Inschriftenkatalog: Landkreis Luwigsburg

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 25: Lkr. Ludwigsburg (1986)

Nr. 273 Unterriexingen (Stadt Markgröningen), Frauenkirche 1544

Beschreibung

Grabplatte des Hans von Nippenburg. Im Fußboden des Chores, zweiter Stein von links in der Nordwestecke. Rechteckige Sandsteinplatte mit Rand, auf dem eine Inschrift zwischen eingehauenen Linien umläuft. Im Mittelfeld ein großes Wappen, in den vier Ecken je ein Wappenschild. Der Stein wurde im Jahr 1874 an den jetzigen Standort verbracht.1 Die Schrift zeigt Reste schwarzer Ausmalung2; durch die linke obere Ecke geht ein Riß.

Maße: H. 174, B. 88, Bu. 5 cm.

Schriftart(en): Gotische Minuskel.

DI 25, Nr. 273 - Markgröningen-Unterriexingen - 1544

 © Heidelberger Akademie der Wissenschaften [1/1]

  1. Annoa) · d(omi)ni · 1 · 5 · 4 · 4 · / vff · S(ankt)b) · Marxc) tag Starbb) · der Edeld) vnd / Ernvestd) · hansb) · von / nyppenburg dem got gene[d]ig sey

Datum: 25. April.

Wappen:
Nippenburg (geviert); Nippenburg (geviert)Schellenberg
BergBesserer von Schnürpflingen

Kommentar

Die Grabplatte ergänzt das Grabdenkmal des Verstorbenen, das ebenfalls erhalten ist.3 Beide stammen aus der gleichen, namentlich nicht bekannten Werkstatt.

Textkritischer Apparat

  1. Versalie in Fraktur.
  2. S in Kapitalis.
  3. M als Unzial-Versalie.
  4. Versalie in Form von zweibauchigem E.

Anmerkungen

  1. Leutrum, Frauenkirche 48.
  2. Vielleicht von einer 1891 erfolgten Restaurierung stammend; vgl. Leutrum a. a. O. 25f.
  3. Vgl. nr. 272. Dort auch Angaben zur Person des Verstorbenen.

Nachweise

  1. Leutrum (wie Anm. 1) 48.

Zitierhinweis:
DI 25, Lkr. Ludwigsburg, Nr. 273 (Anneliese Seeliger-Zeiss und Hans Ulrich Schäfer), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di025h009k0027306.