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Neuerscheinung: Die Inschriften der Stadt Lüneburg, Unter Verwendung der Materialien von Eckhard Michael gesammelt und bearbeitet von Sabine Wehking. Wiesbaden 2017 (DI 100)

Rubrik: Neuerscheinungen

Der in zwei Teile gebundene Band wird am Mittwoch, dem 26. April 2017, um 18.00 Uhr mit einem Vortrag der Bearbeiterin zum Thema: Eine Stadt unter dem Patronat des Friedens – Die Lüneburger Inschriften als Quellen für die Stadtgeschichte im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Band enthält die kommentierte Edition von 1012 Inschriften der Stadt Lüneburg aus der Zeit vom 10. Jahrhundert bis zum Jahr 1650 und133 Kurzinschriften.

Nur knapp ein Drittel aller Lüneburger Inschriften ist heute noch erhalten. Die vielfältige kopiale Überlieferung komplettiert das Bild dort, wo im Laufe der Jahrhunderte Inschriftenträger abhanden gekommen sind. Die Inschriften spiegeln das Leben der Lüneburger Patrizierfamilien des 15. bis 17. Jahrhunderts in eindrucksvoller Weise.

Einen der Schwerpunkte bildet das Rathaus mit seinen zahlreichen und vielfältigen, innen und außen angebrachten Inschriften; hinzu kommen noch 24 mit Stifterinschriften versehene Pokale und Schalen des berühmten Lüneburger Ratssilbers. Die Grabinschriften vermitteln in ihrer Vielfalt einen Eindruck von der Memorialkultur des Lüneburger Patriziats im Spätmittelalter und in der Zeit nach der Durchführung der Reformation.

Die reichhaltigen archivalischen Quellen der Stadt erlauben es, in den Kommentaren Einblicke in die Entstehungsprozesse der Inschriften zu geben und Schlaglichter auf Stifter, Auftraggeber und Künstler zu werfen.

Zusammenfassung:

  • Wann? Mittwoch, 26. April 2017, 18.00 Uhr
  • Wo? Fürstensaal des Lüneburger Rathauses
  • Was? Buchpräsentation mit Vortrag der Autorin: Eine Stadt unter dem Patronat des Friedens – Die Lüneburger Inschriften als Quellen für die Stadtgeschichte

Mehr Information erhalten Sie in der Einladungsbroschüre.

Um Anmeldung per Mail (swehkin@gwdg.de) oder per Post (Inschriftenkommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Postfach 1153, 37001 Göttingen) wird bis zum 19. April 2017 gebeten. 

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