Die Inschriften der Stadt Pforzheim

4. Zur Überlieferung der Inschriften

Der Katalog umfaßt 250 gezählte Inschriften. Davon sind 158 Stücke erhalten. Dies entspricht etwa zwei Dritteln (63,2%) der Gesamtzahl. Damit ähnelt das Bearbeitungsgebiet in seinen Zahlenverhältnissen dem benachbarten Landkreis Calw153) mit 65% erhaltenem Inschriftengut. Dort war dies der Tatsache zu verdanken, daß die Klöster Hirsau und Herrenalb relativ reich an alten Inschriften waren und sich deshalb der kopialen Überlieferung als Arbeitsfeld anboten. Dagegen besitzen die benachbarten und bereits bearbeiteten Gebiete Enzkreis154) mit 80% und Landkreis Karlsruhe155) mit 72,5% noch im Original erhaltener Inschriften weder ein ausgesprochenes städtisches Zentrum mit mehreren Kirchen aus dem Mittelalter, noch – abgesehen von Maulbronn – inschriftenreiche klösterliche Niederlassungen. Ein Zahlenverhältnis, bei dem die im Original erhaltenen Inschriften überwiegen, zeigt im allgemeinen an, daß es sich um ein Bearbeitungsgebiet ohne Kopialüberlieferung handelt, d. h. ein Gebiet, in dem sich in vorangegangenen Jahrhunderten kaum jemand bereit gefunden hat, Inschriften zu dokumentieren, abzuschreiben, abzuzeichnen oder gar zu photographieren156). Wenn also für die Stadt Pforzheim ein Drittel der Inschriften zwar nicht erhalten, aber kopial nachweisbar ist, so weist dies zwar nicht auf eine systematische und umfassende Kopialüberlieferung, aber doch auf ein erhebliches Interesse an historischen Inschriften in der Vergangenheit der Stadt hin, kurzum auf ein Zentrum, das nicht ohne historisches Bewußtsein gewesen ist.

Der Anteil der Erstveröffentlichungen soll hier nicht näher beziffert werden. Denn genau genommen sind fast alle hier publizierten Inschriften Neuveröffentlichungen, da sie erstmals systematisch und gemäß dem innerhalb des Deutschen Inschriftenwerks entwickelten wissenschaftlichen Standard bearbeitet und dokumentiert werden157).

Die vorliegende Inschriftenedition konnte sich auf das 1939 erschienene Kunstdenkmäler-Inventar der Stadt Pforzheim stützen158). Gerade angesichts des fast totalen Verlustes der Pforzheimer Altstadt-Substanz wird deutlich, daß ohne dieses Werk der „klassischen“ Denkmäler-Inventarisation unsere Kenntnis von den – durch den Bombenangriff von 1945 zerstörten – Pforzheimer Inschriften-Denkmälern auf den Nullpunkt gesunken wäre159). Dank der präzisen Bearbeitung unter der Leitung von Emil Lacroix sind fast alle zu seiner Zeit in Pforzheim vorhandenen historischen Inschriften wenigstens in ihrem Wortlaut schriftlich überliefert worden. Ihr Aussehen und ihre Gestaltung im einzelnen sind freilich nur im Telegrammstil umrissen. Die Bilddokumentation ist unvollständig, denn sie ist einseitig auf den Bestand der Schloßkirche ausgerichtet. Selbst die großen Grabdenkmäler der Markgrafen-Grablege im Chor der Schloßkirche sind nicht vollständig abgebildet. Von den Grabplatten der Markgrafen im Boden des Chores ist nur ein einziges Exemplar ausgewählt. Inschriften außerhalb der Schloßkirche wurden zwar im Wortlaut wiedergegeben, aber abgebildet sind nur einige herausragende Stücke. Verdienst des Heimatforschers Oskar Trost ist es, 1962 eine Art Bestandaufnahme des in der Schloßkirche nach den Kriegszerstörungen noch vorhandenen und verlorenen Inschriftenschatzes vorgelegt zu haben. Trost hat nach der 1957 abgeschlossenen Neuaufstellung alle Grabmäler im Kircheninneren und außen am Chor aufgelistet und jeweils auf die Wiedergabe der Inschrift im Kunstdenkmäler-Inventar verwiesen160). Ziel des Inschriftenbandes mußte nun eine möglichst vollständige Dokumentation der Pforzheimer Inschriften sein, insbesondere der Reste des außerhalb der Schloßkirche in der Stadt noch nachweisbaren Inschriftengutes. Ferner sollte versucht werden, durch Überprüfung der kopialen Überlieferung weitere verlorene Inschriften nachzuweisen. Schließlich sollte der Versuch gemacht werden, die Geschichte der markgräflichen Grablege genauer herauszuarbeiten.

