Die textilen Inschriften der Stadt Bamberg

5. Textile Techniken und ihr Einfluss auf die Inschriftengestaltung

Die Vielfalt der textilen Techniken, die beim vorliegenden Bestand zur Anwendung kamen, ist groß und bei jeder Technik werden andere Einflüsse auf die Inschriftengestaltung wirksam. Während bei gewebten Inschriften die Gestaltung der Buchstaben in einem rechtwinkligen System aus Kett- und Schussfäden erfolgt, kann der Faden bei Stickereien flexibel geführt werden. Die Wirkerei nutzt ebenfalls Kettfäden, doch die Schussfäden werden hier partiell mit der Hand eingelegt, sodass eine Zwischenstufe an Flexibilität erreicht werden kann.

Die eingewebten Schriftborten mit unpunktierten arabischen Inschriften (Dalmatik aus dem Grab Ottos II. unter Nr. 1, Schleier aus dem Grab Clemens II. unter Nr. 3 sowie das Gewebe der sog. Pius-Mitra, Nr. 6) zeigen die Besonderheit einer im Musterrapport fortlaufend oder gespiegelt wiederholten Buchstabenfolge. Der Gestaltungsprozess der Inschrift liegt vor dem eigentlichen Webvorgang in der Entwurfsphase, der Erstellung der Patrone16) und dem Einrichten des Webstuhls und muss den rechtwinkligen Verlauf der beiden Fadensysteme berücksichtigen. Die Patrone basiert auf den Kreuzungspunkten von Kett- und Schussfäden, wobei in einem einfachen System der obenliegende Faden von der Vorderseite, der untenliegende von der Rückseite des Gewebes zu sehen ist. Liegt der Kettfaden über oder unter mehreren Schussfäden, kann die Sichtbarkeit und Wirkung erhöht werden. Für Bögen bedeutet diese Technik bei einem zweifarbigen Gewebe, dass Rundungen nur erreicht werden können, wenn in der parallelen Abfolge nacheinander eingetragener Schussfäden Kettfäden jeweils links (bei einem Linksbogen wie z.B. für C) oder rechts (bei Rechtsbögen wie z.B. für P) versetzt überdeckt werden, während die Buchstabenmitte erweitert wird. Das ergibt optisch eine Stufung. Um für den Betrachter eine Rundung zu erzeugen, müssen die Schussfäden im Vergleich zur Garnstärke sehr eng liegen. Ein Nachteil bei einfachen, zweifarbigen Bindungssystemen wäre, dass Schussfäden über oder unter mehrere Kettfäden geführt werden (flottieren) und so anfällig für Zugfäden und Verschleiß wären. Deswegen werden häufige komplexere Bindungssysteme, aus zwei Kettfadensystemen (Haupt- und Bindekette) und zwei oder mehr Schussfadensystemen angewandt. Dabei ist die Hauptkette an der Gewebeoberseite nicht sichtbar, sondern bleibt unsichtbar innerhalb des Stoffes. Sie trennt nur die Schüsse. Die Bindekette hingegen wechselt zwischen Oberseite und Unterseite und bindet den Schuss mit der jeweils für das Muster notwendigen Farbe in drei- oder vierbindigem Köper17) (Samitbindung bzw. Köper-Schuss-Kompositbindung). Lässt man die Schussfäden einem Muster folgend auf die jeweils andere Seite wechseln, erhält man einen farbig gemusterten Stoff, dessen Rückseite das genaue Negativ der Vorderseite ist. Die Lampasbindung ist eine Weiterentwicklung der Samit-Technik, die ab dem 11. Jahrhundert im Vorderen Orient nachweisbar ist, sich von dort langsam nach Europa verbreitete und neben der Leinwandbindung18) als Hintergrundbindung verschiedene Bindungstechniken nutzt. Die Gestaltung gewebter Inschriften lebt von Wiederholungen und Spiegelungen. Für eine einzelne Inschrift oder ganze Texte wäre diese Technik zu kompliziert. Für einen einmaligen Schreibfehler wie beim Schleier Clemens II. muss bewusst in den Webprozess eingegriffen werden und der „Fehler“ händisch eingetragen werden.

