Inschriftenkatalog: Stadt Hildesheim

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 58: Stadt Hildesheim (2003)

Nr. 429† St. Paul 1563 o. 1574

Beschreibung

Grabdenkmal für Katharina von Saldern und Levin von Halle. Nach Oeynhausen befand sich auf dem Grabdenkmal neben den Inschriften eine achtteilige Ahnenprobe, deren Wappeninhalte er nicht beschreibt.

Inschriften nach Oeynhausen.

  1. A

    A(nno) D(omini) 1574 19 Augusti starb die Erbare und viltugendsame Frau Catarina von Saldern Levins von Halle nachgelassene Wittwe

  2. B

    A(nno) D(omini) 1563 d(en) 5 Augusti starb der Erber und Ehrenveste Levin von Halle

Wappen:
HalleSaldern
LattorfAsseburg
BuschSteinberg
VeltheimWestphal

Kommentar

Levin von Halle war nach der von Oeynhausen entworfenen Genealogie der Sohn des Heinrich von Halle und einer Angehörigen der Familie Lattorf. Das Kloster St. Godehard hatte ihm einen Pfarrhof zu St. Nikolai im Brühl überlassen. Katharina von Saldern war die Tochter des Burchard von Saldern und der Jakobe von der Asseburg (vgl. Nr. 420).1)

Es läßt sich nicht entscheiden, ob die Grabplatte bereits beim Tod des Ehemannes im Jahr 1563 entstanden ist und die Sterbeinschrift der Ehefrau nachgetragen wurde, oder ob beide Inschriften erst 1574 ausgeführt worden sind.

Anmerkungen

  1. Oeynhausen, S. 324, Nr. 62; Bertram, Bistum 2, S. 168 (Pfarrhof an St. Nikolai).

Nachweise

  1. Oeynhausen, S. 324, Nr. 62.

Zitierhinweis:
DI 58, Stadt Hildesheim, Nr. 429† (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di058g010k0042909.