Inschriftenkatalog: Stadt Worms

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 29: Worms (1991)

Nr. 736† Lambertuskirche 1685

Beschreibung

Grabplatte? des Dekans an St. Martin und Pfarrers an St. Lambertus Heinrich Spormacher, 1776 in den Trümmern der Kirche gefunden.1)

Nach Solms.

  1. Anno ein tausend sechs hundert achtzig fünfa) den 2ten July obiit admodum reverendus et amplissimus vir dominus Henricus Spormacher ecclesiae collegiatae ad Sanctum Martinum decanus ac pastor hujus ecclesiae cujus anima requiescat in pace

Kommentar

Der Dekan Heinrich Spormacher amtierte von 1681 bis 1685 und stammte wie viele seiner Mitkanoniker aus Köln.2) Laut Eintrag im Taufbuch von St. Martin hatte er 1673 die Geschäfte der Lambertuspfarrei übernommen.3) Es ist ungewiß, ob der Stein nicht doch aus dem Bereich des Martinsstiftes stammt.

Textkritischer Apparat

  1. Danach wohl als Hilfe in Strichen 1685; die deutschsprachige Wiedergabe der Jahreszahl wahrscheinlich dem Abschreiber anzulasten als Auflösung einer römischen Zahl(?).

Anmerkungen

  1. „... die vorgefundnen zweÿ Grabsteine...“ Freundlicher Hinweis auf Solms von Herrn Joachim Schalk, Worms.
  2. Como, Collegiatstift St. Martin 45.
  3. StA Worms, Taufbuch St. Martin 97.

Nachweise

  1. Grabsteinbeschreibung durch Notar Christian Solms am 18. 7. 1776 (Dom- und Diözesanarchiv Mainz, Kasten 210 St. Martin (Kirchliche Gebäude)).

Zitierhinweis:
DI 29, Worms, Nr. 736† (Rüdiger Fuchs), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di029mz02k0073609.