Inschriftenkatalog: Stadt Worms
Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.
DI 29: Worms (1991)
Nr. 482 Stadtmuseum, vom lutherischen Friedhof 1562
Beschreibung
Grabstein des Junkers Daniel von Krickenbeck, gen. Beck. Südöstlicher Stein im Boden der 4. Nische des Kreuzgangsüdflügels, vom lutherischen Friedhof, zwischenzeitlich auch im Paulusmuseum.1) Querrechteckige Platte aus hellgelbem Sandstein mit einfacher Linie umrahmt, rechts siebenzeilige Inschrift, links abgesetzt in vertieftem Feld Wappen. Rand und Oberfläche bestoßen.
Maße: H. 117, B. 198, Bu. 8 cm.
Schriftart(en): Kapitalis.
HIEa) · RVHET · DER · EDEL · VND / VEST · IVNCKER · DANIEL / VON · KRECKENBECK · GE/NANT · BECK · VND. HOFFT / EIN · FROLICHE · AVFFER/STEHVNG · IN · CRRISTOb) · A(NN)oa) / 1562 · DEN · 4 · DECEMBRIS
Krickenbeck. |
Textkritischer Apparat
- Erhöhte Versalie.
- Ein halbes R verhauen für H.
Anmerkungen
- Zorn-Meixner, Stein in der Südostecke; Alte Aufzeichnungen Nr. 86.
- Fahne, Kölnische Geschlechter I 21 u. II 81.
Nachweise
- Zorn-Meixner fol. 390v Nr. 9.
- Mus.Inv. MG Nr. 26.
Zitierhinweis:
DI 29, Worms, Nr. 482 (Rüdiger Fuchs), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di029mz02k0048202.
Kommentar
Die schlanke Kapitalis besticht durch ihre Klarheit. Der Mittelteil des konischen M reicht nur bis zur Zeilenmitte. Mehrere R und das G sind mit beschwingten Cauden versehen.
Der Verstorbene stammt aus der niederrheinischen Familie von Krickenbeck, deren Schloß bei Kaldenkirchen (Lkrs. Kempen-Krefeld) liegt; eine Eheverbindung zur Familie Beck im Jülichschen ist bekannt.2)