Inschriftenkatalog: Stadt Braunschweig von 1529 bis 1671

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 56: Stadt Braunschweig II (2001)

Nr. 796† St. Martini 1626

Beschreibung

Grabplatte des Wilhelm Olffen. Die Platte lag auf dem Martinikirchhof südlich der Kirche. Die Inschrift A verlief um den Rand des Steins, die Inschrift B stand oben im Innenfeld. Unten im Innenfeld zwei Wappenschilde.1)

Inschriften nach der Zeichnung in der Sammlung Sack.

  1. A

    Anno . 1626 . den 8 . Aug(ust) starb der / Erbar und wolgeachte Herr Wilhelm Olffen dem Gott mit allen / auserwählten am Jüngsten / Tage eine fröliche auferstehung verleihen wolle

  2. B

    Das Blut Jesu Christi des Sohnes / Gottes macht uns rein / von allen Sünden . / I . Joh . I . v . 7 2)

Wappen3)
OlffenRittershausen

Kommentar

Der Kaufmann Wilhelm Olffen war mit Esther Rittershausen verheiratet. Zwei Söhne des Ehepaars, Baltzer (vgl. Nr. 1114) und Tobias (vgl. Nr. 964), amtierten als Braunschweiger Bürgermeister.4) Den Begräbnisplatz auf dem Kirchhof von St. Martini erwarb Wilhelm Olffen am 23. September 1624 für sich und seine Familie gegen Zahlung von 35 Reichsmark.5)

Anmerkungen

  1. Beschreibung nach der Zeichnung in der Sammlung Sack, Nr. 138, Bd. 1, Teil 2 (o. P.).
  2. 1. Jh. 1,7.
  3. Die Wappen sind in der Sammlung Sack, Nr. 138, Bd. 1, Teil 2 (o. P.), nur namentlich bezeichnet.
  4. Angaben nach der Leichenpredigt des Tobias Olffen, Roth, Auswertungen, Nr. 637.
  5. Sta Braunschweig, G II 1, Nr. 88, fol. 11.

Nachweise

  1. Sammlung Sack, Nr. 138, Bd. 1, Teil 1 (o. P., A) u. Teil 2 (o. P., Zeichnung); Bd. 3, p. 372 (A).
  2. Schmidt, Martinskirche, S. 229 (A).

Zitierhinweis:
DI 56, Stadt Braunschweig II, Nr. 796† (Sabine Wehking), in: www.inschriften.net, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di056g009k0079608.