Die Inschriften der Stadt Wiesbaden

Gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees unter Mitarbeit von Rüdiger Fuchs

Der Band enthält 130 Katalognummern mit den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften der Stadt Wiesbaden und ihrer heute eingemeindeten Vororte bis zum Jahre 1700. Sowohl die im Original erhaltenen als auch die mehrheitlich verlorenen, durch Abschriften, Zeichnungen oder Fotos überlieferten Inschriften wurden in den Katalog aufgenommen.

Die ältesten Grabsteine des 5.–6. Jahrhunderts legen Zeugnis ab von dem Weiterleben christlicher Glaubenstradition in der germanischen Bevölkerung nach dem Ende der römischen Herrschaft am Rhein. Die folgenden Inschriftenzeugnisse setzen erst zu Beginn des 14. Jahrhunderts wieder ein; zeichnerisch überlieferte Grabmäler für die unmittelbaren Abkömmlinge des deutschen Königs Adolf von Nassau († 1298) im nassauischen Hauskloster Klarenthal bilden einen Schwerpunkt der mittelalterlichen Inschriften Wiesbadens. Eine dichtere Materialüberlieferung setzt im 16. Jahrhundert ein und dauert bis zum Ende des Untersuchungszeitraums an. Sie umfaßt mehrheitlich Grabinschriften Wiesbadener Pfarrer, Adliger und Amtleute mit Grablegen in der untergegangenen Mauritiuskirche, in Schierstein und Frauenstein. Nur wenige Glockeninschriften sind überliefert.

Die Einleitung des Bandes stellt Bezüge her zwischen dem Inschriftenbestand und der Stadtgeschichte und bietet Auswertungen des Materials nach unterschiedlichen Gesichtspunkten. Im anschließenden Katalogteil werden die jeweiligen Inschriftenträger beschrieben, die Texte genau wiedergegeben, gegebenenfalls mit Übersetzungen lateinischer Texte versehen und im Kommentar eingehend besprochen. Am Ende des Bandes erschließen zehn Einzelregister das Material. Ein ausführlicher Abbildungs- und Tafelteil ergänzt die Edition.

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Der Inschriftenband

DI 51

Die Inschriften der Stadt Wiesbaden. Band 51 der Reihe „Die Deutschen Inschriften“. Gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees unter Mitarbeit von Rüdiger Fuchs. Wiesbaden 2010. ISBN 3-89500-201-1.

Reichert Verlag