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In Pforzheim selbst ist die Quellenlage katastrophal, da das Stadtarchiv im Orléans’schen Erbfolgekrieg 1689/92 ausgelagert wurde und dabei alle älteren Bestände verlorengingen. Die neueren Archivalien verbrannten 1945 bei der Stadtzerstörung. Dennoch war der dort im neuerstandenen Stadtarchiv vorhandene komplette Bestand an heimatgeschichtlicher Literatur für die Bearbeitung des Pforzheimer Inschriftengutes wertvoll161). Für die Zukunft wird eine Auswertung der in anderen Archiven Südwestdeutschlands lagernden Archivalien zur Pforzheimer Stadtgeschichte geplant162).

In Karlsruhe sind Archivalien des Generallandesarchivs, der Badischen Landesbibliothek und des Evang. Landeskirchlichen Archivs zu überprüfen gewesen. Hier sollen nur die wichtigsten Ergebnisse dieser Archivarbeit zusammengefaßt werden. Das Generallandesarchiv besitzt eine Fülle von Material zur Stadtgeschichte, namentlich innerhalb der Abt. 171/Pforzheim (Amt und Stadt) sowie Abt. 47 (Haus- und Hofsachen, darin: Absterben, Fürstliche Grüfte). Es handelt sich hier fast ausschließlich um Material des 18. und 19. Jahrhunderts, aus dem immer wieder verstreute Einzelheiten zur älteren Geschichte der fürstlichen Grablege zu gewinnen waren. Nützlich war auch die Durchsicht der Kirchenvisitations-Protokolle, darin vor allem die Diözesanbeschreibung 171/1514–1515 des Pforzheimer Specialis Philipp Jacob Bürcklin (1692–1760) aus dem Jahr 1737 mit Beschreibung der Pforzheimer Kirchen und Wiedergabe einer Auswahl von Grabinschriften. Die Diözesanbeschreibung von 1743 von Pfarrer Johann Jacob Wechsler (im Amt ab 1742) war vor dem 2. Weltkrieg nur noch in einer Abschrift im Pforzheimer Stadtarchiv vorhanden; die Abschrift ist 1945 verbrannt, aber zuvor von Emil Lacroix ausgewertet worden (hier zitiert: Wechsler, Inscriptiones 1743). Die Abt. 65 (Handschriften)163) enthält ungedruckte Manuskripte und Kollektaneen von Historiographen und Archivaren – wie Johann Friedrich Jüngler († 1632), Philipp Fehnle (1606–1660), Johann Friedrich Herbster (1711–1763) u. a. Sie nehmen namentlich auf Pforzheim als Grablege der Markgrafen Bezug, enthalten jedoch keine vollständige und systematische Wiedergabe der Inschriften, sondern nur einzelne Zufallsfunde. Unter diesen ist ein Sammelband 65/1074 mit Miscellanea von Baden aus dem 18. Jahrhundert zu erwähnen, dem ein neunseitiges Konvolut mit dem Titel „Memorabilia Phorcensia“ mit zahlreichen Inschriften aus verschiedenen Kirchen beigebunden ist. Diese Zusammenstellung stammt vermutlich von dem Pforzheimer Pfarrer Gottlieb Berchtold Deimling (1711–1773)164), der mit Johann Christian Sachs, dem badischen Haus-Historiker, in Briefwechsel stand und Vorarbeiten für dessen Geschichtswerk lieferte165).

