Inschriftenkatalog: Bad Kreuznach

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 34: Bad Kreuznach (1993)

Nr. 535† Bad Kreuznach, ehem. Franziskaner-Klosterkirche 1636

Hinweis: Die vorliegende Online-Katalognummer ist im Vergleich zum gedruckten Band mit Ergänzungen und Korrekturen versehen. Sie finden diese am Ende des Artikels. [Dorthin springen]

Beschreibung

Epitaph in Form einer Tafel („tabula cum inscriptione“) für Johanna Salome Roben geb. von Sponheim gen. Bacharach. Noch 1660 innen an der nördlichen Wand der seit 1623 bzw. nach 1635 wieder reaktivierten Klosterkirche „supra sede confessionate“ hängend nachgewiesen1), vermutlich verschwunden während des nach 1700 erfolgten Neubaus des Klosters. Ausführung unbekannt.

Nach Bürvenich.

  1. A(nn)o 1636 die 18 Junÿ devixit nobilis d(omi)na Joanna Salome Roben, nata de Spanheim condicta Baccharacha).

Kommentar

Die Verstorbene war vermutlich eine bisher nicht bekannte Tochter2) aus der Ehe des in Sobernheim sitzenden Johann Christoph von Sponheim gen. Bacharach mit Elisabeth von Dienheim. Da sie bei den Franziskanern beerdigt wurde3), dürfte sie mit einem Angehörigen der kaiserlichen Besatzungsmacht verheiratet gewesen sein.

Textkritischer Apparat

  1. Sic!

Anmerkungen

  1. Angaben zu Grabdenkmal und Standort analog zu Nr. 516 von 1627.
  2. Vgl. dazu Rhein. Antiquarius II 17, 94f.
  3. Vgl. dazu Einleitung XX.

Nachweise

  1. Bürvenich, Annales 427.
  2. Herpers, Descriptio 246.
  3. Stein, Kloster 100 (beide nach Bürvenich).
Addenda & Corrigenda (Stand 06. Oktober 2014):

Johanna Salome war die Ehefrau des Wilhelm von Lonzen gen. von Roben, Herrn zu Seinsfeld (in der Eifel) (vgl. Mötsch, Rez. DI 34, S. 338).

Zitierhinweis:
DI 34, Bad Kreuznach, Nr. 535† (Eberhard J. Nikitsch), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di034mz03k0053501.