Inschriftenkatalog: Stadt Hildesheim

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 58: Stadt Hildesheim (2003)

Nr. 467 Langer Hagen 12 (no. 1836) / heute verschiedene Standorte 1585–1587

Beschreibung

Haus. „Kaiserhaus.“ Steinbau mit Fachwerkobergeschoß. Das ehemals im Langen Hagen 12 gelegene Haus wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, ein großer Teil des mit Inschriften versehenen Fassadenschmucks und weitere Bauteile blieben erhalten und wurden an der Fassade des 1998 fertiggestellten Hauses Alter Markt 1 angebracht.1)

Älteren Photographien zufolge bestand das traufenständig zum Langen Hagen gelegene Haus aus einem massiven zweigeschossigen Steinunterbau, dem ein 15 Gefache breites Fachwerkgeschoß aufgesetzt war. An der rechten Seite war ein einstöckiger Steinerker angebracht.2) Zu der Hausanlage gehörte eine an der Andreasstraße gelegene, zu Anfang des 20. Jahrhunderts noch bestehende Kemenate, über deren rechtem Fenster die Jahreszahl A angebracht war, in den Fenstergittern die Wappen der Erbauer. Am massiven Unterbau der Straßenfassade waren in drei Reihen 46 römische Kaiserporträts in münzähnlichen Medaillons angebracht, heute an der Fassade Alter Markt 1. Die Folge der Kaiser beginnt mit Julius Cäsar in der untersten Reihe links und setzt sich nach oben jeweils von links nach rechts fort. Sie endet mit dem 46. Kaiser, Theodosius. Die im Profil dargestellten Kaiser sind durch die Inschriften B–D bezeichnet, die um den Rand der Medaillons verlaufen. Die Jahreszahl E befand sich auf einem Türsturz über dem nordöstlichen Eingang der Straßenfassade (heute im linken Bereich der Fassade Alter Markt 1). Rechts neben der Jahreszahl ein Steinmetzzeichen (M14). Auf dem Stein sind rechts und links zwei Knaben mit Blasinstrumenten im Halbrelief angebracht, unterhalb und neben der Jahreszahl ein Putto und zwei Knaben, die als Anspielung auf den Juristenberuf des Bauherrn Richterstab, Palme und Gesetzestafeln halten. Oberhalb von diesem Türsturz im Original wie in der heutigen Fassade ein zweiter querrechteckiger Zierstein mit den Wappen der Erbauer gehalten von Knaben mit Fahnen. Oberhalb der drei Kaiserreihen sind nach dem Vorbild des Originalbaus, gerahmt von jeweils zwei Säulen, die vier Weltreiche (Assyrien-Babylon, Persien, Griechenland und Rom) als lebensgroße Figuren dargestellt. In den Brüstungstafeln des ursprünglich im rechten Teil der Straßenfassade angebrachten Erkers (heute im rechten Teil der Fassade Alter Markt 1) Personifikationen der vier Jahreszeiten: an der Vorderseite, von links der Winter als janusköpfiger Mann, nach hinten als Jüngling, nach vorne als bärtiger alter Mann mit Krone, daneben Inschrift F; der Frühling als sitzende weibliche Figur mit Amor, daneben Inschrift G und der Herbst als Bacchusfigur mit Weinfaß, Reben, Früchten und einem Bock, daneben Inschrift H; an der rechten Schmalseite des Erkers der Sommer als weibliche Figur mit Füllhorn, daneben Inschrift I. Auf der Brüstungstafel an der linken Schmalseite eine weibliche Figur mit einer Taube – möglicherweise eine allegorische Darstellung der Spes – ohne Inschrift. Die drei Tafeln der Vorderseite sind im Original erhalten, die Tafel mit der Darstellung des Sommers wurde originalgetreu rekonstruiert. Die Inschriften auf den originalen Tafeln lassen Reste einer Farbfassung erkennen.

An der Hofseite des Originalbaus befand sich ein Portal, auf dessen Sturz die Jahreszahl J. Von diesem Sturz ist nur noch ein Fragment im Steinekeller des Roemer-Museums erhalten.3) Zwischen den Ziffern ein Steinmetzzeichen (M14). Über dem Sturz die Darstellung des Bacchus, flankiert von zwei auf Delphinen reitenden Knaben. An der Fassade der Hofseite außerdem das heute verlorene Wappen der Mutter des Kaspar Borcholt, Hilke von der Möhlen.

