Inschriftenkatalog: Stadt Einbeck

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 42: Einbeck (1996)

Nr. 12† Volksen, Leineturm 1434

Beschreibung

Inschrift am Leineturm, der zur Einbecker Landwehr gehörte. Sie war nach Mithoff unterhalb eines der drei Gußerker (Pechnasen) angebracht. Der Turm wurde 1875 abgebrochen.1) Der Inschriftenstein befand sich nach Ziegahn2) noch 1963 im Einbecker Museum, ist aber jetzt verloren.3)

Inschrift nach Mithoff.

Schriftart(en): Gotische Minuskel.

  1. molderam · makede · de · wara) · / do · me · schreefb) · m° · c°c°c°c° · xxxiiiic) · / ha(n)s · mvlre · etd) [...]ant pau.e)

Kommentar

Der in der Inschrift genannte Molderam könnte mit dem Baumeister gleichen Namens identisch sein, den die Inschrift am Langhaus von St. Alexandri von 1416 nennt (vgl. Nr. 8).

Textkritischer Apparat

  1. war] Vielleicht fehlerhaft für warde ‚Warte‘.
  2. de ... schreef] Fehlt Ziegahn.
  3. · c°c°c°c° · xxxiiii] m ccc.iiii. Kreisblatt.
  4. et] Danach (?) bei Mithoff.
  5. ha(n)s... pau] hans mulre vor – – – – war, Kreisblatt; fehlt Ziegahn. Nach Mithoff vielleicht der in Einbeck öfter vorkommende Familienname Pawe oder Pauwe.

Anmerkungen

  1. Kreisblatt für den Kreis Einbeck vom 3. 3. 1875; Kurt Pretzsch, Der Leineturm der Einbecker Landwehr. In: EJb 49 (1994), S. 59–72, hier S. 72.
  2. Ziegahn, Baugeschichte, S. 59.
  3. Freundliche Auskunft von Frau Dr. Elke Heege, Städtisches Museum Einbeck.

Nachweise

  1. Mithoff, Kunstdenkmale, S. 53.
  2. Kreisblatt für den Kreis Einbeck vom 3. 3. 1875.
  3. Ziegahn, Baugeschichte, S. 59.

Zitierhinweis:
DI 42, Einbeck, Nr. 12† (Horst Hülse), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di042g007k0001204.