Die Inschriften des Rems-Murr-Kreises

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3. Die nicht-originale Überlieferung der Inschriften

Im Rems-Murr-Kreis ist der Anteil der nur abschriftlich oder im Foto überlieferten Inschriften im Verhältnis zu den im Original auf uns gekommenen relativ gering (89:231), ein Befund, der sich durchaus vergleichen läßt mit dem anderer im Rahmen des deutschen Inschriftenunternehmens bereits bearbeiteter Landkreise: Wo größere fürstliche Residenzen, städtische Zentren oder traditionsreiche kirchliche Institutionen wie Klöster oder Stifte fehlten, mangelte es auch in der Zeit des erwachenden historischen Interesses im 16. Jahrhundert an Geschichtsschreibern, die sich einer systematischen Sammlung von Inschriften angenommen hätten. Dementsprechend ist eine große Zahl von Inschriften, die in den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges und in den Franzosenkriegen sowie in Stadtbränden des 17. und I8. Jahrhunderts, zum Teil aber auch schon vorher, vor allem durch die Purifizierung der Kirchen im Zuge der Reformation, zugrundegingen, nie dokumentiert worden. Im 18. und 19. Jahrhundert gehen die Verluste an Inschriftenträgern dann vorwiegend auf Abriß-, Umbau- und Restaurierungsmaßnahmen zurück. Auch in dieser Zeit bleibt die kopiale Überlieferung dürftig. Einzelnes wurde hie und da eher zufällig notiert, systematische Sammlungen fehlen nach wie vor.

Einzig für Schorndorf liegt eine reichere Kopialüberlieferung vor. Diese ist dem „Würtembergischen Historicus“ und Winkeladvokaten David Wolleber (1552–1597) aus Weiler bei Schorndorf (geboren in Grunbach) zu verdanken, der ab etwa 1574 zahlreiche historiographische und genealogische Arbeiten über Württemberg, Schwaben und Franken verfaßte. Wolleber war Autodidakt und arbeitete im wesentlichen als unkritischer Kompilator. Seine Werke verarbeitete er in immer neuen Fassungen und Kombinationen zu einer großen Zahl von Prachthandschriften, die er unter vielfach wechselnden, aber ähnlich lautenden Titeln verschiedenen südwestdeutschen Fürsten und Magistraten von bedeutenden Städten widmete und dafür auch meist gebührend belohnt wurde. Viele dieser von Wolleber selbst geschriebenen Handschriften sind erhalten, sie werden in mindestens 13 Bibliotheken und Archiven aufbewahrt48). Zusätzlich zu den fertigen Werken sind auch die noch zu Lebzeiten Wollebers und nach seiner Ermordung 1597 vom Staat beschlagnahmten Arbeitsmaterialien und Konzepte im Hauptstaatsarchiv und in der Landesbibliothek Stuttgart erhalten49). Die Abhängigkeit dieser Schriften untereinander und die einzelnen Stufen der Bearbeitung sind noch nicht genügend untersucht50). Für die Inschriftenüberlieferung des Rems-Murr-Kreises ist von all diesen Werken Wollebers einzig der zweite Teil seines Hauptwerks (neben Württembergischer Chronik und Staufergeschichte), die „Chorographia“ (Landesbeschreibung), ergiebig, in der Schorndorf besonders ausführlich behandelt wird. Wolleber teilt insgesamt rund 40 Inschriften mit, zum ganz überwiegenden Teil Grabschriften aus der Stadtkirche. Schorndorf ist so ausführlich berücksichtigt, weil Wolleber hier nach Autopsie arbeiten konnte, was der Überlieferung der Texte ihren besonderen Wert verleiht gegenüber den sonst meist kompilierten Abschnitten. Nicht auszuschließen ist freilich, daß der Autor auch hier nicht aus eigener Anschauung berichtet, sondern die Texte aus der heute verlorenen reichhaltigen Schorndorfer Chronik des Präzeptors Christoph Ried geschöpft hat. In Ermangelung näherer textkritischer Untersuchungen wurde bei der Wiedergabe der Inschriftentexte grundsätzlich der autographen Tübinger Handschrift Mh6 gefolgt, zum Vergleich wurde die Handschrift J1 Nr. 24 (Teilautograph, Konzept) des HStA Stuttgart herangezogen. Auf die Kollationierung weiterer Handschriften wurde verzichtet, da lediglich unerhebliche orthographische Abweichungen zu erwarten sind. Der Vergleich der von Wolleber überlieferten Texte mit noch erhaltenen Inschriften zeigt, daß er zwar den Wortlaut weitgehend richtig wiedergibt, in der Orthographie aber gelegentlich erheblich abweicht. In einigen Fällen liefert Wolleber über den Wortlaut hinaus auch eine grobe Beschreibung des Inschriftenträgers und der Disposition der einzelnen Inschriften. Über den engen Bereich der Stadt Schorndorf hinaus bietet Wolleber nur noch ganz vereinzelt epigraphische Texte, so die prominenten Grabschriften der Markgrafen von Baden in Backnang und die der Gräfin Anna von Katzenelnbogen in Waiblingen (nr. 45).