Bei den meisten Inschriftensammlungen standen die Denkmäler der markgräflichen Grablege im Chor der Schloßkirche im Vordergrund. Da sie ja – wenn man von den älteren Särgen absieht – lückenlos erhalten und auch immer wieder in Druckwerken dokumentiert sind, kann auf das Literaturverzeichnis verwiesen werden. Als besonders wichtige und vollständige Quelle soll das Manuskript GLA HFK 510 mit den Collectanea des Franz Josef Herr (1778–1837)166) von 1830 als ein besonders zuverlässiges Dokument herausgehoben werden. Herr war Pfarr-Rektor in Kuppenheim und päpstlicher Protonotar sowie Träger verschiedener geistlicher Ämter und Titel. Sein Lebenswerk war die Erforschung und Neugestaltung der markgräflichen Grablegen in Backnang, in der Fürstenkapelle des Frauenklosters Lichtenthal, in der Stiftskirche Baden-Baden und in der Pforzheimer Schloßkirche. Als natürlicher Sohn Karl Friedrichs genoß er das Vertrauen des Großherzogs Leopold (reg. 1830–1853), seines Halbbruders, und hatte deshalb offenbar weitgehend freie Hand als Organisator [Druckseite XLIII] der dynastischen Gedenkstätten des Badischen Hauses. Teil V des erwähnten Manuskripts enthält eine Beschreibung der Pforzheimer Markgrafen-Grablege mit der vollständigen, auf Autopsie zurückgehenden Wiedergabe der Grabinschriften der Grabdenkmäler und Grabplatten im Chor sowie eine Aufzählung der Särge in beiden Grüften. Daran schließen sich einige ausgewählte Grabinschriften im Langhaus und kolorierte Planzeichnungen der beiden Grüfte an. Damit ist der Zustand der Grablege zur Zeit von Herr, d. h. kurz vor der umfassenden Restaurierung unter Großherzog Leopold 1832–38, eindeutig umrissen. Herr setzte sich eingehend mit der kontrovers diskutierten Geschichte der Gruft auseinander, verzichtete aber auf die Wiedergabe der Sarginschriften, weil die Grüfte nicht Gegenstand der von ihm geplanten Neuinszenierung des Chores als einer „dynastischen Weihestätte des Hauses Baden“ waren.

Vor diesem Hintergrund gewinnt das oben schon beschriebene, leider undatierte Manuskript GLA 47/47 (Absterben, fürstliche Grüfte) besondere Bedeutung, aus dem neue Erkenntnisse zur Belegung der sog. Alten (Süd‑ )Gruft gewonnen werden konnten. Zur Kontrolle des komplizierten Sachverhalts, der in diesem Rahmen nicht ausführlich dargelegt werden soll, zumal die Vorgänge vorwiegend die Zeit nach 1650 betreffen und außerhalb der hier angewendeten Zeitgrenze liegen, wurden zwei umfassende jüngere Verzeichnisse der Grabinschriften der fürstlichen Grablege im Chor herangezogen. Es handelt sich bei GLA 47/41 (Begräbnisse) um ein umfangreiches Konvolut mit Nachrichten und Akten über die Pforzheimer Gruft, einsetzend am 16. September 1762. Zum Jahr 1777 ist ein Verzeichnis der damals in der Nordgruft befindlichen Särge angefertigt worden. Zum Jahr 1802 ist ein komplettes Verzeichnis der Grabinschriften aller Grabdenkmäler und Grabplatten im Chor eingefügt, aufgestellt im Auftrag des Hofgerichtspräsidenten zu Rastatt, Karl von Beust, gefolgt von einem Schreiben des Oberbaudirektors Friedrich Weinbrenner mit einem Grundriß des Chores mit Lageplan und Numerierung der Denkmäler mit römischen Zahlen. Das andere Verzeichnis GLA 47/46 mit demselben Titel ist praktisch eine Kopie des ersteren, überprüft und ergänzt im Februar 1883 durch den Direktor der Kunstgewerbeschule namens Waag. Beigefügt sind auch hier kolorierte Planzeichnungen der Grüfte sowie ein Grundriß des Chores wie bei GLA 47/41 mit übereinstimmender Numerierung.

Die übrigen Schriftquellen sind entweder wenig ertragreich, oder sie verzichten auf die Wiedergabe der Inschriften im Wortlaut. Der württembergische Hofhistoriograph, Arzt und Archivar Oswald Gabelkover (1539–1616) gehörte um 1595 zu den ersten, die Pforzheimer Inschriften verzeichnet haben (nrr. 113, 168, 175, 179, 187, 188, 197)167). Hier sind – leider meist in verkürzter oder verfälschter Form – vorwiegend verlorene Grabmäler des Niederadels aus dem 16. Jahrhundert aufgenommen, die Gabelkovers einseitig genealogisch orientierte Interessen bedienten, so Denkmäler der Grablege der Herren von Rüppurr in der ev. Stadtkirche St. Stephan (nrr. 172, 179, 187 u. ö.). Auch Martin Crusius (1526–1607), der Tübinger Professor und Graecist, hat eine relativ hohe Anzahl Pforzheimer Inschriften in seine 1595/96 gedruckten „Annales Suevici“ aufgenommen, darunter auch die Grabinschrift der Mutter des Johannes Reuchlin (nr. 101; ferner nrr. 67, 80, 81, 101, 109, 113, 121, 122, 132, 137 u. ö.)168). Der Beitrag, der den Geschichtswerken der badischen Historiker des 18. Jahrhunderts zu entnehmen ist, bleibt dagegen schmal, denn Johann Daniel Schoepflin (1694–1771)169) und Johann Christian Sachs (1720–1789)170) erwähnen zwar gelegentlich Inschriften-Denkmäler, verzichten aber meist auf die Wiedergabe des Wortlauts. Ergiebiger ist die erste, 1792 gedruckte Monographie der Stadt Pforzheim von Siegmund Friedrich Gehres171). Denn er hatte vielleicht die ev. Stadtkirche, [Druckseite XLIV] die ehemalige Dominikanerkirche, noch als Augenzeuge vor deren Brand 1787 gesehen; jedenfalls hat er sie vor dem Abriß ihrer Ruinen geschildert.

