Inschriftenkatalog: Lüneburg (Stadt)

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 100: Stadt Lüneburg (2017)

Nr. 917† Rotes Tor 1638

Beschreibung

Bauinschrift. Über den Platz der Inschrift A an der zum Roten Tor führenden Brücke macht Büttner keine Angaben, die Inschrift B über dem Tor.

Inschriften nach Büttner.

  1. A

    Hic pons anno 1634 aere publico fabricari coeptus constructus erectusque anno 1638

  2. B

    Si Deus pro nobis quis contra nos1)

Übersetzung:

Diese Brücke wurde im Jahr 1634 mit öffentlichem Geld zu bauen begonnen, erbaut und aufgerichtet im Jahr 1638. (A) Wenn Gott für uns ist, wer kann (da) gegen uns (sein). (B)

Kommentar

Es ist nicht sicher, ob die protestantische Devise der Inschrift B ebenfalls 1638 am Tor angebracht wurde. Sie könnte auch älter sein als die Inschrift A und aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammen. Im Jahr 1637 sind im Bauamtsbuch 2000 Mauersteine verzeichnet, die an der Brücke zum Roten Tor vermauert wurden.2)

Anmerkungen

  1. Rm. 8,31.
  2. StA Lüneburg, AB 192, fol. 326v. Das Jahr 1638 fehlt im Bauamtsbuch.

Nachweise

  1. Büttner, Inscriptiones.

Zitierhinweis:
DI 100, Stadt Lüneburg, Nr. 917† (Sabine Wehking), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di100g019k0091702.