ludwig Georg von Baden-Baden (gest. 1761). Zu den Veränderungen während des Heizungseinbaus um 1866/67 vgl. Kdm. Baden-Baden 134–138; RP Karlsruhe (Denkmalpflege) I/279, Die Restauration der katholischen Stadtpfarrkirche zu Baden, 1867 (Sonderdruck aus dem Badener Wochenblatt), o. S. »
  131. Vgl. die detaillierten Beschreibungen sowie die Wiedergabe der Inschriften in Herr, Kloster Lichtenthal 34–59; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 59–79; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 305–325; Deodata, Frauenkloster Lichtental 195–212. »
  132. Zur Umgestaltung der Fürstenkapelle im Auftrag Großherzog Leopolds vgl. Stober, Denkmalpflege 120–128; Krimm, Fürstenkapelle 147–158. »
  133. Zur Wiederherstellung der Fürstenkapelle in den Jahren 1829/32 vgl. wie Anm. 736»
  134. Vgl. GLA Karlsruhe 47/37, Herr, Beschreibung Lichtenthal, fol. 14v: „Auf den Leichensteinen Nro. X. XI. XII. XIII. und XIV. sind weder Jnscriptionen noch Wappen vorhanden und es kann daher nicht mit Gewißheit angegeben werden, wer darunter ruhe.“ Zu den übrigen Grabmälern siehe unten. Zur Lage der mit nrr. XXVI bezeichneten Grabplatten vgl. GLA Karlsruhe G Lichtenthal nr. 2, Grundriß Fürstenkapelle, abgedr. in Kdm. Baden-Baden 515 (Abb. 421); Gutgesell, Kloster Lichtenthal 38f. (Grundriß). »
  135. Vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol 16r–v; zum Nekrologeintrag vgl. GLA Karlsruhe 64/47, Nekrolog Lichtenthal III, fol. 6r (zum 20.3.): „in capella apud alter katherine“. »
  136. Siehe dazu Gutgesell, Kloster Lichtenthal 63f.; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 309; Deodata, Frauenkloster Lichtental 200; Kdm. Baden-Baden 513f. nr. XI. Herrs Textvorschlag lautete: + Elizabeth. March(ionissa) de Baden, Ludovici Comitis de Lichtenberg vidua, vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 16v. »
  137. Vgl. zur Abkunft Europ. Stammtafeln NF, Bd. 12, Taf. 28. »
  138. Siehe dazu GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 17v; Herr, Kloster Lichtenthal 36; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 61; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 306; Deodata, Frauenkloster Lichtental 197. Die entsprechende Rechnung der Firma Belzer v. 2.11.1832 siehe in GLA Karlsruhe 60/2068, Herstellung u. Ausstattung, Beilage 3b. »
  139. Vgl. Schwennicke, Europ. Stammtafeln NF, Bd. 1.2, Taf. 266. »
  140. Vgl. Herr, Kloster Lichtenthal 41 und die entsprechende Rechnung der Weisenbacher Steinmetzfirma Belzer in GLA Karlsruhe 60/2068, Rechnung v. 2.11.1832, o. S.; s. a. Gutgesell, Kloster Lichtenthal 64f.; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 310 (erw.); Deodata, Frauenkloster Lichtental 200. Der Vermerk im Nekrolog lautet: „Jdus [Martii] Obiit · domina · Agnes de · Truhendinge(n) · vxor qvondam Marchionis de Baden ·“, vgl. GLA Karlsruhe 64/47, Nekrolog Lichtenthal III, fol. 5v. Die Nummer XXI konnte um 1829/32 wiederverwendet werden, weil die ältere Grabplatte mit der Nummer 21. für Gertrud Springauf und Anna Elisabeth Heisler (nr. 456) damals aus der Kapelle entfernt wurde, vgl. Kdm. Baden-Baden 510 nr. XXI. »