Nah verwandt ist das Brettchenweben wie bei den Inschriften der Borten aus dem Grab Ottos II. (Nr. 1, Nr. 2). Das Brettchenweben ist eine Webtechnik zur Herstellung textiler Bänder und Gewebeabschlusskanten, bei der die Kettfäden durch eine Anzahl, neben einander parallel zur Kettfadenrichtung liegender Webbrettchen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Löchern gespannt sind. Die Bildung des Webfaches erfolgt durch Drehen der Webbrettchen. Ein in das Webfach19) eingebrachter Schussfaden verbindet das Kettfadensystem zu einem Gewebe. Die Kanten der Borte aus dem Grab Ottos II. sind beiderseits als rote Linien gestaltet, die den Goldgrund abgrenzt. Die Buchstaben stehen parallel dazu zwischen diesen Linien mit einem etwas größeren Abstand nach oben, d.h. sie sind um 90° gegen die Kettrichtung gedreht und wurden im längs der Kettrichtung voranschreitenden Arbeitsprozess von der linken Buchstabenseite her nach rechts aufgebaut20).

Die Technik der Wirkerei ist im Gegensatz zur Stickerei gewebebildend, also wie die Weberei eine stoffbildende Technik. Bei der Wirkerei werden in eine gespannte Kette mit buntem Garn musterbildende Schussfäden eingetragen. Im Gegensatz zum gewobenen Stoff, bei dem der Schuss von Webkante zu Webkante rechtwinklig geschossen wird und gegebenenfalls auf der Rückseite flottiert, wird der Faden bei der Wirkerei nur an den Stellen eingetragen, an denen er benötigt wird. An den Rändern des Farbfeldes, den Motivkonturen kehrt er mitten im textilen Gefüge um. Der Wirker baut folglich jeweils nur die Farbfläche eines einzelnen Motives, eines einzelnen Buchstabens auf21). Um aneinanderstoßende Farbflächen zu verbinden und Spalten zu verhindern, werden Schraffuren eingesetzt, mit denen die jeweiligen Farben verzahnt werden. In manchen Fällen ist jedoch eine harte Trennung zwischen zwei Farben wünschenswert. Die dort entstehenden Spalten werden nach Fertigstellung der Wirkerei mit kleinen Stichen zusammengenäht. Die „Gefahr“ von Spalten könnte vor allem bei der Wirkerei des 14. und 15. Jahrhunderts einer der Gründe sein, warum vorwiegend geschwungene Schriftbänder verwendet oder wie beim Passionsteppich (Nr. 9) Inschriften in Fahnen gesetzt wurden, da es hier zwangsläufig aufgrund schräger Schaft- und Balkenverläufe häufiger zu Verschränkungen kommt und damit den Spalten aus dem Weg gegangen wird. Beim Passionsteppich sind die verdeckten Kettfäden deutlich in der horizontalen Rippenstruktur zu erkennen. Dadurch wird ersichtlich, dass die Kettfäden horizontal zum Bild verlaufen, der Behang folglich von der Querseite oder im Vergleich zum fertigen Erscheinungsbild um 90° gekippt gearbeitet wurde. Eine weitere Besonderheit der Wirkerei ist, dass der Wirker von der Rückseite arbeitet. Dies bedeutet, dass der Entwurf in einem zweiten Arbeitsschritt idealerweise spiegelbildlich in Originalgröße auf den sogenannten ‚Bildner’ oder Karton übertragen wurde. Das kann gerade bei Inschriften dazu führen, dass sie in der Wirkerei wie auch bei der hebräisierenden Inschrift am Passionsteppich spiegelverkehrt ausgeführt sind, wenn derjenige der den Bildner erstellte des Lesens und Schreibens nicht mächtig und/oder der Entwerfer mit der Technik der Wirkerei und der Arbeitsweise von der Rückseite nicht unbedingt vertraut war. Im Unterschied zu gestickten Inschriften, bei denen sich der Faden auch einmal der Form des Buchstaben anpassen kann, müssen sich gewirkte Inschriften überwiegend an das System der rechtwinklig gekreuzten Fäden halten.

