Inschriftenkatalog: Landkreis Luwigsburg

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 25: Lkr. Ludwigsburg (1986)

Nr. 210 Aldingen (Gem. Remseck a. N.), ev. Pfarrkirche St. Margaretha 1512

Beschreibung

Grabplatte der Margret von Kaltental. An der Innenseite der südlichen Kirchhhofsmauer, dritter Stein von links. Hochrechteckige Sandsteinplatte mit Inschrift auf umlaufender Randleiste. Im vertieften Mittelfeld Relief der Verstorbenen in Mädchentracht mit Mantel und lang fallendem Haar, den Rosenkranz in gefalteten Händen. Je ein Wappenschild in den beiden unteren Ecken (unkenntlich). Der Stein wurde vermutlich anläßlich einer Fußbodenerneuerung 1963 aus der Kirche entfernt. Stellenweise abgetreten, Wetterschäden. Die untere Kante und die beiden unteren Ecken abgeschlagen, teilweise mit Mörtel überstrichen.

Maße: H. 184, B. 85, Bu. 6 cm.

Schriftart(en): Gotische Minuskel.

DI 25, Nr. 210 - Remseck am Neckar-Aldingen - 1512

 © Heidelberger Akademie der Wissenschaften [1/1]

  1. An(n)o · dom(ini) · 1512 · star/b · di · edel · vnd · junckfrow · margret · von · kaltental · / am · nesten · tag · nach · vnser · lieb · frowen · gebvrt · de · got · gn[ad ·]

Datum: 9. September.

Kommentar

Margarete war die Tochter des Heinrich von Kaltental (gest. 1504).1 Die Schrift zeigt Übergänge zur Fraktur, die Schäfte von h, o, d und v sind deutlich geschwungen.

Anmerkungen

  1. Bucelin II. 2. M mit dem Zusatz ‚virgo decessit’. – Zu Heinrich von Kaltental vgl. nr. 193 und Stammtafel Kaltental.

Nachweise

  1. G. F. Müller, Aldingen 29 (Hs. Pfarrarchiv).
  2. Hopff, Stuttgart HStA A 155 Bü. 64 (1701).

Zitierhinweis:
DI 25, Lkr. Ludwigsburg, Nr. 210 (Anneliese Seeliger-Zeiss und Hans Ulrich Schäfer), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di025h009k0021000.