Aus dem Inneren des Hauses sind zwei Kaminstürze überliefert, die zum Zeitpunkt der Aufnahme (Sommer 1999) im Treppenaufgang des Hauses Alter Markt 1 lagen. In der Mitte des einen4) die Wappen der Erbauer, das heraldisch rechte (Borcholt) abgearbeitet. Links und rechts davon jeweils in drei Zeilen die erhaben ausgeführte Inschrift K. Der zweite Sturz5) ist rechts und links begrenzt durch hochrechteckige Felder mit Renaissance-Ornamenten, in der Mitte ein Feld mit einem stilisierten Kopf. Zwischen den drei hochrechteckigen Feldern zwei von Rollwerk umgebene querrechteckige Tafeln, darin in zwei Zeilen erhaben vor vertieftem Hintergrund die Inschrift L. Ein von der Hofseite stammender Stein mit der Jahreszahl M befindet sich in der Mauer am Pfaffenstieg.6) Aus dem Haus ist ein Porträt des Erbauers Kaspar Borcholt von 1582 (Nr. 455) überliefert. Zum Baukomplex gehörte außerdem noch der etwa gleichzeitig mit dem Kaiserhaus entstandene Diana-Brunnen (Nr. 478). Die Inschriften sind erhaben ausgeführt, als Worttrenner stehen in B–D kleine Rauten auf der Zeilenmitte.

Die Inschriften, die im Rahmen der Neuanbringung der Steine aus der Kaiserhausfassade am Haus Alter Markt 1 erneuert wurden, stehen in spitzen Klammern.

Maße: Dm.: 40 cm; Bu.: 5 cm (B–D). Ziffern: 6 cm (E). H.: ca. 80 cm; B.: 70 cm; Bu.: ca. 5 cm (F–I). Ziffern: 8 cm (J). H.: 38 cm; B.: 148,5 cm; Bu.: 6–6,5 cm (K). H.: 43 cm; B.: 191 cm; Bu.: 6,7 cm (L). H.: 50 cm; B.: 62 cm; Ziffern: 7 cm (M).

Schriftart(en): Jahreszahl A nach Kaiserhaus, Abb. S. 44.Kapitalis mit Elementen der frühhumanistischen Kapitalis.

  1. A †

    1585

Versmaß: Hexameter (F–I).

Untere Reihe

  1. B

    IVLIVS · CAESAR · ROMANORVM · IMPERATOR · PRIMVS · // AVGVSTVS CAESAR · ROMANORVM · IMPERATOR · SECVNDVS · // TIBERIVS · CAESAR · ROMANORVM · IMPERATOR · TERTIVS · // CAIVS · CAESAR · CALIGVLA · ROMANORVM · IMPERATOR · QVAR/TVSa) · // CLAVDIVS · CAESAR · ROMANORVM · IMPERATOR · QVINISb) · // NERO · CAESAR · SE[XT]VS · IMPERATOR · // LAVDIVSc) · GALBA · ROMANORVM · IMPERATOR · SEPTIMVS · D · Sd) · // · OTHO · SVLVIVSe) · IMPERATOR · OCTAVVS · // AVLVS · VITELIVS · IMPERATOR · NONVS · // VESPASIANVS · HVGVSTVSf) · IMPERATOR · DECIMVS · // TITVS · VESPASIANV[S · I]MPERATOR · VNdECIMVS · // FLAVIVS · DOMITIANVS · IMPERATOR · DVODECIMVS · // <NERVA · COCCEIVS 13> // <TRAIANVS · Mg) · NERVA · 14 ·6gt; // <AELIVS ADRIANVS · 15 ·> // ANTONLNVSh) PIVS 16 ·

Mittlere Reihe

  1. C

    M · ANTONINVS · PHILO·SOPHVS · 17 · // · MODVS · AV[RELIV]S · COM · 18i) // AELIVS · PERTINAX · IMPE(RATOR) · 19 · // DIDIVS · IVLIANVS · 20 · // SEVERVS · IMPERATOR · 21 · // ANTONINVS · CARACALLA · 22 · // POPILIVSj) · MACRINVS · 23 · // <VARIVS · HELIOGA>BALVSk) · // · ALEXANDER · SEVERVS 25 · // MAXIMINVS · 26 · // GORDIANVS · TERTIVS [27] // >PHILIPPVS ARABS 28> // [DE]CIVS · IMPERATOR 2[9] // VALERIANVS · IMPERATOR 3[0] // < · GALLIENVS · IMP(ERATOR) 31>

Obere Reihe

  1. D

    FLAVIVS · CLAVDIVS · 32 · // VALERIVS · AVRELIANVS · 33 · // TAC<ITVS> · IMPERATOR 34 // <VALERIVS · PROBVS · 35> // CARVS · NARBONENSIS · 36 // [DI]OCLETI[ANV]S · IMPERATOR · 37 · // <CONST>ANTINVS · MAGNVS · [3]8 // <CONSTANS · IMPERATOR · 39 > // <ZVLIANVSl) · APOSTOTAm) 40> // <ZOVINIANVSn) 41> // <VALE(N)TINIANVS 42> // GRATIANVS IMPERATOR 43 · // THEODOSIVS IM(PERATO)R 44 // ARCADIVS 45 // THEODOSIVS SECVNDVS 46