  141. Vgl. Schwennicke, Europ. Stammtaf. NF, Bd. 1.2, Taf. 266 (hier falsches Todesdatum angegeben); s. a. Schindele, Abtei Lichtenthal (1984) 62; RMB, Bd. 1, nr. 716; Sachs, Einleitung, T. 2, 45. »
  142. Vgl. GLA Karlsruhe 64/47, Nekrolog Lichtenthal III, fol. 10r: „xvj kalendas [Iunii] domina de ossenstein Marchionisa de Baden in cappella ante altare katerine.“ »
  143. Siehe dazu auch Kdm. Baden-Baden 513 nr. X; Deodata, Frauenkloster Lichtental 202; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 312; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 66; Herr, Kloster Lichtenthal 43. Zu Herrs Textvorschlag siehe GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 14r: „Auf den Grabstein dieser Fürstin Nro: X sollte eingehauen werden: + Anno Domini 1314. O(biit) Adelheid de Ochsenstein Margg(rav) Rudolfs des Alten Wittwe.“ »
  144. Siehe dazu auch Herr, Kloster Lichtenthal 44; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 67; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 312; Deodata, Frauenkloster Lichtental 202. Mit CLERIG RECTOR scheint CLERIC(US) RECTOR, also der Pfarrektor der Kirche gemeint zu sein. Die Rechnung der Steinmetzfirma Belzer vom 2.11.1832 siehe in GLA Karlsruhe 60/2068, Herstellung u. Ausstattung, Beilage 7b. »
  145. Vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 16v; s. a. GLA Karlsruhe 47/37, Herr, Beschreibung Lichtenthal, fol. 15v. »
  146. Vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 16v und GLA Karlsruhe 64/47, Nekrolog Lichtenthal III, fol. 17r: „in capella ante alter andree“. »
  147. Siehe dazu auch GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 16v; Herr, Kloster Lichtenthal 53; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 74; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 318f.; Deodata, Frauenkloster Lichtental 207; Stoesser, Grabstätten 64; Kdm. Baden-Baden 514 nr. XIV. Die entsprechende Rechnung der Steinmetzfirma Belzer vom 15.9.1832 siehe in GLA Karlsruhe 60/2068, Herstellung u. Ausstattung, Beilage 3b. »
  148. Vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 17r; s. a. GLA Karlsruhe 47/37, Herr, Beschreibung Lichtenthal, fol. 16v. »
  149. Vgl. GLA Karlsruhe 64/47, Nekrolog Lichtenthal III, fol. 24r. Vermutlich handelt es sich um Berthold V. von Eberstein, der 1360 als verstorben bezeugt ist, vgl. Europ. Stammtafeln NF, Bd. 12, Taf. 28. »
  150. Vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 17v; Kdm. Baden-Baden 514 nr. 15; Deodata, Frauenkloster Lichtental 212; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 325; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 79; Herr, Kloster Lichtenthal 59. »
  151. Die doppelte Ausführung beruht auf der Tradition, römische Zahlen lediglich zur Numerierung markgräflicher Grabmäler zu verwenden, weshalb die XV. hier zu korrigieren war, die überdies für die Grabplatte Markgraf Bernhards des Jüngeren (vgl. nr. *71) benötigt wurde, vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 3v. »
