Inschriftenkatalog: Landkreis Luwigsburg

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 25: Lkr. Ludwigsburg (1986)

Nr. 266 Schöckingen (Stadt Ditzingen), ev. Pfarrkirche St. Mauritius 1540

Beschreibung

Grabplatte des Hans von Nippenburg. Im Chor an der Nordwand, zweites Denkmal von Osten. Hochrechteckige Platte aus gelbgrauem Sandstein mit Umschrift zwischen Linien (Beginn links Mitte). Im Feld Figur des Ritters in voller Rüstung, gearbeitet in Flachrelief; zu seiner Rechten Vollwappen mit zwei Helmen und Helmzieren, darunter zwei kleine Schilde seiner Ehefrauen, vier Ahnenwappen in den Ecken. Rand an drei Seiten unter Putz.

Maße: H. 198, B. 107, Bu. 6 cm.

Schriftart(en): Gotische Minuskel.

DI 25, Nr. 266 - Ditzingen-Schöckingen - 1540

 © Heidelberger Akademie der Wissenschaften [1/1]

Datum: 22. Februar1

  1. Anno d(omi)ni · 1540 · vff / S. Petters Stul · fyr / starb der Edel vo(n)a) Ernfest Hanns vo(n) Nyppenburg dem / gott genedig sin woll A(m)en /

 
Wappen:
Nippenburg (geviert); Zeutern Adelsheim

   
Ahnenwappen:
Nippenburg (geviert) Reischach
Heimerdingen Speth gen. Mager

Kommentar

Hans von Nippenburg wurde 1498 mit den beiden Dorfhälften zu Schöckingen belehnt, welche bereits sein kinderloser Oheim Ludwig besessen hatte.2 Hans wurde damit zum Stammvater einer in Schöckingen ansässigen Linie der Nippenburger.

Textkritischer Apparat

  1. So für vn(d).

Anmerkungen

  1. Rau, Nippenburg 23: 18. Januar.
  2. Zur Genealogie vgl. Stammtafel Nippenburg.

Nachweise

  1. OABLeonberg 1852, 237.
  2. OABLeonberg 1930, 1004.
  3. Rau, Nippenburg 22f. und Abb. S. 24.
  4. Schahl, in: Ditzingen in Wort und Bild 1979, 38.

Zitierhinweis:
DI 25, Lkr. Ludwigsburg, Nr. 266 (Anneliese Seeliger-Zeiss und Hans Ulrich Schäfer), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di025h009k0026603.