Zeitgenosse Wollebers war der Tübinger Professor und Historiograph Martin Crusius (1526–1607), der im Rahmen seiner umfassenden dreibändigen „Annales Suevici“51) auch zahlreiche Inschriften [Druckseite XXII] aus dem ganzen Land im Wortlaut mitteilt. Der Bedeutung Schorndorfs als einer der größten württembergischen Städte und als Landesfestung entsprechend, bilden die Schorndorfer Inschriften den größten Teil des von Crusius aus dem heutigen Kreisgebiet überlieferten Materials. Vielfach gibt er die gleichen Texte wieder wie Wolleber, doch häufig – vor allem bei Grabschriften – nur in verkürzter Form. Auch aus dem Kloster Murrhardt teilt Crusius eine größere Zahl von Inschriften mit. Die Zuverlässigkeit der von ihm gebotenen Texte ist sehr unterschiedlich. Vielfach hat er sich auf Nachrichten von Gewährsleuten gestützt, direkte Hinweise auf Autopsie finden sich in den das Bearbeitungsgebiet betreffenden Abschnitten selten.

Der umfangreiche Nachlaß des württembergischen Hofhistoriographen und Hofmedicus Oswald Gabelkover (1539–1616) und seines Sohnes Johann Jakob, zu einem großen Teil bestehend aus Notizzetteln mit genealogischen Angaben und Exzerpten aus erzählenden und dokumentarischen Quellen, enthält auch Inschriftenkopien, die aber, wo Nachprüfungen möglich sind, in der Regel den Wortlaut nur ungenau und meist in Kurzform wiedergeben. Das auf Württembergische Landesbibliothek und HStA Stuttgart verteilte Material wurde angesichts des trotz großen Aufwands zu erwartenden geringen Ertrags nicht systematisch durchgesehen, sondern nur punktuell benutzt, wo bereits gezielte Hinweise auf Inschriftenüberlieferung vorlagen.

In den alten geistlichen Zentren des Kreisgebiets, in Kloster Murrhardt und im Stift Backnang, bestand in nachreformatorischer Zeit wenig Anlaß, die eigenen Inschriften zu sammeln. Die in Murrhardt eingerichtete evangelische Klosterschule wurde bereits 1594 wieder aufgehoben bzw. auf den Status einer niederen Lateinschule herabgedrückt52). Historisches Interesse bewies der evangelische Abt Johann Hummel († 16o6), indem er sein im Jahr 1600 angelegtes Lagerbuch, das sogenannte „Rote Buch“53), mit einer historischen Einleitung versah und in diese etliche damals noch vorhandene Ausstattungsinschriften des Klosters aufnahm (nrr. 136138, 159, 160, 232). Diese Inschriften nehmen durchweg Bezug auf die Klostergründungslegende, was ihre Aufnahme erklärt. Grabinschriften aus vorreformatorischer Zeit hat Hummel nicht aufgezeichnet.