  152. Vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 16v nr. XII. »
  153. Vgl. ebd. und GLA Karlsruhe 64/47, Nekrolog Lichtenthal III, fol. 16v: „ante altare chatharine“. »
  154. Siehe dazu GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 16v nr. XII; Herr, Kloster Lichtenthal 51; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 73; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 317; Deodata, Frauenkloster Lichtental 206; Kdm. Baden-Baden 514 nr. XII. Die entsprechende Rechnung der Steinmetzfirma Belzer vom 15.9.1832 siehe in GLA Karlsruhe 60/2068, Herstellung u. Ausstattung, Beilage 3b. »
  155. Vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 17r. nr. XIII. »
  156. Vgl. GLA Karlsruhe 64/47, Nekrolog Lichtenthal III, fol. 6r: „xij kalendas [Aprilis] M° ccc° lxxij° Ruodolfus Marchio de Baden ante altare Andree.“; s. a. Necrologium 166. »
  157. Siehe dazu GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 17r. nr. XIII; Herr, Kloster Lichtenthal 54; Grieshaber, Grabmäler 179; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 75; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 320; Deodata, Frauenkloster Lichtental 206; Kdm. Baden-Baden 514 nr. XIII. »
  158. Vgl. Herr, Kloster Lichtenthal 58; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 78; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 324; Deodata, Frauenkloster Lichtental 211; Kdm. Baden-Baden 514 nrr. XV, XVI. Zur Abkunft der Verstorbenen vgl. Schwennicke, Europ. Stammtafeln NF, Bd. 1.2, Taf. 267. »
  159. Vgl. zur Lokalisierung den Grundriß der Fürstenkapelle in Gutgesell, Kloster Lichtenthal 38f. (Abb.). Auf dem um 1833 von Louis Wagner angefertigten Grundriß sind die Grabplatten noch nicht eingezeichnet, vgl. GLA Karlsruhe G Lichtenthal nr. 2, Grundriß Fürstenkapelle, abgedr. in Kdm. Baden-Baden 515 (Abb. 421). »
  160. Vgl. die Rechnung der Firma Belzer vom 2.11.1832 in GLA Karlsruhe 60/2068, Herstellung u. Ausstattung, Beilage 7b. »
  161. Vgl. Kdm. Baden-Baden 514 nr. XVI. Zur Lage vgl. GLA Karlsruhe G Lichtenthal nr. 2, Grundriß Fürstenkapelle nr. XVI, abgedr. in Kdm. Baden-Baden 515 (Abb. 421) »
  162. Vgl. GLA Karlsruhe G Lichtenthal nr. 1, Grundriß Klosterkirche nr. 19. »
  163. Vgl. GLA Karlsruhe 47/37, Herr, Beschreibung Lichtenthal, fol. 10r nr. 19; GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 10r nr. 19; s. a. Kdm. Baden-Baden 520 nr. 19; Deodata, Frauenkloster Lichtental 173; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 276f.; Gutgesell, Kloster Lichtenthal 34. »
  164. Vgl. Kdm. Baden-Baden 520; zu den Renovierungsarbeiten von 1893 vgl. Stober, Denkmalpflege 141–143. »
  165. Vgl. zum historischen Hintergrund und zur unsicheren Identität der Adelheid von Beichlingen Schindele, Abtei Lichtenthal (1984) 74–78. »
  166. Eine Halbschwester Eduard Fortunats, vgl. zur Abkunft Agnes Wolters, Prinzessin Charitas Wasa, Konventualin in Lichtenthal, in: FDA 82/83 (1962/63) 287–298, hier 288. »
  167. Vgl. Gutgesell, Kloster Lichtenthal 24–29; Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 267–272; Deodata, Frauenkloster Lichtental 165–169. »
