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Die Inschriften des Doms zu Halberstadt

Rubrik: Neuerscheinungen

Buchpräsentation am 28. November 2009 um 18 Uhr in der Winterkirche des Halberstädter Doms. Im Rahmen des Inschriften-Werks der Deutschen Akademien der Wissenschaften ist im Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden in der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ als 75. Band erschienen.

Die Inschriften des Doms zu Halberstadt
gesammelt und bearbeitet von Hans Fuhrmann.

Der Band enthält in 281 Katalognummern die Sammlung der Inschriften des Halberstädter Doms, darunter diejenigen des größten an einer Kirche erhaltenen Domschatzes in Deutschland. Sie spiegeln die Geschichte des Bistums, seiner Bischöfe und des sie tragenden Glasmalerei im nördlichen Chorumgang des Halberstädter Doms, die den Hl. Gabriel mit Zacharias zeigtDomkapitels seit dem 9. Jahrhundert sowie die Baugeschichte der gotischen Kirche. Häufig bieten die Inschriften durch die Aufnahme von liturgischen Texten oder Zitaten christlicher Autoren Erläuterungen und Reflexionen theologischer oder typologischer Sachverhalte. Die Schwerpunkte der kommentierten Edition liegen neben den für Kirchen üblichen Inschriften des Totengedenkens, der mittelalterlichen Glocken, des Gebäudes und seiner Ausstattung insbesondere in der umfangreichen Überlieferung an Glasmalereien und im Domschatz, der unschätzbare Kunstwerke byzantinischer und niedersächsischer Herkunft enthält. Eine reiche Paramentensammlung erstreckt sich über die mittelalterlichen Epochen. Einzigartig sind die romanischen Wirkteppiche des 12. Jahrhunderts, die ältesten erhaltenen ihrer Art. Die Inschriften der frühen Neuzeit zeichnen die späte und sanfte Reformation des Halberstädter Doms in einem Geist gegenseitiger Toleranz nach.

Der Band wird am Samstag den 28. November 2009 um 18.00 Uhr in der Winterkirche des Halberstädter Doms der Öffentlichkeit vorgestellt

Diesen Band beim Reichert Verlag Wiesbaden bestellen.