Daß noch eine größere Zahl von Abts- und Mönchsgrabplatten vorhanden war, bezeugt der katholische Prior Adam Adami in seinem in der Zeit der Rekatholisierung des Klosters während des Dreißigjährigen Krieges 1642 verfaßten „Chronicon Murrhardtense“54). Er verzeichnet leider nur in wenigen Fällen den Wortlaut und beschränkt sich meist auf eine sinngemäße regestenartige Wiedergabe der Grabschriften55). Für zwei Inschriften bietet das Chronicon immerhin die einzige Quelle (nrr. 69, 251).

Sowohl Hummel als auch Adami stützen sich auf die 1550 entstandene Hällische Chronik Georg Widmans (1486–1560), die aber außer der Grabschrift des Klostergründers Walterich (nr. 74) keine Inschriften überliefert56). Eine wesentlich ausführlichere Murrhardter Chronik aus der Feder Widmans ist im Bauernkrieg verloren gegangen57).

Unergiebig hinsichtlich der aufgenommenen Inschriftentexte ist die Waiblinger Chronik Jakob Frischlins (1556–1621) von 158958). Sie überliefert nur die auch anderweitig aufgezeichnete Grabschrift der Gräfin Anna von Katzenelnbogen.

Der fleißige Genealoge und Sammler historischer Notizen zur Geschichte der württembergischen Ortschaften Johann Georg Waltz, Pfarrer zu Rudersberg (1608–58), gibt in seinem „Waiblinger Stadt unnd Ambts Chronicon“ von 165359) nur eine einzige Grabschrift im Wortlaut wieder (nr. 95), die übrigen zahlreichen datierten Sterbenotizen in diesem Werk sind offenbar nicht von Grabmälern genommen. In Waltz' Dorfchronik (Cod. hist. F 190) enthält ein eingehefteter Brief des Pfarrers Michael Spindler von 1652 den Hinweis auf vier Inschriften in der Kirche zu Oppelsbohm, die aber sämtlich nicht im Wortlaut geboten werden: Wiewol auf der grossen glockh die man neulich umgossen, die Jahrzahl gestanden 1440 ... Vor dem Altar vor dem Chor liegen 3 grabstein, der Mitele ist h. Boulanders primj Vicarij. Die 2 nebenzu sind auch der Ministrorum wie es der Aufgehawene Kelch andeutet, haben aber eine Dunckhele unleserliche schrifft. – Ähnliche für die Inschriftenedition nicht verwertbare Angaben finden sich in weiteren Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts.

Enttäuschend ist die epigraphische Ausbeute von Carl Friedrich Wilhelm Schmids, „der Weltweisheit Candidaten im herzoglichen Stift“ Schrift „Etwas Historisches und Statistisches über Schorndorf“ [Druckseite XXIII] von 178160): Neben der erhaltenen Stiftungsinschrift von 1650 an der ehemaligen Lateinschule (nr. 315) gibt er in einem Abschnitt „Von denen Grabschrifften“ lediglich die Inschriften der ohnehin erhaltenen Grabmäler in der Stadtkirche – freilich vollständig und relativ genau – wieder. Dagegen versäumte er, die seinerzeit noch zahlreich vorhandenen Grabsteine auf dem Friedhof zu transkribieren61).

Wenig steuert das Schorndorfer Ehehafften- oder Gerechtigkeiths-Buch von 1735 bei62), so etwa den angeblich an einem der Schorndorfer Stadttore eingemeißelten Klagespruch eines Festungsbaumeisters (nr. 149).

