Inschriftenkatalog: Lüneburg (Stadt)

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 100: Stadt Lüneburg (2017)

Nr. 50† St. Marien 1421

Beschreibung

Grabplatte des Peter Sasse. Zu Gebhardis Zeit lag die Grabplatte noch in der Klosterkirche, war aber offenbar bereits ziemlich beschädigt, da Gebhardi die Inschrift nur noch unvollständig wiedergibt. Die Grabplatte wurde wohl beim Abbruch der Kirche im Jahr 1818 beseitigt.

Inschrift nach Rikemann.

  1. Anno Domini 1421 in die S(ancti) Viti Martÿris1) obÿt Petrus Sasseke orate Deum pro eo

Übersetzung:

Im Jahr des Herrn 1421 am Tag des heiligen Märtyrers Vitus starb Peter Sasse. Betet zu Gott für ihn.

Kommentar

Peter Sasse ist in dem Testament seines Bruders Heine Sasse erwähnt, das dieser am 8. Februar 1417 abfasste. Peter Sasse wurde darin zum Testamentsvollstrecker ernannt.2) Sonst ist er in den einschlägigen Quellen nicht nachweisbar.

Anmerkungen

  1. 15. Juni.
  2. Reinhardt, Testamente, Nr. 117, S. 160f.

Nachweise

  1. Rikemann, Libellus, fol. 50v.
  2. Gebhardi, Collectanea, Bd. 3, p. 137 u. 280.

Zitierhinweis:
DI 100, Stadt Lüneburg, Nr. 50† (Sabine Wehking), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di100g019k0005008.