Inschriftenkatalog: Stadt Osnabrück

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 26: Stadt Osnabrück (1988)

Nr. 222† Bierstr. 15 nach 1613

Beschreibung

Hausinschriften. Das zweigeschossige, sechs Fach breite Haus mit einem in drei Stockwerken vorgekragten Giebel trug auf den Schwellen Inschriften (von oben nach unten A–D)1). Das Haus wurde im 2. Weltkrieg zerstört.

Inschriften nach Siebern/Fink.

  1. A

    Here wen du gibst so sammeln wir · Ps · 1042)

  2. B

    Es Ist aber Ein großer Gewin Wer Gottselig ist und lasset im genügen · [....]3)

  3. C

    Es ist mir gudt Herr das du Mich gedemutiget Hast Das ich deine Rechte lerne. Das Gesetze deines Mundes Ist mir lieber den viel tausend stuck goldes vnd silvers · Ps 119 ·4)

  4. D

    Ich Bin Junck Gewest unde Bin Aldt Geworden unde Habe noch nie gesehen den Gerechten vorlasen Edder Sinen Samen Umme Broth Gahn · den 37 · Psalm ·5)

Anmerkungen

  1. Beschreibung nach Siebern/Fink, S. 309.
  2. Nach Ps. 104,28.
  3. Siebern/Fink lesen hier wohl irrtümlich Ps[...]. Es handelt sich jedoch um 1. Tim. 6,6.
  4. Ps. 119,71f.
  5. Ps. 37,25.

Nachweise

  1. Siebern/Fink, S. 309f., 312; Abb. Fig. 279, S. 289.
  2. Mithoff, S. 136f.
  3. Brandi, fol. 1v (unvollständig).– Flaskamp, S. 61, Nr. 36.
  4. Abb.: Poppe, Alt-Osnabrück, S. 25f.

Zitierhinweis:
DI 26, Stadt Osnabrück, Nr. 222† (Sabine Wehking), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di026g003k0022202.