Inschriftenkatalog: Bad Kreuznach

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DI 34: Bad Kreuznach (1993)

Nr. 222a† Sponheim, ehem. Klosterkirche 1502

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Beschreibung

Glocke mit Stifterinschrift des Abtes Johannes Trithemius, die vermutlich im Jahr 1707 durch einen Blitzschlag bzw. Turmbrand zerstört wurde1).

Nach Seibrich.

  1. Ioannes Trithemius abbas sponheimensis me fieri fecit 1502 mense Augusto

Übersetzung:

Johannes Trithemius, Abt in Sponheim, ließ mich im August 1502 herstellen.

Kommentar

Während der Regierungszeit des berühmten Sponheimer Abtes wurden zwei weitere Glocken gegossen, die sich ebenfalls nicht erhalten haben, ebenso wie eine dritte Glocke aus dem Jahr 15212).

Anmerkungen

  1. So Seibrich.
  2. Vgl. dazu Nr. 258.

Nachweise

  1. Seibrich, Gründungen 36 (ohne Angabe der Belegstelle).
Addenda & Corrigenda (Stand 17. Januar 2017):

Beschreibung

Glocke mit Stifterinschrift des Abtes Johannes Trithemius, die vermutlich im Jahr 1707 durch einen Blitzschlag bzw. Turmbrand zerstört wurde1). Auf dem Mantel befand sich ein Relief mit der Darstellung der Muttergottes im Strahlenkranz auf einem Halbmond stehend2).

Nach Copia Annotationum.

  1. Ioannes Trithemius abbas sponheimensis me fieri fecit 1502 mense Augusto

Übersetzung:

Johannes Trithemius, Abt in Sponheim, ließ mich im August 1502 herstellen.

Kommentar

Während der Regierungszeit des berühmten Sponheimer Abtes (1483 bis 1506) wurden zwei weitere Glocken gegossen, die sich ebenfalls nicht erhalten haben, ebenso wie eine vierte Glocke aus dem Jahr 1521, die unter seinem Nachfolger Nikolaus von Remich gegossen wurde3).

Anmerkungen

  1. So Seibrich.
  2. Ende 2016 wurde beim Aufräumen des Pfarrhauses der ehem. Klosterkirche eine neuzeitliche Handschrift mit der Überschrift „Copia Annotationum, quae in Fasciculo: Religions Sachen bt. N. 5 Sponheimӱ in Monasterio reperiuntur“ aufgefunden, die ihrerseits eine ältere Archivalie mit einigen damals noch vorhandenen Sponheimer Inschriften in Abschrift überliefert (vgl. Nrn. 170, 258, 301, 440 und 479) und die zusätzliche Angaben zum Schmuck der beiden verlorenen Glocken von 1502 und 1521 enthält. – Die Kenntnis dieses Fundes verdanke ich Herrn Nico Gäns, Sponheim, Schreiben vom 7. Dezember 2016, der mir freundlicherweise auch Kopien der Archivalie zur Verfügung stellte.
  3. Vgl. dazu Nr. 258.

Nachweise

  1. Copia Annotationum.
  2. Seibrich, Gründungen 36 (ohne Angabe der Belegstelle).

Zitierhinweis:
DI 34, Bad Kreuznach, Nr. 222a† (Eberhard J. Nikitsch), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di034mz03k00222a6.