Inschriftenkatalog: Landkreis Göttingen

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 66: Lkr. Göttingen (2006)

Nr. 420 Göttingen, Städtisches Museum 2. H. 16./1. H. 17. Jh.

Beschreibung

Johannesschüssel.1) Lindenholz, farbig gefaßt. Die Johannesschüssel, die aus stilistischen Gründen auf das zweite Viertel des 14. Jahrhunderts datiert wird,2) stammt aus der kath. Kirche St. Johannes Baptist in Westerode. Auf dem Rand im unteren rechten Teil Reste einer später hinzugefügten Inschrift.

Maße: Dm.: 38 cm; Bu.: 3,8 cm.

Schriftart(en): Fraktur.

DI 66, Nr. 420 - Göttingen, Städtisches Museum - 2. H. 16./1. H. 17. Jh.

 Sabine Wehking [1/1]

  1. [ – – – ]han[ – – – ] a)

Textkritischer Apparat

  1. ...han...] ...ivgii... Kat. Stadt im Wandel; die vollkommen abweichende Lesung ergibt sich daraus, daß die Inschrift im Kat. Stadt im Wandel von innen her gelesen wurde. Die Buchstabengestaltung läßt aber keinen Zweifel daran, daß die Inschrift auf einen vor der Schale stehenden Betrachter hin ausgerichtet war. Vor dem h die unteren Hälften zweier unten nicht miteinander verbundenen Hasten. Die naheliegende Lesung als Johannes scheidet damit aus. Bei dem n fehlt der untere Teil des Bogens, so daß die Lesung unsicher ist. Es folgten etwa vier weitere Buchstaben, von denen nur noch kleine Fragmente erhalten sind, dahinter möglicherweise ein großes us-Kürzel in Form einer 9 mit unter die Zeile reichendem unteren Bogenabschnitt.

Anmerkungen

  1. Inv.Nr. 1900/1366.
  2. Kat. Stadt im Wandel 2, S. 1233, Nr. 1071.

Nachweise

  1. Kat. Stadt im Wandel 2, S. 1233, Nr. 1071 mit Abb.

Zitierhinweis:
DI 66, Lkr. Göttingen, Nr. 420 (Sabine Wehking), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di066g012k0042003.