Handschriften vorwiegend genealogischen Inhalts haben einige wenige Grabschriften festgehalten: Emanuel Leopold Hellers Aufzeichnungen über die Familie Breitschwert von 179463) sind für eine Grabschrift vom Backnanger Friedhof (nr. 278), das Hauffsche Epitaphienbüchlein für insgesamt sieben Grabmäler aus der Stadtkirche und vom Friedhof in Schorndorf (nrr. 39, 128, 171, 182, 201, 304, 311) die einzige Quelle. Das Hauffsche Epitaphienbüchlein ist eine zwischen 1702 und 1721 von mehreren Händen angefertigte Sammlung von auf die Familie bezogenen Grabschriften. Angelegt wurde das Werk von Karl Albrecht Hauff, Stadtpfarrer in Waldenbuch und Kornwestheim, oder von seinem Sohn Hans Albrecht, Pfarrer in Backnang. Die Handschrift befand sich im Decker-Hauffschen Familienarchiv in Stuttgart und wurde dort 1944 zerstört. Erhalten haben sich ebenda mehrere im wesentlichen gleichlautende Abschriften64).

Für Oppenweiler liegt eine vielfältige Kopialüberlieferung des 18. und 19. Jahrhunderts sowohl für die Grabschriften aus der Pfarrkirche als auch für die gemalte Sturmfeder-Ahnengalerie im Archiv der Freiherren Sturmfeder von Oppenweiler vor (heute im StA Ludwigsburg, Abt. B 139a). Der Wortlaut von drei noch heute unter dem Bodenbelag verdeckten Grabplatten der Sturmfeder wird nur in diesen Archivalien mitgeteilt, ebenso die frühere Aufstellung der Grabdenkmäler sowie einzelne aufgemalte, mittlerweile verblaßte Inschriften auf einem der Epitaphien. Auch von einem Gemälde mit Darstellung einer Turnierszene – wohl aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts – wissen wir nur durch eine Beschreibung in den Sturmfeder-Akten (nr. 233).

Von besonderer Bedeutung für die Erforschung der früheren Geschichte der Markgrafen von Baden ist die Untersuchung der Markgrafengrablege in der Backnanger Pankratiuskirche, die der Kuppenheimer Pfarrektor Franz Josef Herr 1826 durchführte. Herr (1778–1837), päpstlicher Protonotar, Wirklicher Erzbischöflicher Geistlicher Rat, Ehrendomherr, Großherzoglicher Geheimrat und Abgeordneter der Badischen Landtage 1831, 1833 und 1835, befaßte sich zeitlebens mit der Erforschung der Geschichte des badischen Fürstenhauses65). Im Auftrag des Kurfürsten (des späteren Großherzogs) Karl Friedrich untersuchte er zunächst 1800–05 die Grablegen der Badener in der Stiftskirche Baden-Baden und in Kloster Lichtenthal; unter den nachfolgenden Großherzögen, die für seine historischen Forschungen kein Interesse zeigten, führte er dann aus eigenem Antrieb ähnliche Aktionen in den übrigen Grablegen durch, darunter auch in Backnang. Bei der Öffnung der Markgrafengräber wurden vier Translationstäfelchen entdeckt, deren Inschriften nur durch Herrs ausführliches Grabungsprotokoll bekannt sind, die Originale wurden wieder in den Steinsärgen eingeschlossen66). Die vier auf den Grabplatten angebrachten Grabinschriften, von denen nur mehr zwei erhalten sind, fanden dagegen schon früh das Interesse der Historiographen und sind entsprechend häufig kopial bezeugt, sowohl in Werken zur badischen (Schoepflin, Sachs, Herbster) als auch zur württembergischen Geschichte (Wolleber, Crusius, Gabelkover, Besold).

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Inschriften aus ganz Württemberg sind in größerer Zahl durch den Pfarrer und Altertumsforscher Alfred Friedrich Klemm (1840–1897) gesammelt worden. In seinen Ortsnotizen67) findet sich auch einiges aus dem Bearbeitungsgebiet, jedoch nichts, was nicht auch anderweitig überliefert wäre. Klemm wirkte zuletzt als Dekan in Backnang. Ausgerechnet das umfangreiche Bündel der Notizen über Backnang ist allerdings seit der Auslagerung der Württ. Landesbibliothek im 2. Weltkrieg verschollen68).

