Inschriftenkatalog: Stadt Osnabrück

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 26: Stadt Osnabrück (1988)

Nr. 177† St. Marienkirche 1599

Beschreibung

Grabplatte des Lukas Olthoff. Von der Inschrift der Grabplatte, die sich im Chorumgang nahe dem Eingang zur Sakristei befand, ist nur ein Bruchteil überliefert, den Röling in seiner Kirchenhistorie zitiert.

  1. [ . . . ] magna auditorum Approbatione [ . . . ]

Übersetzung:

... unter großem Beifall der Zuhörerschaft ... .

Kommentar

Lukas Olthoff war wie sein Vater Johann Olthoff (vgl. Nr. 125) Pastor an St. Marien. In diesem Amt war er von 1587 bis 1599 tätig. Er starb im Alter von 42 Jahren wie sein Vater an der Pest und wurde neben diesem am 25. Oktober 1599 im Chorumgang der Marienkirche beigesetzt. Der Pestepidemie des Jahres 1599 fiel auch der zweite Pastor an St. Marien, Otto von Willen, zum Opfer, der am selben Tag beerdigt wurde, sowie der Pastor an St. Katharinen, Johannes Cronenberg (vgl. Nr. 134)1).

Anmerkungen

  1. Röling, S. 125.

Nachweise

  1. Röling, S. 125.

Zitierhinweis:
DI 26, Stadt Osnabrück, Nr. 177† (Sabine Wehking), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di026g003k0017702.