Inschriftenkatalog: Stadt Hildesheim

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 58: Stadt Hildesheim (2003)

Nr. 736† Dammstr. 23 (no. 1380/81) 1649

Beschreibung

Haus. Fachwerk. Das Haus wurde bereits vor der Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen, der Schwellbalken mit der Inschrift wurde bei einem Neubau am Hinterhaus wiederverwendet und ist wahrscheinlich im Zweiten Weltkrieg zerstört worden.1)

Inschrift nach Buhlers.

  1. Gott ist mein Trost und Zuversicht Von dem mihr alles Guts geschicht Und weren meiner Feinde noch so viel geschicht doch wieß Gott haben will2) Hans Paschena) an(n)o 1649b)

Textkritischer Apparat

  1. Paschen] Vaschen HS 789
  2. 1649] 9 gemalt (Buhlers); 1644 Sonntagsblatt, StaHi, Bestand 856, Nr, 50/268/9, Kasten 31.

Anmerkungen

  1. Vgl. Buhlers, Hildesheimer Haussprüche, S. 448.
  2. Gott ist mein Trost und Zuversicht läßt sich zwar als Anfang eines Kirchenliedes von Johann Frank nachweisen, der folgende Text stimmt jedoch mit keiner der Strophen überein. Vgl. Johann Franckens Teutsche Gedichte. Guben und Wittenberg 1674, S. 189.

Nachweise

  1. Buhlers, Hildesheimer Haussprüche, S. 448.
  2. Hildesheimer Sonntagsblatt 1868, S. 238.
  3. DBHi, HS 789, fol. 423v.
  4. StaHi, Bestand 856, Nr, 50/268/9, Kasten 31.
  5. Kd. Hildesheim, Bürgerliche Bauten, S. 329.
  6. Slg. Rieckenberg, S. 1062.

Zitierhinweis:
DI 58, Stadt Hildesheim, Nr. 736† (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di058g010k0073602.