  168. Vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 7r–8v. Ebd. fol. 17v–18r betont Herr ausdrücklich, daß es im Kloster an Grabdenkmälern für Adelheid, Agnes, Charitas und andere mangelt. »
  169. Vgl. Stober, Denkmalpflege 143 (Abb. 11). »
  170. Vgl. ebd. 139, 147. »
  171. Vgl. KA Lichtenthal o. Sig., Krupp, Inventar, Bd.: Museum, Innerer Raum 7, Springerle Vitrine, Wand II, o. S. »
  172. Vgl. Gerdi Maierbacher-Legl, Truhe und Schrank. Graphisch dekorierte Möbel der süddeutschen Spätrenaissance (Kunstwissenschaftliche Studien 71), München 1997, 134, hier der Nachweis, daß Schablonenmalereien dieser Art zumindest auf Möbelstücken Südostbayerns erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstanden. »
  173. Vgl. KA Lichtenthal o. Sig., Krupp, Inventar, Bd.: Museum, Innerer Raum 9, Zinnschrank oben, o. S. »
  174. Vgl. Schwarzwälder Glas und Glashütten. Bestandskatalog des Franziskaner-Museums Villingen, Abt. Schwarzwaldsammlung, Stadt Villingen-Schwenningen, Villingen-Schwenningen [1976], o. S. nrr. 296f., 299 u. a.  »
  175. Vgl. Otto Gartner, Die Bühler Imensteine und die Entstehung des Bühler Bannes, in: Bühler Blaue Hefte 25/27 (1974) 62–67, hier 62f.; Beschreybung des Gemeinen Stabs und Bezirkhs des Fleckhens Bühell 1598. Im Original und mit Erläuterungen wiedergegeben von Otto Gartner, in: Bühler Blaue Hefte 1 (1957) 11–31, hier 19 Anm. 1; Otto Gartner, Rund um den Immenstein, in: Bühler Blaue Hefte 14 (1965) 30–50, hier 35f.; Hoffmann, Spuren 31f.; Gerhard Hoffmann, Römerstraßen in Mittelbaden, in: Heimatbuch Lkr. Landkreis 45 (2006) 81–88, hier 81 u. 88. »
  176. Vgl. Beust, Ritter 3f. Anm. *. »
  177. Leihgabe des Badischen Landesmuseums Karlsruhe (Inv.-nr. C 7036). »
  178. Vgl. die antike Inschrift in CIL, tom. 13, pars 2/2, nr. 9120; CIL, tom. 17, pars 2, nr. 649 (Abb.); Karl Zangemeister, Drei obergermanische Meilensteine aus dem 1. Jahrhundert, in: Westdeutsche Zeitschrift für Geschichte und Kunst 3 (1884) 237–255, 307–326. »
  179. Vgl. Zangemeister (wie Anm. 782) 238 Anm. 1. Otto Gartner las: BÜHLER IMMINSTEIN, vgl. ders., Rund um den Immenstein (wie Anm. 779) 35. »
  180. Vgl. Gartner, Die Bühler Imensteine (wie Anm. 779) 62. »
  181. Vgl. die Abb. in Kieser u. a., Kunst u. Kulturdenkmale RA/BAD 12. »
  182. Vgl. RP Karlsruhe (Denkmalpflege) o. Sig., Liste der Kulturdenkmale, Entwurf, Stand 1990, Az. 34/He, o. S. »
  183. Vgl. Uhr-alte und andächtige Verehrung der wunderthätigen Mutter des ewigen Sohn Gottes zu Bickesheim, Mainz 1747, 48. Das Gnadenbild wurde um 1737 in die Mitte des neu errichteten Hochaltars im Chorinneren versetzt, vgl. ebd. 37. Zur Entfernung des Gnadenaltars im Jahre 1737 siehe auch Wilhelm Störk, Unsere Liebe Frau von Bickesheim. Geschichte der Wallfahrt und Votivkirche nebst einem Marianischen Gebetbuche, Karlsruhe 1915, 66; Schneider, Beiträge 225. »
  184. Vgl. Schneider, Beiträge 225. »
  185. Vgl. zur Herkunft und Datierung Bartusch, Wiederherstellung 273f. (im Druck). »
  186. Vgl. Beust, Geschichte Eberstein 83–85. »
  187. Vgl. Kleinmanns, Schloss Neu-Eberstein 142. »
