Inschriftenkatalog: Stadt Worms

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 29: Worms (1991)

Nr. 564† Dom, innen 1597

Beschreibung

Grabinschrift des Domdekans Conrad Schilling von Lahnstein. Innen im Dom an unbekannter Stelle.1) Acht Ahnenwappen auf einem Denkmal, dessen überlieferte Inschrift wohl nicht die einzige war, da Schannat von einer Stiftung des Denkmals durch die Erben wußte.2)

Nach Schannat.

  1. Anno domini mdxcvii die xiiii mensis Januarii obiit reverendus et nobilis dominus Conradus Schilling a Laenstein cathedralis hujus ecclesiae decanus

Wappen:
Schilling von Lahnstein, Kottenheim,3) von der Leyen, Riedt; Liebenstein, Enschringen, Waldbott von Ulmen, Monreal.

Kommentar

Die Abschrift bei Schannat stimmt kaum exakt mit dem Original überein, da Segensformel und Stiftervermerk nicht wiedergegeben sind.

Conrad Schilling, Sohn Conrads und der Otta von Liebenstein,4) soll um 1580 Dekan geworden sein, ist aber schon im Domstiftsprotokoll von 1577 als solcher genannt.5)

Anmerkungen

  1. Wohl innen wie das Denkmal des Thomas Prindt von 1607; Denkmäler im Kreuzgang in der Regel mit Lokalisierung.
  2. Schannat: „Caeterum morienti tale in maj. Ecclesia Monumentum posuere haeredes.“
  3. Rottenheim Schannat; vgl. aber das Denkmal des 1539 verstorbenen Vaters Conrad in Kottenheim in Die Kunstdenkmäler des Kreises Mayen, bearb. von H. Adenauer u.a. (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 17) Düsseldorf 1943, Bd. 2, 145 Abb. 128.
  4. Humbracht Taf. 284.
  5. Gegen Schannat die Domstiftsprotokolle zu 1577 (HStA Darmstadt, Abt. C 1 Nr. 243) nach Exzerpten im Nachlaß Kranzbühler (StA Worms, Abt. 150 Nr. 26 – Anwesenheitsliste).

Nachweise

  1. Schannat, Hist. ep. Worm. I 83.

Zitierhinweis:
DI 29, Worms, Nr. 564† (Rüdiger Fuchs), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di029mz02k0056401.