An Druckwerken, die vereinzelt heute verlorene Inschriften im Wortlaut festhalten, sind die württembergischen Oberamtsbeschreibungen zu nennen, hier an erster Stelle die des Oberamts Backnang (nrr. 6, 9, 22, 202).

Für die in den beiden Weltkriegen eingeschmolzenen Glocken liefern die Glockenbeschlagnahmeakten im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart von 191769) in vielen Fällen (nrr. 22, 36, 91, 120, 135, 225, 290, 310) willkommene Ergänzungen zum 1959 erschienenen Glockenatlas Württemberg-Hohenzollern, in dem nur die erhaltenen Glocken verzeichnet sind. Einiges steuern schließlich noch die Pfarrbeschreibungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bei, die freilich von sehr unterschiedlicher Qualität und Ausführlichkeit sind70) (nrr. 62, 73, 236, 302).

Erst in jüngerer Zeit verschwundene Inschriftenträger sind in einigen Fällen durch Fotografien dokumentiert (nrr. 172, 181, 226, 318), von einer Wappentafel existiert nur noch ein Abguß (nr. 161).

Erste Orientierung für die Aufnahme und Kommentierung der Inschriften im Süden des Landkreises bot die 1963 auf Anregung von Hansmartin Decker-Hauff entstandene Arbeit von Dieter Reichert über die Inschriften des ehemaligen Oberamtsbezirks Schorndorf (Zulassungsarbeit für das höhere Lehramt, Tübingen 1963, masch.), in der alle Inschriften bis zum Jahr 1800 systematisch gesammelt und erläutert sowie durch ausführliche Register erschlossen sind71). 1967 folgte Reicherts Zulassungsarbeit an der PH Schwäbisch Gmünd über „Die Inschriften der Stadtkirche Schorndorf und ihre pädagogische Auswertung“ (masch.), von der wiederum ein Auszug, der nur die Inschriftentexte bietet, unter dem Titel „Die Inschriften der Stadtkirche in Schorndorf“ (masch.) im Stadtarchiv Schorndorf und im Dekanatarchiv Schorndorf hinterlegt ist72). Für zwei mittlerweile verschollene bzw. zerstörte Inschriften auf den Friedhöfen in Schorndorf und Grunbach (nrr. 181, 312) ist Reichert die einzige Quelle. Eine vom vormaligen Schorndorfer Stadtarchivar Uwe Jens Wandel 1982 angelegte und bis 1993 fortgeführte Sammlung der Schorndorfer Inschriften basiert ganz auf dem Reichertschen Material und bringt darüber hinaus lediglich biographisch-genealogische Notizen, vor allem zu den Grabinschriften.

Adolf Schahls 1983 erschienenes ausführliches Kunstdenkmälerinventar für den Rems-Murr-Kreis schließlich bietet zahlreiche Inschriften im Wortlaut, gelegentlich verkürzt. Seither sind bereits wieder zwei von Schahl noch überlieferte Nameninschriften an Gebäuden (nrr. 58, 305) verschwunden.

Zitationshinweis:

DI 37, Rems-Murr-Kreis, Einleitung, 3. Die nicht-originale Überlieferung der Inschriften (Harald Drös und Gerhard Fritz), in: inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di037h011e000.