Im Bereich der Stickerei sind mehrere Techniken zu unterscheiden. Der Circulus (Nr. 3) wurde in Goldstickerei in Anlegetechnik gearbeitet. Dabei wurden die Goldfäden parallel zueinander gelegt und mit roten und grünblauen, als Musterzeichnung erscheinenden Seidenfäden fixiert. Mit diesen Seidenfäden sind auch die Konturen des Agnus Dei und die Buchstaben ausgeführt. Sie bilden gleichfalls die zwei parallel geführten, schmalen Kreislinien, die das Medaillon nach außen abgrenzen und zwischen denen die Buchstaben stehen.
Das Bamberger Antependium (Nr. 4) wurde flächendeckend auf hellblauem, leinwandbindigem Leinengrund22) mit farbiger Seide in parallel ausgeführten, reihenweise versetzten Stielstichen (Kettsticheffekt) sowie mit vergoldetem Silberlahn um eine Seidenseele in Anlegetechnik ausgeführt, wobei die farbigen Überfangstiche aus Seide musterbildend sind. Für die Kettenhemden der Ritterheiligen wurde (heute schwarz angelaufener) Silberlahn benutzt. Die in Schwarz ausgeführten Konturen sind zum überwiegenden Teil ausgefallen, nur wenige Reste verraten deren ursprüngliches Vorhandensein. An manchen Stellen wird so die als Umrisszeichnung ausgeführte Vorzeichnung sichtbar23).
Die Buchstaben sind alle in Metallstickerei in Anlegetechnik ausgeführt, wobei die Muster variieren, die ausschließlich durch die überfangenden Seidenfäden gebildet werden: teils entsteht ein Fischgrätmuster, teils diagonale Streifen. Teilweise passen sich die Fäden der Krümmung der Buchstaben mehr oder weniger an. An manchen Stellen wirken die Buchstaben sehr uneben, dann wieder vergleichsweise plan. Diese aufgezeigten Varianten können mehrere Gründe haben:

  1. Unter dem Marienmedaillon befindet sich auf der Rückseite des Antependiums keinerlei zusätzlicher Stützstoff wie bei der restlichen Stickfläche. Aufgrund dieses Befunds sind die Unebenheiten bei der Schrift dort eindeutig bedingt durch den vergleichsweise schwachen Träger.
  2. Das Antependium wurde arbeitsteilig von mehreren Stickern zeitgleich hergestellt, so dass die Individualität des jeweiligen Stickers zum einen die Gestaltung der Musterflächen beeinflusst, zum anderen auch die Umsetzung der Vorzeichnung24).
    Die einheitliche Hand des Vorzeichners ist zum Beispiel bei der Gestaltung des L bei Buchstabendoppelung deutlich spürbar.
  3. Die Lage der Buchstaben bedingt zum Teil die unterschiedliche Gestaltung, da in einem Rahmen gestickt wurde, was manche Bewegungen des Stickers erschwerte.
  4. Spätere Reparaturen, wie sie möglicherweise im oberen und unteren Schriftband durch den Wechsel der Hintergrundfarbe deutlich werden, führten sicher ebenfalls zu Veränderungen. Gerade im unteren Schriftband sind in dem erwähnten andersfarbigen Bereich die Buchstaben sehr gerade, ohne die sonst üblichen Verjüngungen im Schaft gestaltet.

