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Sommerkurs: "Inschrift – Handschrift – Buchdruck"

Rubrik: Veranstaltungen

Vom 13. bis 19. September 2020 wird der interdisziplinäre Sommerkurs „Inschrift – Handschrift – Buchdruck. Medien der Schriftkultur im späten Mittelalter“ am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald und am Historischen Institut der Universität Greifswald stattfinden. Er wird durchgeführt von der Arbeitsstelle Inschriften der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, die am Historischen Institut in Greifswald angesiedelt ist, und gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Essen sowie der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Inhalt

Der interdisziplinäre Sommerkurs soll mit Medien und Arbeitstechniken vertraut machen, die in den Studienplänen vieler mediävistischer Fächer fehlen, und fächerübergreifend anwendbare Kenntnisse für die Arbeit mit spätmittelalterlichen Inschriften, Handschriften und Drucken des 15. Jahrhunderts vermitteln. Er versteht sich als Angebot für sechzehn fortgeschrittene Teilnehmer*innen, die im Rahmen einer Master- bzw. Staatsexamensarbeit oder einer Dissertation beabsichtigen, sich mit diesen Medien zu befassen.


Während der Kurswoche sollen Inschriften, Handschriften und Inkunabeln in seminarähnlichem Rahmen und praktischen Übungen ebenso wie auf einer Exkursion behandelt werden. Ergänzt wird das Kursprogramm durch einen öffentlichen Abendvortrag. In einem Workshop und/oder einer Open Session können Teilnehmer*innen ihre eigenen Master- und Dissertationsprojekte oder spezielle Einzelprobleme vorstellen und diskutieren.


Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, ein Kurzreferat zu übernehmen, dessen Thema vorab durch die Kursleitung zugeteilt wird, sowie im Rahmen des Workshops (oder einer Open Session) ein eigenes Projekt vorzustellen.


Dozent*innen

● Dr. Jan Ilas Bartusch, Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Mona Dorn M. A., Jürgen Herold M. A., Dr. Christine Magin, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (Inschriften)
● Dr. Jürgen Geiß-Wunderlich, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz; Dr. Christoph Mackert, Handschriftenzentrum Universitätsbibliothek Leipzig (Handschriften)
● Dr. Oliver Duntze, Dr. Falk Eisermann, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (Inkunabeln)
● Professorin Dr. Christiane Wiesenfeldt, Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena


Zu den Teilnahmebedingungen

Für die kostenlose Unterbringung der Teilnehmer*innen in einem Greifswalder Studentenwohnheim wird Sorge getragen. Außerdem können Reisestipendien gezahlt werden.

Angesprochen sind Interessent*innen aus den Fächern Geschichte, Deutsche und Lateinische Philologie des Mittelalters, Kunstgeschichte, Buch-, Kultur- und Musikwissenschaften, Kirchengeschichte, Digital Humanities sowie Editions- und Historische Grundwissenschaften. Kurssprache ist Deutsch, gute Lateinkenntnisse sind Voraussetzung.


Hinweise

● Die Ausschreibung für die Teilnahme am Greifswalder Sommerkurs wird im März 2020 erfolgen. Sie wird auch genaue Informationen zu den erforderlichen Bewerbungsunterlagen enthalten.

● Ein Schwerpunkt des Sommerkurses wird die Inkunabelkunde sein.

● Der Termin des Greifswalder Sommerkurses ist abgestimmt mit dem 8. Alfried-Krupp-Sommerkurs für Handschriftenkultur an der Universitätsbibliothek Leipzig, der vom 6. bis 12. September 2020 stattfindet und auf den hier ebenfalls hingewiesen wird (https://www.ub.uni-leipzig.de/fileadmin/Resources/Public/images/Bilder_Forschungsbibliothek/Sommerkurs/ausschreibung_hskurs_2020.pdf). Das Leipziger Kursprogramm konzentriert sich auf mittelalterliche Handschriftenkunde und greift nicht auf die Medien ‚Inschrift‘ und ‚gedrucktes Buch‘ aus.


Kontakt

Dr. Christine Magin

Arbeitsstelle Inschriften der

Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

am Historischen Institut der Universität Greifswald

cmagin@uni-greifswald.de