  188. Vgl. Beust, Geschichte Eberstein 68f. »
  189. Vgl. RMB, Bd. 1, nr. 2177; Krieg v. Hochfelden, Geschichte 405–409 nr. XXVI (Teilungsbrief des Markgrafen Bernhard von Baden und der Gebrüder Bernhard und Wilhelm, Grafen von Eberstein, über die geistlichen und weltlichen Lehen der Grafschaft). »
  190. Vgl. Kleinmanns, Schloss Neu-Eberstein 135–141, zu Kriegs von Hochfelden Beteiligung ebd. 140. »
  191. Für den Hinweis auf diesen Inschriftenträger sowie die Übermittlung eines Photos danke ich herzlich Herrn Dr. Markus Zepf, Karlsruhe. »
  192. Für den Hinweis auf diesen Wappenstein danke ich herzlich Herrn Michael Rumpf, Stadtgesch. Inst. Bühl. »
  193. Vgl. Drös, Heidelberger Wappenbuch 483f. Taf. 51f. nrr. 491–506, 580, 655. »
  194. Vgl. Badisches Tageblatt vom 19.12.1968 (Abb.); als Kopie befindet sich dieser Zeitungsartikel in Stadtgesch. Inst. Bühl, Photoarchiv, Erfassungsbogen, Gruppe 14: Kunst-, Natur- und Baudenkmale, g.) Grenzsteine, 7.) Bühl-Weitenung, Alter Grenzstein. »
  195. Zum Steinbacher Wappen vgl. Stadtkreis Baden-Baden 169. »
  196. Vgl. CIL, tom. 13, pars 2/1, nr. 6294; CIL, tom. 13, pars 4, 92 (ad nr. 6294); Ernst Wagner, Fundstätten und Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und alamannisch-fränkischer Zeit im Grossherzogtum Baden, T. 2: Das Badische Unterland, Tübingen 1911, 36f. (Abb. 44); Émile Espérandieu, Recueil général des bas-reliefs, statues et bustes de la Germanie romaine, Paris/Brussel 1931, 304 nr. 468 (Abb. u. Lit.). Ausführliche Literaturangaben bietet der Aufnahmebogen in StdtA Baden-Baden o. Sig., Dokumentation Kleindenkmale, Ordner I, OZ 25, Flurstück-nr. 2660/1. »
  197. Vgl. Lothar Brandstetter, Von Unterlocherungen und alten Grenzsteinen, in: Aquae (1992) 37–51, hier 42 (Bildlegende); Kdm. Rastatt 351. Bei der Neuaufstellung von 1913 hat man einen separat aufgefundenen und möglicherweise nicht zugehörigen Standbildsockel mit einer römischen Votivinschrift in das Badische Landesmuseum Karlsruhe gebracht, vgl. die an der Ädikula eingemeißelte Inschrift und CIL (wie Anm. 800). »
  198. Vgl. Kdm. Rastatt 351f. (Abb. 204); s. a. den Kupferstich von Ben. Ant. Biegger aus Andelfingen in Gerd Haedecke / Wolf Seybold, Baden-Baden, Konstanz 1980, 11 (Abb.). Eine etwas ältere Abbildung ohne die Jahreszahlen bietet Schoepflinus, Alsatia, tom. 1, 450, tab. IV/IV. Zu den frühen, nicht bildlichen Zeugnissen s. a. Brandstetter (wie Anm. 801) 41 (Bildlegende; Verweis vom Jahre 1672); Georg Martin Bellon, Tentamen physico-chymico-medicum in origine Thermarum Badensium (…), Rastatt 1766, 54; Klüber, Beschreibung, T. 2, 92f. Ernst Zangemeister las im Jahre 1880 statt 1485 die Jahreszahl 1588, vgl. CIL, tom. 13, pars 2/1, nr. 6294. »
  199. Vgl. BLB Karlsruhe K 218, Herr, Materialien 416f. »
  200. Der inschriftliche Bildtitel lautet: FRAW ROSINA EIN / GEBORNE MARGRAVIN / VON BADEN. 1531. »
  201. Vgl. Krieg v. Hochfelden, Schlösser 51f. (Abb.); Lübke, Renaissance, Bd. 1, 260. Heute sind Wappen und Jahreszahl auf dem Bild nicht mehr eindeutig erkennbar. Das Gemälde wurde nach einem Vermerk auf der Rückseite im Jahre 1905 von F. Kohlund renoviert. Für die Aufnahmearbeiten vor Ort danke ich Herrn Dr. Lars Adler, Darmstadt. »