Unverzichtbar bleibt – trotz zahlreicher Mängel – die umfangreiche Stadtgeschichte von Johann Georg Friedrich Pflüger172), erschienen 1862, die jedoch nur vereinzelt Inschriften erwähnt oder wiedergibt. Der Vollständigkeit halber sei aus neuerer Zeit die Monographie von Hans Georg Zier erwähnt173), die freilich auf die Wiedergabe von Inschriften verzichtet. Hilfreich und für weitere Forschungen grundlegend ist der von Simon M. Haag und Andrea Bräuning erarbeitete Archäologische Stadtkataster für Pforzheim, weil er die verstreuten Ergebnisse der bisherigen archäologischen Untersuchungen bündelt und den aktuellen Forschungsstand zur Stadtentwicklung wiedergibt174).

  1. Vgl. DI 30 (Calw) Einl. XV»
  2. Vgl. DI 22 (Enzkreis) Einl. XV»
  3. Vgl. DI 20 (Karlsruhe) Einl. XVII»
  4. Der Photoapparat ist mindestens seit 1870 für kommerzielle Personenaufnahmen in Gebrauch. Aber noch immer bleibt die Dokumentation der historischen Grabmäler in Kirchen und auf Friedhöfen weithin ein Desiderat, das weder von den betreffenden Kirchgemeinden, noch von den zahlreichen historischen Vereinen verschiedenster Zielrichtung wahrgenommen wird. »
  5. Bedauerlicherweise erscheinen noch immer Veröffentlichungen der historischen, kunsthistorischen und landesgeschichtlichen Forschung, deren Autoren nicht von den Ergebnissen der epigraphischen Forschung Gebrauch machen, obgleich das Forschungsunternehmen der Deutschen Inschriften inzwischen 56 Bände publiziert hat. »
  6. Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (Die Kunstdenkmäler Badens IX/6). Bearb. v. Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler. Karlsruhe 1939, Nachdruck Frankfurt a. M. 1983. Hier zitiert: KdmBadenIX/6. »
  7. Richard Strobel hat wiederholt begründet, warum auch in Zukunft das „klassische“ Inventar unersetzlich bleibt; vgl. Strobel, Richard, Das Große Inventar – Cui bono? In: Deutsche Kunst und Denkmalpflege 44 (1986) 98–105. »
  8. Trost, Schloßkirche 1962. »
  9. Ich danke Herrn Stadtarchivar Dr. Hans-Peter Becht und seinen Mitarbeitern an dieser Stelle noch einmal für ihre freundliche Hilfe. Die wenigen vor der Zerstörung des Archivs im Jahr 1945 vorhandenen Urkunden sind verzeichnet bei Leonhard Korth, Urkunden des Stadtarchivs Pforzheim. Pforzheim 1899. »
  10. Vgl. Rabeler, Sven, Über ein zukünftiges Urkundenbuch zur mittelalterlichen Geschichte der Stadt Pforzheim (bis 1565). Skizze eines Editionsprojekts. In: Neue Beiträge zur Stadtgeschichte II. Hg. v. Christian Groh (PforzhGbll 10). Stuttgart 2001, 9f. Vorarbeiten zu diesem Projekt liefert die 1973 vorgelegte Tübinger Examensarbeit von Gottfried Carl mit dem Titel: Regesten der Stadt Pforzheim von 1195–1431, bearbeitet nach Urkunden des badischen Generallandesarchivs Karlsruhe. Die Arbeit wurde von Hans-Peter Becht ergänzt und veröffentlicht unter dem Titel: Carl, Gottfried, Regesten zur Geschichte der Stadt Pforzheim. Hg. v. Hans-Peter Becht (Materialien zur Stadtgeschichte 12). Pforzheim 1998; hier zitiert: Carl, Regesten Pforzheim 1998. »
  11. Vgl. Klein, Michael, Die Handschriften 65/1–1200 im GLA Karlsruhe (Die Handschriften der Staatsarchive in Baden-Württemberg 2). Wiesbaden 1987, passim. »
