Inschriftenkatalog: Landkreis Luwigsburg

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 25: Lkr. Ludwigsburg (1986)

Nr. 579 Marbach am Neckar, ev. Pfarrkirche St. Alexander 1617

Beschreibung

Grabplatte des Jonas Hecker (Höcker). An der Innenseite der östlichen Friedhofsmauer, achter Stein von links. Sandsteinplatte mit Umschrift zwischen Linien (A). Im Mittelfeld oben Schriftblock zu 8 Zeilen (B), unten Umrißlinien eines Kreuzes. Bis 1928 lag der Stein im Kirchenfußboden; abgetreten, im unteren Teil durch aufsteigende Feuchtigkeit beschädigt.

Maße: H. 194, B. 96, Bu. 5,5 cm.

Schriftart(en): Kapitalis.

DI 25, Nr. 579 - Marbach am Neckar - 1617

 © Heidelberger Akademie der Wissenschaften [1/2]

  1. A

    ANNO DOMINI · 1617 · [D]EN · 7 · IVNII / STARB DER ERWV̈RDIG VND H[O]CHGELECHRTa) HERR M(AGISTER) ION[AS] / [H]ECKHER PFARRER VND S[PE]CIAL / [ZVE] MARPBACH SEINES ALTERS 35 IAR DEM GOT GNADT

  2. B

    DANIEL · 12 · [V]ERS · 3 ·/ DIE LEHRER WERDEN / LEVCHTEN, WIE DES HIM/MELS GLANTZ; VND / DIE, SO VIEL ZVR GERECH/TIGKEIT WEISEN, WIE / DIE STE[RN]EN IM/MER VND EWIGLICH.

Kommentar

Der Verstorbene war ein Sohn des in Horrheim (Stadt Vaihingen an der Enz) amtierenden Pfarrers Hieronymus Höcker († 1635); er war 1609–14 Diakon zu Tübingen, danach Spezial (Dekan) zu Marbach.1 Er hatte 1609 Margarete Magirus geheiratet, eine Tochter des Stuttgarter Stiftspropstes Johann Magirus (1537–1614).2

Textkritischer Apparat

  1. So irrtümlich ausgehauen.

Anmerkungen

  1. Sigel 696, 9. – Vgl. auch nr. 483.
  2. Bernhardt I 483; A. Rentschler, Stammbaum Magirus, Stuttgart 1940, 3.

Zitierhinweis:
DI 25, Lkr. Ludwigsburg, Nr. 579 (Anneliese Seeliger-Zeiss und Hans Ulrich Schäfer), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di025h009k0057904.