Eine spätere Veränderung erschwert auch bei der sog. Festtagskrone der Hl. Kunigunde (Nr. 11) die Rekonstruktion des ursprünglichen Buchstabenbefundes. Heute erscheinen die Buchstaben nur mehr in ihrer Unterfütterung aus Leinenfäden, die ursprünglich – wie noch eine verbleibende Flussperle belegt – mit Perlen überstickt waren. Die Perlstickerei kann in unterschiedlichen Varianten ausgeführt werden. Entweder werden zunächst alle Perlen auf einen Faden aufgefädelt, der anschließend in Anlegetechnik auf dem Träger fixiert wird, oder jede Perle wird einzeln auf dem Träger „aufgenäht“. Ab dem 15. Jahrhundert war es nicht unüblich, wie das auch hier zu beobachten ist, die Perlstickerei zunächst mit Leinenschnüren zu unterfüttern, damit die Perlen besser zur Geltung kommen. Natürlich verändert ein Übersticken mit Perlen den Buchstabencharakter erheblich.

Bei der mit Klöppelspitze eingefassten Samtborte, die zusammen mit dem sog. Kunigundengürtel (Nr. 8) in den Domschatz gelangte, wurden die in Metallstickerei ausgeführten Buchstaben mit Perlen konturiert. In diesem Fall handelt es sich bei der Metallstickerei um eine sog. Sprengtechnik. Hierbei wird der Goldfaden über einer Form aus Papier, Pergament oder ähnlichem Füllmaterial hin- und hergeführt und an der Fadenwende jeweils von unten fixiert. Dadurch erhalten die Buchstaben eine vergleichsweise saubere Kante.

Die Buchstaben des Leinentüchleins mit einer gedruckten Inschrift des Totengedenkens für Hieronymus Imhoff (Nr. 12) waren ehemals in heute zum größten Teil ausgefallener schwarzer Seide mit einer Art Kreuzstich überstickt, der wohl zusätzlich durch einen Knötchen- oder Schlingstich gehöht war. In der Regel sieht man die Einstichlöcher unmittelbar neben dem gedruckten Buchstaben. Deswegen ist davon auszugehen, dass die Schrift im überstickten Zustand etwas kräftiger, nicht ganz so fein gewirkt hat. An manchen Stellen hat die Farbe des Stickfadens ausgeblutet, sodass die Ränder verschwommen wirken.
Die Tatsache, dass die Buchstaben gedruckt sind, legt den Schluss einer Serienproduktion nahe und zeigt die Nähe zur Buchschrift.

Die Inschriften der Fürhangtücher (Nr. 13, Nr. 16, Nr. 17, Nr. 18, Nr. 19) sind mit dem Pinsel und öl-harzgebundenen Farben auf den Leinengrund gemalt. Zum Teil sind die Pinselstriche deutlich zu erkennen, gerade beim Ausschwingen von Bögen und Caudae. Immer wieder ist in dieser Technik zu beobachten, dass alternierend zunächst Buchstaben satter ausgeführt sind, in der Folge aber der Farbauftrag schwächer wird. Das liegt am Arbeitsprozess und zeigt, wann der Pinsel erneut in Farbe getaucht wurde. Da eine Grundierung des Leinengrundes fehlt, hinterlassen selbst abgeriebene Buchstaben Veränderungen im Trägergewebe. Ist die Farbe sehr pastos aufgetragen, kommt es bei den Rollbildern sehr leicht zu Sprüngen und Rissen in der Farbschicht, die in der Folge sehr leicht abplatzt. Ist die Farbe dünner aufgetragen, scheint die Gewebestruktur innerhalb des Buchstaben durch. Während so wohl bei der Wirkerei wie bei der Stickerei von arbeitsteiligen Herstellungsprozessen auszugehen ist, dürfte dies bei der Malerei kaum eine Rolle gespielt haben.

