Inschriftenkatalog: Regensburger Dom (I)

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 74: Inschriften des Regensburger Doms (I) (2008)

Nr. 250 Kreuzgang, Mittelhalle, Nordseite, 6. Joch 1471

Beschreibung

Grabplatte des Hans Reckenstrützel aus Sandstein, im Boden eingelassen1). Die Inschrift beginnt oben links, läuft um den ganzen Stein und endet im letzten Viertel der linken Längsseite. Im Feld stark abgetretenes Konturenbild des Priesters. An der unteren Breitseite in vertieftem Rundfeld der Wappenschild. Über dem rechten Fuß eine quadratisch eingehauene Vertiefung.

Maße: H. 200 cm, B. 84 cm, Bu. 10 cm.

Schriftart(en): Gotische Minuskel mit Versalien.

© BAdW München, Inschriftenkommission [1/1]

  1. + A(n)no ∙ d(omi)ni ∙ M ∙ cccc ∙ / lxxi ∙ starb ∙ her ∙ hans ∙ Rechkenstrvcel ∙ pfarer / ∙ czv ∙ Ilkofen ∙ am ∙ / samcztag ∙ nach ∙ sant ∙ gorgen ∙ tag ∙ a)

Datum: 1471 April 272).

Wappen:
Reckenstrützel3).

Kommentar

Hans Reckenstrützel war Pfarrer in Illkofen (Lkr. Regensburg), das zum Dekanat Donaustauf (ebenfalls Lkr. Regensburg) gehörte4). In einer Urkunde der Alten Kapelle wird er im Jahr 1468 als ständiger Vikar dort bezeichnet5).

Textkritischer Apparat

  1. Die Trennzeichen sind Quadrangeln.

Anmerkungen

  1. Freytag/Hecht 39; Kdm Regensburg I, 182.
  2. Kdm Regensburg I, 182 und Freytag/Hecht 39: Hans Rechler, gestorben 1480, Pfarrer in Alkofen.
  3. Gespalten; rechts: Tannenzapfen (?); links: Ast (?).
  4. Mai, Pfarreienverzeichnisse 19.
  5. Schmid, Urkunden-Regesten I, 407.

Nachweise

  1. Eppinger 19.

Zitierhinweis:
DI 74, Inschriften des Regensburger Doms (I), Nr. 250 (Walburga Knorr, Werner Mayer), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di074m013k0025000.