  12. Bechtold Gottlieb Deimling (1711–1773), 1742–1746 Pfarrer zu Gersbach, dann Prorektor am Gymnasium zu Pforzheim; vgl. Mayer, Gaston, Prorektor Bechtold Gottlieb Deimling. In: PforzhGbll 4 (1976) 163–166. »
  13. Sachs, Johann Christian, Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses … Teil 1–5. Carlsruhe 1764–1773; bes. Teil 4, 1770, passim. »
  14. Zu seiner Person vgl. Rögele, Karl, Franz Josef Herr. Pfarrektor zu Kuppenheim 1778–1837. Sein Leben und Wirken. Ein Lebensbild aus der Gründungsgeschichte der Erzdiözese Freiburg. Karlsruhe 1927. Zu Herrs Bemühungen um die Grablegen der Markgrafen vgl. Krimm, Die Fürstenkapelle – ein Mausoleum der vaterländischen Geschichte 1995 (wie Anm. 48), 147–158. »
  15. Stuttgart, HStA J1 Nr. 48g, 48h, 48t. Genealogische Kollektaneen, ergänzt von seinem Sohn Johann Jakob Gabelkover. Biographische Angaben zu den beiden Gabelkover bei Klein, Michael, in: Die Handschriften der Sammlung J1 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Wiesbaden 1980, 38. »
  16. Crusius, Martinus, Annales Suevici sive Chronica rerum gestarum antiquissimae et inclytae Suevicae gentis … Tom. I–III; Paraleipomenos liber. Francoforti 1595, 1596. Deutsche Ausgabe unter dem Titel: Crusius, Martin, Schwäbische Chronik, übersetzt von Johann Jacob Moser. Frankfurt am Main 1733. Biographische Angaben s. NDB 3 (1957) 433f. (Vf. H. Widmann). Crusius erwähnt zwei Pforzheimer Grabplatten in der Franziskaner-Klosterkirche ohne Zitat der Inschriften: 1. Johann Risach von Reichenstein, Vogt zu Michenburg (?), vor 1595. Gemeint ist hier wohl Johann von Reischach zu Reichenstein, Vogt zu Neuenbürg († 1492). – 2. Grabplatte für Wilhelm von Urbach, Aufseher der Herrschaft Altensteig, vor 1595 (vermutlich †  1493). Vgl. Crusius, Annales Suevici 1595, pars III, 140; Gehres, Pforzheim 1811, 72f.; KdmBadenIX/6, 221. »
  17. Schoepflinus, Joannes Daniel, Historia Zaringo-Badensis. T. 1–7. Carolsruhae 1763–1766. Zu Schoepflin und seinem Werk vgl. Voss, Jürgen, Universität, Geschichtswissenschaft und Diplomatik im Zeitalter der Aufklärung: Johann Daniel Schoepflin 1694–1771. München 1979. »
  18. Sachs, Marggravschaft 4, 1770. »
  19. Gehres, Siegmund Friedrich, Pforzheims kleine Chronik. Memmingen 1792, 2; hier wurde die 2. Aufl. von 1811 benutzt. »
  20. Pflüger, Johann Georg Friedrich, Geschichte der Stadt Pforzheim. Pforzheim 1862 (Neudruck 1989). Zur Person des badischen Oberschulrats vgl. Badische Biographien 2, 1875, 134f.; Trost, Oskar, Töchterschuldirektor Johann Georg Friedrich Pflüger – der Verfasser der klassischen „Geschichte der Stadt Pforzheim“. In: PforzhGbll 4 (1976) 167–169. »
  21. Zier, Hans Georg, Geschichte der Stadt Pforzheim. Von den Anfängen bis 1945. Mit einer Bibliographie von Bernhard Müller. Stuttgart 1982. Eine bibliographische Gesamtschau, die freilich inzwischen der Aktualisierung bedarf, bietet Begemann, Renate, Pforzheim in Vergangenheit und Gegenwart. Eine Bibliographie. In: Materialien zur Stadtgeschichte 1 (PforzhGbll 9). Pforzheim 1988, 22–26. »
  22. Haag/Bräuning, Stadtkataster Pforzheim 2001. »