Inschriftenkatalog: Landkreis Luwigsburg

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 25: Lkr. Ludwigsburg (1986)

Nr. 398 Unterriexingen (Stadt Markgröningen), Frauenkirche 1584

Beschreibung

Grabplatte des Jacob Christoff Schenk von Winterstetten; innen an der Ostwand des Langhauses, südlich vom Chorbogen. Sandstein. Die Platte entspricht in der Ausführung und Dekoration dem Stein für Anastasia von Winterstetten geborene von Gundelsheim, die Ehefrau des Verstorbenen.1 Um den Plattenrand läuft eine Inschrift auf eingetieftem Band (A); auf dem eingetieften Band des hochovalen Wappenfeldes ein Bibelvers (B). Der Stein wurde 1890/91 restauriert, die Inschrift schwarz ausgemalt.2 An einzelnen Stellen des Mittelfeldes abgeblätterte Oberfläche.

Maße: H. 204, B. 92, Bu. 4,5 cm.

Schriftart(en): Kapitalis.

DI 25, Nr. 398 - Markgröningen-Unterriexingen - 1584

 © Heidelberger Akademie der Wissenschaften [1/1]

  1. A

    AN(N)O D(OMI)NI 1584 DE(N) · 1 FEBRV/ARI STARB DER EDEL VND VEST IACOB CHRISTOF SCHENCK VO(N) / WINTER STETE(N) ZV VND/ERRIIXINGEN · DEM GOT GNAD AMEN:

  2. B

    ICH LIGE VND SCHLAFFE VND ERWACHE DAN DER HER ERHELT MICH DAS ICH3)

Wappen:
Schenk von Winterstetten

Kommentar

Die Grabplatte stammt aus der Werkstatt des Sem Schlör in Schwäbisch Hall, der auch das Grabdenkmal des Verstorbenen und die Grabplatte der Ehefrau geschaffen hat.4

Anmerkungen

  1. Vgl. nr. 369.
  2. Leutrum, Frauenkirche 25f.
  3. Ps. 3, 6. – Der Platz reichte für das vollständige Zitat nicht aus, die Fortführung NICHT FALLE fehlt.
  4. Vgl. nrr. 369, 397 mit Notizen zu seiner Biographie.

Nachweise

  1. Leutrum (wie Anm. 2) 33.

Zitierhinweis:
DI 25, Lkr. Ludwigsburg, Nr. 398 (Anneliese Seeliger-Zeiss und Hans Ulrich Schäfer), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di025h009k0039802.