Inschriftenkatalog: Stadt Düsseldorf

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 89: Stadt Düsseldorf (2016)

Nr. 221† Hubbelrath, St. Cäcilia vor 1653?

Beschreibung

Grabplatte oder -stein. Nach den Aufzeichnungen von Franz Frechen von Juni 1943 war damals lediglich der untere Teil erhalten, der sich „an der katholischen Pfarrkirche in Hubbelrath“ befand. Der Sterbevermerk (A) war im Feld in der Mitte, der Trostspruch (B) in Form eines Bibelzitats umlaufend am Rand eingehauen.1)

Nach Frechen.

Schriftart(en): Kapitalis (B). <sup>2)</sup>

  1. A

    [– – –] ist Abgestorbe(n) / Wilhelm aufe(m) / Berg Trein / sein hauß-/fraw

  2. B

    [CHRISTV]S IST MEIN LEBEN STERBEN IST MEIN GEWIN PH[IL …]3)

Kommentar

Mitglieder einer Familie Berg/auffm Berg sind in den Trauregistern von Hubbelrath im 17. Jahrhundert belegt, jedoch keine namens Wilhelm.4) Daher fehlt jeglicher Anhaltspunkt für eine Datierung. Aufgrund des Bibelzitats und der bei Frechen zu entnehmenden Angaben über die Verteilung der Inschriften auf der Platte ist eine Anfertigung vor 1653 möglich.

Anmerkungen

  1. LAV NRW R, Nachlass Frechen, Inschriften H. 3, Bl. 105, das Zitat ebd.
  2. Zur Übernahme der Angaben bei Frechen zu Schriftart, Zeilenwechsel, Abkürzungen und Worttrennern s. Kap. 3 der Einleitung. Die Aufzeichnungen zu dieser Platte hat Frechen maschinenschriftlich festgehalten. Inschrift B ist durchgehend in Majuskeln wiedergegeben, so dass sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Kapitalis ausgeführt war. Inschrift A ist in Minuskeln verzeichnet. Eine Angabe zur Schriftart ist nicht möglich.
  3. Phl 1,21.
  4. Strahl, Trauregister, Bd. 3,2, S. 14.

Nachweise

  1. LAV NRW R, Nachlass Frechen, Inschriften H. 3, Bl. 105.

Zitierhinweis:
DI 89, Stadt Düsseldorf, Nr. 221† (Ulrike Spengler-Reffgen), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di089d008k0022109.