Inschriftenkatalog: Rheingau-Taunus Kreis

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 43: Rheingau-Taunus-Kreis (1997)

Nr. 304 Panrod, Ev. Pfarrhaus 2.H.15.Jh.

Beschreibung

Namensinschrift auf Kelch. Dem von dem bis 1720 tätigen Frankfurter Goldschmied Jakob Högell gefertigten Barockkelch wurde ein spätgotischer Schaft mit ballenförmigem Nodus eingefügt. Der Kelch zeigt auf ausgebogter Fußplatte eine hohe, sechsfach unterteilte Wölbzone. Eine Blattschabracke schließt den Fußhals nach oben hin ab. Nach feinem Profil beginnt hier der über Eck gestellte gotische Schaftteil, der durch den mit sechs rautenformigen Rotuli geteilten Nodus unterbrochen wird. Die Rotuli tragen die Inschrift in Einzelbuchstaben auf schraffiertem Grund. Über dem Schaft setzt die barocke, glockenförmige Kuppa an. Die dazugehörige Patene ist bezeichnet.1)

Maße: H. 24,8, Dm. Fuß 14,8, Bu. 0,6 cm.

Schriftart(en): Gotische Minuskel.

Bender_Forschungsstelle Die Deutschen Inschriften bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz [1/2]

  1. ihesvs

Anmerkungen

  1. Auf der schmalen Fahne der Patene ist als Högells Monogramm ein gleichschenkliges Kreuz zwischen den Marken I · H · und der Zahl 12 graviert.

Nachweise

  1. Inventarisation Lünenschloß 1973 Nr. 1, 2.

Zitierhinweis:
DI 43, Rheingau-Taunus-Kreis, Nr. 304 (Yvonne Monsees), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di043mz05k0030401.