  202. Zur Zerstörung des Neuen Schlosses im Jahre 1689 siehe Einl. Kap. 2.1, XXIII»
  203. Vgl. Loeser, Geschichte 332; Lübke, Renaissance, Bd. 1, 260; Naeher, Burgen u. Schlösser, o. S.; Krieg v. Hochfelden, Schlösser 38, 46; RP Karlsruhe (Denkmalpflege) I/56b, Fragebögen (1882), Antwortschreiben des Bürgermeisteramtes Baden, o. S. »
  204. Vgl. Kdm. Baden-Baden 353. »
  205. Vgl. GLA Karlsruhe N Mone 109, Mone, Aufzeichnungen Oosthal, fol. 20v. »
  206. Vgl. Margot Fuß, Die Kapelle zu St. Wolfgang im Beuerner Tal. Aus der Geschichte einer abgegangenen Kapelle bei Baden-Baden, in: Die Ortenau 14 (1961) 141–151, hier 141; s. a. Kdm. Baden-Baden 356, 392f. »
  207. Vgl. Kdm. Baden-Baden 393. »
  208. Vgl. Kat. d. Bad. Kunst- und Kunstgewerbe-Ausstellung 113 nr. 1114. »
  209. Die Jahreszahl letztmalig bezeugt in Stadtgesch. Inst. Bühl So 53, Schleh, Geschichte Bühl 127; s. Reinfried, Geschichte Bühl 74 Anm. 1; Johann Schreiber, Alte Fachwerkhäuser unserer Heimat, in: Bühler Blaue Hefte 4 (1959) 48–54, hier 48. »
  210. Vgl. zum Neubau Reinfried, Stadt- u. Pfarrgemeinde Bühl 138 Anm. 1. Für die Hilfe bei der Lokalisierung des Standorts und die Nachricht über den erfolgten Abriß danke ich Herrn Dr. Marco Müller, Stadtgesch. Inst. Bühl. »
  211. Vgl. Kdm. Rastatt 182f. (Abb. 108). »
  212. Vgl. StdtA Gernsbach o. Sig., Langenbach, Stadtchronik Gernsbach, Bd. 2, 137.  »
  213. Zur Datierung des Abrisses vgl. Kdm. Rastatt 182; s. a. das Photo in RP Karlsruhe (Denkmalpflege), Photoarchiv, o. Neg.-nr. (Mikrofiche-Scan mi05366c14 / Aufn. D 9 von Heinrich Langenbach), das die Kapelle während der Abrißarbeiten zeigt. Eine Überprüfung der erhaltenen Gebäudereste, die heute auf Privatgelände liegen, war nicht möglich. »
  214. Ein Schifferzeichen (zwei Längsschindeln und ein schwebender, schräglinks gelegter Stab nebeneinander), oben begleitet von den Buchstaben AW, unten von einem weiteren Schifferzeichen (zwei schräglinks liegende Schindeln, ein schwebender Stab und eine kleinere Längsschindel nebeneinander). »
  215. Vgl. zum Nachweis des Schifferzeichens Scheifele, Murgschifferschaft 134; Jägerschmid, Murgthal 170f. Zur Schifferfamilie Weiler siehe Hennl, Gernsbach 222. »
  216. Vgl. Renner, Murgflößerei 103. »
  217. Vgl. auch zur folgenden Angabe Kdm. Rastatt 183; s. a. Kieser u. a., Kunst- u. Kulturdenkmale RA/BAD 216. »
  218. Drei waagschnittige Schräglinksschindeln nebeneinander. »
  219. Vgl. RP Karlsruhe (Denkmalpflege), Photoarchiv, Neg.-nr. 02795. »
  220. Vgl. Kdm. Rastatt 132. »
  221. Vgl. Losch, Sühne und Gedenken 140. In StdtA Baden-Baden o. Sig., Dokumentation Kleindenkmale, Ordner: Ortsteile, Flurstücknr. 1283, OZ 29 ist angegeben, das Kreuz sei erst ca. 1972 von Hermann Fäßler und Hermann Seiler aufgerichtet worden. Gemeint ist wohl eine Wiederaufrichtung. »
  222. Vgl. Losch, Sühne und Gedenken 140. »