  1. Vgl. Klein 45 Anm. 183; Graf, Gmünder Chroniken 82 Anm. 42. »
  2. Zur Person ausführlich Eugen Schneider, David Wolleber, ein Bild aus den Anfängen der württembergischen Geschichtsschreibung, in: WVjh NF 20 (1911) 289–309 und Graf; Gmünder Chroniken 77–79; knapper: Klein 45f. und Hölter 166f. »
  3. Kurzüberblick bei Hölter 168. »
  4. Erstdruck Frankfurt am Main 1595/96; deutsche Fassung und Fortsetzung von Johann Jakob Moser u. d. T. Schwäbische Chronik. Frankfurt am Main 1733. »
  5. Vgl. Gustav Lang, Geschichte der württembergischen Klosterschulen. Stuttgart 1938, 153. »
  6. Original und eine Kopie in Stuttgart, HStA A508, Bü. 13. »
  7. Würzburg, Universitätsbibl. M. ch. qu. 83. »
  8. Vgl. dazu Fritz, Murrhardt im Spätmittelalter 325–364. »
  9. Abschrift in Stuttgart, HStA J1 Nr. 161a; Ed. Stuttgart 1904. »
  10. Vgl. Fritz, Murrhardt im Früh- und Hochmittelalter 15f. »
  11. Ed. Glässner, Waiblingen 1978. »
  12. Stuttgart, Württ. Landesbibl. Cod. hist. F 169a. »
  13. Ebd. Cod. hist. Q 114. »
  14. Fol. 38: Auf dem Kirchhof außer der Stadt sollen rare Steine seyn; allein sie zu lesen, hätte ich ein Viertel Jahr nötig gehabt, dann die meiste sind gesunken, und die übrige ganz mit Moos bewachsen. »
  15. Kopie vom Anfang des 19. Jahrhunderts im Stadtarchiv Schorndorf. »
  16. Stuttgart, Württ. Landesbibl. Cod. hist. F 724. »
  17. Die Benutzung dieser Handschriften war den Bearbeitern nicht möglich. Die Texte werden daher so wiedergegeben, wie sie Hansmartin Decker-Hauff seinerzeit Dieter Reichert mitgeteilt hat und wie sie in Reicherts Zulassungsarbeit (vgl. unten) aufgenommen wurden. »
  18. Zur Person ausführlich: Karl Rögele, Franz Josef Herr. Pfarrektor zu Kuppenheim 1778–1837. Sein Leben und Wirken. Ein Lebensbild aus der Gründungs-Geschichte der Erzdiözese Freiburg. Karlsruhe 1927. Ebd. 276 die Vermutung, ja Überzeugung, Herr sei ein natürlicher Sohn des nachmaligen Großherzogs Karl Friedrich von Baden, was die besonders enge Bindung an das Fürstenhaus von frühester Jugend an erklären könnte. »
  19. Karlsruhe, GLA Hfk/ Hs. 510, IX: Protokoll von 1826, Reinschrift von 1827; Näheres zur Grabung unter nr. 108 Anm. 2. – In der Beurteilung der Inschriften nrr. 108111 in ihren Konsequenzen für die frühe Markgrafengenealogie konnte zwischen den Bearbeitern keine Übereinstimmung erzielt werden. Es sei daher betont, daß die Kommentare dieser Katalognummern ebenso wie die der eng damit zusammenhängenden nrr. 115-118 im wesentlichen die Einschätzung von H. Drös wiedergeben. G. Fritz wird seinen abweichenden Standpunkt an anderer Stelle demnächst ausführlich darlegen. »
  20. Stuttgart, Württ. Landesbibl. Cod. hist. Q 347. »
  21. Ebd. caps. 5; fehlt in der Revisionsliste von 1951. »
  22. LKA, A 26 1478–1484. »
  23. LKA, A 29: Ortsakten. »
  24. Eine Kopie des Teils, der die Inschriften bis 1650 umfaßt, wurde der Heidelberger Inschriftenkommission überlassen. Diese Arbeit wird zitiert mit „Reichert“ und der Angabe der Inschriftennummer. »
  25. Die Wiedergabe der Inschriftentexte ist die gleiche wie in der Tübinger Zulassungsarbeit, die Zählung der Katalognummern weicht aber ab. Das Zitat „Reichert, Inschriften der Stadtkirche“ mit Nummer bezieht sich sowohl auf die Gmünder Zulassungsarbeit als auch auf den Auszug daraus. »