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Neu im Portal: DI 84 Landkreis Weilheim-Schongau, DIO 5 Nagelkapelle im Dom zu Bamberg und DIO 6 Stadt Bamberg (textile Inschriften)

Rubrik: Neu im Portal

Die Inschriften des Landkreises Weilheim-Schongau (DI 84) gesammelt und bearbeitet von Manfred Merk, für die Kommission eingerichtet von Ramona Baltolu und Christine Steininger ist nun im Portal verfügbar, außerdem die online-Publikation der Inschriften der Nagelkapelle im Dom zu Bamberg (DIO 5) gesammelt von Rudolf M. Kloos und bearbeitet von Renate Baumgärtel-Fleischmann, Julia Karg, Christine Steininger, Ramona Baltolu und Tanja Kohwagner-Nikolai sowie die textilen Inschriften der Stadt Bamberg (DIO 6) gesammelt und bearbeitet von Tanja Kohwagner-Nikolai.

Der Band DI 84 enthält 340 Editionen von Inschriften und Inschriftengruppen des Landkreises Weilheim-Schongau von der Mitte des 12. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts, mehr als zwei Drittel davon sind heute noch im Original vorhanden. Schwerpunkte der Überlieferung bieten neben den beiden städtischen Zentren Weilheim und Schongau die Bestände der sechs Prälatenklöster, die die Geschichte des Pfaffenwinkels entscheidend mit geprägt haben.

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DIO 5 umfasst 54 Editionen von Inschriften der Nagelkapelle am Bamberger Dom von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zum Jahre 1626. Die Nagelkapelle diente den Kanonikern des Hochstifts Bamberg als Sepultur. Demzufolge widmen sich alle Inschriften dieser Edition dem Totengedenken für Bamberger Domherrn sowie Mitglieder der Familie Rotenhan. Bis auf eine Ausnahme sind alle Inschriften in Metall ausgeführt. Dies stellt neben dem umfangreichen Bestand der Nürnberger Friedhöfe unter den bislang in der Münchner Reihe der Deutschen Inschriften publizierten Beständen eine Besonderheit dar.

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DIO 6 enthält 19 Editionen textiler Inschriften der Stadt Bamberg vom 12. Jahrhundert bis 1618. Gerade bei textilen Inschriften ist mit einer hohen Verlustrate zu rechnen, die Überlieferung in Quellen als besonders gering einzustufen. Deswegen ist die Überlieferungslage in Bamberg besonders glücklich. Neben den sehr bedeutenden Textilien im Kontext des heiligen Gründerpaars Heinrich II. und Kunigunde haben sich auch im Bereich Stadt überraschend viele Inschriften auf Stoffen erhalten.

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