  223. Vgl. wie auch zu den folgenden Angaben Scheifele, Murgschifferschaft 277; Jägerschmid, Murgthal 204; Abbildungen zu Jägerschmids Handbuch für Holztransport und Flosswesen, o. O. [1828], Tab. XXII. Allg. zur Geschichte der Holztrift im Murgtal vgl. Hennl, Gernsbach 196–202; Scheifele, Murgschifferschaft, passim; Eugen Renner, Die Entstehung und Entwicklung der Murgflößerei bis zum Dreißigjährigen Krieg (Diss.), Freiburg i. Br. 1928, passim; Eberhard Gothein, Entstehung und Entwicklung der Murgschifferschaft. Ein Beitrag zur Geschichte des Holzhandels, in: ZGO 43 NF 4 (1889) 400–455. »
  224. Vgl. Krieg v. Hochfelden, Geschichte 285f. (nur 1494); Jägerschmid, Baden 172; W. F. von Kettner, Beschreibung des badischen Murg- und Oosthales oder des Forstamtbezirkes von Gernsbach (…), Frankfurt/M. 1843, 71 (nur 1494); Beust, Geschichte Eberstein 128 (nur 1494); Alfons Goldschmid, Das Murgtal, in: Karlsruher Zeitung 1912, Nr. 195, o. S.; Scheifele, Murgschifferschaft 277; Scheifele, Waldgeschichte 109 (nur 1494). »
  225. Vgl. zur Entwicklung der Ziffernformen Kloos, Einführung 62–64; Hill, Development 7–20 (Taf. XXIII–XXIX); Ifrah, Universalgeschichte 528–539; Terminologie 84–94; s. a. die Interpretation der Ziffern durch Krieg von Hochfelden, Geschichte 285f. »
  226. Vgl. Kdm. Rastatt 210; Ernst Rümmele, Hügelsheim. Geschichte eines Schifferdorfes, Hügelsheim 1974, 146; Ernst Gutmann, Die Mutterpfarrei Stollhofen, in: Die Ortenau 85 (2005) 251–260, hier 257; LfV Freiburg o. Sig., Fragebögen (1894/95), Antwortschreiben v. 23.2.1895 (Verf. Ganter), Abschrift der Grundsteinlegungsurkunde der neuen Kirche von 1842. »
  227. Vgl. zu sämtlichen Angaben Ludwig Lauppe, Burg, Stadt und Gericht Lichtenau. Eine heimatgeschichtliche Rückschau, hg. v. Lisbeth Lauppe u. Wilhelm Lauppe, Weinheim 1984, 188. »
  228. Vgl. Die mittelalterlichen Bildwerke 179–181 nr. 110; s. a. Grimm, Landesmuseum 70 (Abb.), 97 (erw.). »
  229. Vgl. Schneider, Bildwerke 45 nr. 142 (hier der Vermerk: „die 4 in gotischer Schrift“). »
  230. Vgl. Glaubitz, Das untere Schloß Neuweier 182. Da der Verfasser außerdem an der Toreinfahrt die Allianzwappen Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und Kronberg bezeugt, scheint keine Identität mit nr. 264 vorzuliegen; s. a. Reinfried, Das untere Schloß zu Neuweier 2. »
  231. Vgl. 400 Jahre alte Grenzsteine geborgen. Wappensteine künden von den Besitzern des unteren Schlosses Neuweier, in: Zur Stadtgeschichte von Steinbach 112f., hier 113. »
  232. Vgl. Beust, Geschichte Eberstein 75 nr. 16. »
  233. Vgl. ebd. 82. »
  234. In Kdm. Rastatt 289–295 nicht mehr aufgeführt (1963). »
  235. Vgl. GLA Karlsruhe N Mone 108, Mone, Aufzeichnungen Murgthal, fol. 15r; zur Jahreszahl 1560 in unmittelbarer Nähe siehe nr. 312»
  236. Die beiden von Mone skizzierten Stz. (vgl. ebd.) nahezu identisch mit Stz. nr. 32, doch fehlt der den linken Sparrenfußabschnitt durchschneidende Schrägschaft. »
  237. Vgl. Beust, Geschichte Eberstein 93f. »
