Die Inschriften des Landkreises Göppingen

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 41: Göppingen (1996)

Nr. 47† Donzdorf, kath. Pfarrkirche St. Martin 1430

Beschreibung

Epitaph des Gebhard von Rechberg von Hohenrechberg. In der „Hohen Rechberger capell“1, „bey der hindern thür“ an der Wand aufgerichtet. Stein; Schriftanordnung unbekannt; zwei Wappen untereinander, das obere als Vollwappen.

Wortlaut nach Gabelkover.

  1. Anno domini 1430 obiit Gebhardus de Rechberg de hohen Rechberga)

Wappen:
Rechberg, Werdenberg2.

Kommentar

Gebhard II. von Rechberg war ein Sohn Albrechts I. von Rechberg zu Illereichen und der Margarethe Gräfin von Werdenberg. Verheiratet war er mit Mechthild Gräfin von Wedenberg-Sargans3. Der von Gabelkover nicht überlieferte Schluß der Inschrift enthielt sicherlich den Todestag.

Textkritischer Apparat

  1. Folgt ein (etc.)-Kürzel in der Kopialüberlieferung.

Anmerkungen

  1. Schön, Einstige Ausschmückung 71 ordnet das Grabmal fälschlich der neuen Kapelle auf dem Hohenrechberg (Stadt Schwäbisch Gmünd, Ostalbkreis) zu.
  2. Gabelkover: „der fahn wie Werdenberg“.
  3. Stammtaf. d. mediatisierten Häuser 17. Taf. 5.

Nachweise

  1. Gabelkover (HStAS, J1 Nr. 154/15, Umschlag 329: v. Rechberg) fol. 8v.
  2. Waltz, Rechb. Chronic (WLB, Cod. hist. F 30.1) p. 16 (neu: fol. 17v).
  3. Ders., Rechb. Stammbuch (WLB, Cod. hist. F 30.2) fol. 32v (nur erwähnt, dat. 1403!).
  4. Schön, Einstige Ausschmückung 71.

Zitierhinweis:
DI 41, Göppingen, Nr. 47† (Harald Drös), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di041h012k0004708.