  1. Als (Bindungs)patrone bezeichnet man in der Weberei die Umsetzung der Bindung in ein graphisches Schema. Für jede Fadenkreuzung wird ein quadratisches oder rechteckiges Feld verwendet. Ist das Feld farbig handelt es sich um eine Ketthebung (Kettfaden über Schussfaden), ist es leer/weiß um eine Kettsenkung (Kettfaden unter Schussfaden), d.h. hier liegt der Schussfaden oben.Horizontal nebeneinanderliegende Felder stellen den Kettfadenverlauf dar, vertikale den Schussfadenverlauf. »
  2. Köper ist eine der drei Grundbindungen und basiert auf mindestens drei Kett- und drei Schussfäden. Jeder Kettfaden bindet über (Kettköper) oder unter (Schussköper) zwei oder mehreren Schussfäden. Die Bindungspunkte verschieben sich jeweils um einen Kett- oder Schussfaden in fortlaufend derselben Richtung. Dabei entstehen diagonale Grate, die entweder nach links (S-Grat) oder rechts (Z-Grat) verlaufen und man Köpergrat oder Diagonalgrat nennt. Die beiden Seiten eines in Köperbindung gewebten Stoffes sehen unterschiedlich aus. »
  3. Grundbindung mit einem Rapport aus zwei Kett- und zwei Schussfäden. Die Kettfäden liegen abwechselnd über bzw. unter einem Schussfaden. Die Verkreuzungsart wechselt von Faden zu Faden. Ober- und Unterseite des Gewebes sehen gleich aus. »
  4. Durch das Anheben bestimmter Kettfäden während des Webprozesses entsteht jeweils ein rautenförmiger Zwischenraum zwischen den gehobenen und den gesenkten Kettfäden. Dieses sog. Fach dient zum Eintrag des Schussfadens. Das Fach ist ein dynamisches Gebilde, das während des Webvorgangs nach jedem Schusseintrag geschlossen und in anderer Form – abhängig von der verwendeten Bindung – wieder neu geöffnet wird. Durch das Schließen wird der eingetragene Schussfaden abgebunden. »
  5. Somit sind die Buchstaben nicht aus dem Goldgrund ausgespart, wie dies z.B. in Sakrale Gewänder, 28 beschrieben wird, sondern durch die unterschiedlichen Farben des Kettfadensystems gebildet. »
  6. Kohwagner, Inschriften 259-262. »
  7. Das Trägergewebe wurde in der Breite in Kettrichtung verwendet. Entgegen dieser Richtung ist an beiden Seiten ein etwa 3,5 cm breiter Streifen angesetzt. Während beim überwiegenden Teil der Stickerei auf der Rückseite des Antependiums ein zusätzlicher Stützstoff eingearbeitet worden ist, befindet sich im Bereich des Marienmedaillons und rechts davon, dort wo die Hintergrundfarbe sowohl im Hauptfeld wie in den beiden horizontalen Schriftbändern wechselt, keinerlei weiteres Stützleinen. Vgl. Restaurierungsbericht BNM 1981.Aufgrund dieses Befunds könnte man davon ausgehen, dass am rechten Rand mit der Stickerei begonnen worden ist, worauf bald deutlich wurde, dass der Leinenträger allein nicht ausreichte, die Metallstickerei zu tragen und man deshalb beim weiteren Herstellungsprozess daraufhin Stützgewebe einarbeitete. Allerdings kann diese Hypothese nur durch eine genaue Analyse der Stickerei verifiziert werden, die zurzeit aus museumstechnischen Gründen nicht durchzuführen ist. »
  8. Kohwagner, Zug 50-52. »
  9. Die Vorzeichnung ist an manchen Stellen des Bamberger Antependiums sichtbar, da die ehemals darüber liegende Stickerei ausgefallen ist. Sie stellt sich als Umrisslinie dar. Für den Eindruck der späteren Stickerei ist es nicht unerheblich, ob der Sticker die Innenkante dieser Umrisslinie oder die Außenkante als Begrenzung des Farbfeldes auffasste. Für Buchstaben kann die unterschiedliche Auffassung der Vorzeichnung darüber entscheiden, ob ein Buchstabe schmal oder eher breit wirkt. »