  238. Vgl. Sinzheim. Heimat zwischen Schwarzwald, Wein und Reben, bearb. v. Franz Zoller, hg. v. d. Gemeinde Sinzheim, Sinzheim 1884, 264; Die St. Martinspfarrkirche zu Sinzheim, Dekanats Ottersweier. Zur bevorstehenden Feier der Grundsteinlegung der neuen Pfarrkirche [T. 1], in: Freiburger katholisches Kirchenblatt 42 (1898) nr. 33, Sp. 527–532, hier Sp. 529. »
  239. Vgl. zur Baugeschichte der Sinzheimer Pfarrkirchen Ulrich Coenen, Von der mittelalterlichen Chorturmkirche zur neugotischen Basilika. Anmerkungen zur Baugeschichte der Pfarrkirche St. Martin in Sinzheim, in: Ulrich Coenen / Wilfried Lienhard, Pfarrkirche St. Martin. Die Geschichte der Sinzheimer Kirche, Sinzheim 2000, 93–108; s. a. Kieser u. a., Kunst- u. Kulturdenkmale RA/BAD 325. »
  240. Vgl. Nikolaus Krippl, Zur Geschichte der Begräbnisstätten im Kirchspiel Vimbuch, in: Bühler Heimatgeschichte 11 (1997) 24–34, hier 26. »
  241. Vgl. Zur Vimbucher Pfarrgeschichte, in: Vimbuch seit dem 16. Jahrhundert, hg. v. d. Stadt Bühl, Ortsverwaltung Vimbuch, Bühl 1991, 9–27, hier 14; s. a. Zur Geschichte des Vimbucher Kirchspiels, nach gesammelten Unterlagen, bearb. v. Otto Gartner u. Fritz Hönig, in: Bühler Blaue Hefte 26/27 (1974) 5–61, hier 31f. »
  242. Freundliche Auskunft des ehemaligen Mesners Lempert, Balzhofen. »
  243. Vgl. Kdm. Baden-Baden 502 nr. 8. Franz Josef Herr weist die Platte Markgraf Hermann V. von Baden zu, vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 6v, 8v; s. a. Kdm. Baden-Baden 502 nr. 8; Abtei Lichtenthal 13. »
  244. Vgl. Stober, Denkmkalpflege 147. »
  245. Zur Nummernvergabe durch Franz Josef Herr um 1803/04 vgl. GLA Karlsruhe 47/37, Herr, Beschreibung Lichtenthal 5. Zum Verständnis des Vortragekreuzes vgl. Friedrich Karl Azzola, Zur Ikonographie des Kreuzes auf Kleindenkmälern, in: Deutsche Inschriften. Fachtagung für mittelalterliche und neuzeitliche Epigraphik Worms 1986. Vorträge und Berichte, hg. v. Harald Zimmermann (Abhandlungen d. Geistes- u. Sozialwiss. Klasse; Akademie der Wissenschaften u. Literatur 1987/12), Mainz 1987, 9–41, hier 40. »
  246. Vgl. Bauer, Frauenkloster Lichtenthal 272. Nach Fridegar Mone lautete die Jahreszahl 1243, vgl. GLA Karlsruhe N Mone 109, Mone, Aufzeichnungen Oosthal, fol. 200r. »
  247. Bauer stützt sich offenbar auf Franz Josef Herr, der an entsprechender Stelle begründete, warum das Tischgrabmal der Stifterin Irmengard nicht schon immer an der Nordwand des Chores gestanden haben könne, vgl. GLA Karlsruhe Hfk-Hs nr. 510, Herr, Begräbnisse Lichtenthal, fol. 5v. »
  248. Vgl. GLA Karlsruhe N Mone 109, Mone, Aufzeichnungen Oosthal, fol. 169r–v. »
  249. Vgl. EA Freiburg Na 35 VI 18, Glockenakten 1917/18, Listen, o. S. »
  250. Zur Glockenkategorisierung während des Ersten Weltkrieges vgl. Sauer, Glocken Badens 77–84, 94–102. »
  251. Vgl. EA Freiburg Na 35 VI 1–2, Glockenakten 1917/18, Aufnahmebögen, Orte A–B/1, o. S. »
  252. Vgl. Kdm. Rastatt 185f. »
  253. Vgl. BLM Karlsruhe Inventar C, Bd. 1, o. S. nr. 6195. »
  254. Vgl. Rosenberg, Merkzeichen, Bd. 1, 14 nrr. 52f. »
  255. Vgl. 900 Jahre Michelbach. 1102–2002, hg. v. Förderverein „900 Jahre Michelbach e.V.“, Rheinstetten 2000, 136. »
  256. Vgl. RP Karlsruhe (Denkmalpflege), Photoarchiv, Neg.-nrr. 2165/47, 49. »