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DI 50: Bonn (2000)

Nr. 77(†) Kessenich, alte Kirche St. Nikolaus 1573

Beschreibung

Taufbecken mit Datierung. Trachyt mit großen, z. T. ausgebrochenen Sanidin-Einschlüssen, stark verwittert. Hochrechteckiger Sockel auf quadratischer Basis, darauf ein rundes Becken. An den Sockelseiten in eingetieften Feldern Tartschen mit weitgehend abgewitterten, unkenntlichen Wappen. An einer Seite befand sich über dem Feld die heute nicht mehr erkennbare Inschrift.

Inschrift nach Pick.

Maße: H. 107, Dm. 79 cm.

  1. Anno 1573a)

Wappen:
unkenntlich.

Kommentar

Burman berichtet, Ebf. Salentin von Isenburg habe der Kessenicher Kirche 1571 das Taufrecht verliehen.1) Der Taufstein ist – neben dem ebenfalls im 16. Jh. erstmals nachweisbaren Kirchhof – ein Indiz für die zunehmende Unabhängigkeit der Kessenicher Kapelle von der Mutterpfarre St. Martin.2)

Textkritischer Apparat

  1. 1571 Clemen, KDM.

Anmerkungen

  1. StA Bonn, Burman, Historia universalis, S. 74.
  2. Geschichte der Stadt Bonn, Bd. 3, S. 59.

Nachweise

  1. Pick, Martinskirche, S. 323.
  2. Maaßen, Dekanat Bonn-Land, S. 43.
  3. Clemen, KDM, S. 229.

Zitierhinweis:
DI 50, Bonn, Nr. 77(†) (Helga Giersiepen), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di050d004k0007704.