Inschriftenkatalog: Bad Kreuznach

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 34: Bad Kreuznach (1993)

Nr. 614 Bad Kreuznach, Evang. Pauluskirche 17.Jh.

Beschreibung

Fragment der Grabplatte des Abraham Zinckrev. Sie wird im rechten Seitenraum vor der heutigen Pauluskapelle in drei zusammensetzbaren Teilen aufbewahrt. Fundumstände unbekannt, bisher unpubliziert. Rechtes unteres Eck aus gelbgrauem Sandstein mit Umschrift zwischen Linien, die sich im vertieften Mittelfeld mit einem mehrzeiligen Bibelspruch fortsetzt.

Maße: H. 66, B. 56, Bu. 5 cm.

Schriftart(en): Kapitalis.

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (Eberhard J. Nikitsch) [1/4]

  1. [..... / ..... A]BRAHAM ZINCKREVEN / BVRGER VNDa) [..... / ..... // ..... / TODTE]Nb) DIE / [IN DEM HE]RREN STER/[BEN VO]N NVN AN1)

Kommentar

Der Verstorbene ließ sich in Kreuznach bisher nicht nachweisen; ein familiärer Zusammenhang mit dem sonst gut bekannten, meist in kurpfälzischen Diensten stehenden Geschlecht2) ist jedoch anzunehmen.

Textkritischer Apparat

  1. N in kleiner Schreibweise. Möglicherweise folgt als nächster Buchstabe noch ein H.
  2. Nach der Lutherbibel wäre als Anfang „SELIG SIND DIE“ zu ergänzen.

Anmerkungen

  1. Off. 14,13.
  2. Vgl. zu seinem prominentesten, teilweise auch in Kreuznach als Landschreiber tätigen Vertreter P. Burghardt, Geschrieben in Planig anno 1627. Zwei Briefe des Humanisten und Spruchdichters Julius Wilhelm Zinckgref, in: KHbll. 9 (1960) 3f. und H. Brucker, Julius Wilhelm Zincgref (1591-1635). Zu seinem 350. Todestag, in: HHbll. 25 (1985) Nr. 64, 163-168 sowie DI 12 (Heidelberg) Nr. 603.

Zitierhinweis:
DI 34, Bad Kreuznach, Nr. 614 (Eberhard J. Nikitsch), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di034mz03k0061405.