Inschriftenkatalog: Stadt Zeitz

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 52: Stadt Zeitz (2001)

Nr. 133† Schloßkirche 1568

Beschreibung

Grabplatte1) des Domherrn Felicianus von Peschwitz an der Nordseite der Kirche.2)

Inschrift nach Zader/O.

  1. A(nn)o D(omi)ni MDLXVIII d(ie) 27 Febr(uarii)a) obiit in Chr(ist)o Reverend(us) ac Nobilis vir D(omi)n(us) Felician(us) d(e) PeschWitz h(ujus) Eccl(esi)ae Senior e(t) Canonic(us) cu(ius) a(n)i(m)a in s(anc)tissima req(ui)escat pace Amenb)

Übersetzung:

Im Jahr des Herrn 1568 am 27. Tag des Februar starb in Christus der ehrwürdige und edle Mann, Herr Felicianus von Peschwitz, Senior und Domherr dieser Kirche, dessen Seele in heiligstem Frieden ruhe. Amen.

Kommentar

Felicianus von Peschwitz wurde 1545 Domherr.3) Er bewohnte zusammen mit seiner Ehefrau Barbara, geborene Marschalk, den Domherrenhof hinter St. Nikolai.4)

Textkritischer Apparat

  1. Zader/Grubner: 22. febr(uarii).
  2. Die Zeile cuius anima ... Amen nur bei Zader/O.

Anmerkungen

  1. Zader/O II, S. 23: „auff dem Grabe“.
  2. Zader/O II, S. 20 und 23: zwischen den Grabinschriften des Kaspar Thamm (Nr. 91) und des Wolf von Ende (Nr. 106).
  3. Zader/O I, S. 318.
  4. Wollesen, Zur Geschichte des Kollegiatstifts Zeitz im 16. Jahrhundert, in: Mk. Zeitz Nr. 150, 1933, S. 197. Vielleicht ist Peschwitz ein Sohn des Hieronymus von Peschwitz aus Meißen, der um 1500 Margarethe von Kommerstedt heiratete und dessen SohnValentin (gestorben 1586 in Danzig) Kaufmann und Danziger Bürger war (Weichbrodt, Bd. 1, S. 366).

Nachweise

  1. Zader/O II, S. 23.
  2. Zader/O/StArZz III, S. 10.
  3. Zader/O/StdtArZz, Buch 3, fol. 501.
  4. Zader/Grubner III, S. 14.

Zitierhinweis:
DI 52, Stadt Zeitz, Nr. 133† (Martina Voigt), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di052b007k0013300.