  2. E

    1587

  3. F

    ERIGOREo) ATp) HVBERNAq) / EST GRAVIDVS NIVE / NVBILVS AE/THER

  4. G

    VER · PIN/GIT · VARI/O GEMMA/TA IAr) · PRATA · / COLORE ·

  5. H

    VITIBVS AVTVM/NVS TVRGENTES / DETRAHIT VVAS

  6. I

    <IGSE VESTIT A/ROS CVLAIS / CEREALIBVS AESIAS> Emendierte Fassung: IGNEA VESTIT · A/GROS CVLMIS / CEREALIBVS AESTAS

  7. J

    [15] 86

  8. K

    CASPER · / 1 · 5 / BORCHOLTEN // VRSV[LA] / 8 · [.] / BRAN[DIS]

  9. L

    CASPAR // BORCHOL ·//TEN LVNA//BVRGENSIS

  10. M

    1586s)

Übersetzung:

Schwer ist von Kälte und winterlichem Schnee der wolkenreiche Himmel. (F) Der Frühling bemalt mit bunten Farben die [sprießenden] Wiesen. (G) Der Herbst pflückt die schwellenden Trauben von den Reben ab. (H) Der heiße Sommer bekleidet die Äcker mit den Halmen des Getreides. (I)

   
Wappen
Borcholt*, Brandis*
von der Möhlen7)

Die Inschriften lassen einzelne Elemente der frühhumanistischen Kapitalis erkennen wie z. B. ein einzelnes Minuskel-d, spiegelverkehrte N, mandelförmige O und H mit halbkreisförmigen Ausbuchtungen am Balken. Die Buchstaben sind nicht in allen Inschriften gleich gestaltet, so ist z. B. das A mit nach links überstehendem Mittelbalken nur in den Inschriften der ersten acht Medaillons zu beobachten, I-Punkte nur bei Medaillon 11 und die charakteristischen I mit breiten Sporen ab Medaillon 17. Es sind sicher verschiedene Steinmetzen an der Ausführung beteiligt gewesen, eine Unterscheidung der einzelnen Hände kann jedoch nicht mit genügender Sicherheit vorgenommen werden, da das unterschiedliche Platzangebot zu verschiedenen Ausformungen der Buchstaben Anlaß gegeben hat: So mußten die Inschriften bis zum 12. Kaiser aufgrund der ausgeschriebenen Numerierung stärker gedrängt, also mit schmalen hohen Buchstaben, gehauen werden, während die folgenden kürzeren Beischriften das Schriftband nur selten in seiner vollen Länge ausgenutzt haben. Zusätzliche Schwierigkeiten für die gleichmäßige Ausführung der Buchstaben brachte sicher auch die ungewöhnliche Positionierung in einem runden Schriftband mit sich. Die auf geraden Linien ausgehauenen Inschriften der Vierjahreszeitenbilder lassen jedenfalls eine regelmäßigere Gestaltung erkennen. Insgesamt ist der Eindruck festzuhalten, daß die epigraphische Umsetzung der Inschriften am Kaiserhaus hinter dem inhaltlichen Niveau des exzeptionellen Text-Bild-Programms zurückbleibt. Hinzu kommen zahlreiche Haufehler, die im Fall der Inschrift I zu einem völlig entstellten Text geführt haben.

Kaspar Borcholt wurde 1538 in Lüneburg geboren, studierte in Wittenberg, Leipzig und Heidelberg sowie in Löwen, Besançon und Orléans, wo er den Titel des Lizentiaten der Rechte erwarb. Seit 1563 bekleidete er verschiedene Stellungen in fürstlichen Kanzleien, 1573 berief ihn das Domkapitel zu seinem Syndikus. Im September 1578 heiratete er Ursula Brandis, Tochter des Hildesheimer Bürgermeisters Joachim Brandis d. Ä. und der Anna Dieck. Vier Jahre später kaufte er das Haus im Langen Hagen, das er nach dem Erwerb mehrerer benachbarter Buden zu einem großen Anwesen umbaute. Am 7. September 1599 starb Borcholt an der Ruhr und wurde in St. Andreas unter dem großen von ihm gestifteten Kronleuchter beigesetzt.8) Seiner Leichenpredigt zufolge hat er das an seinem Haus angebrachte Bild-Text-Programm selbst entworfen.9)

Bei den Inschriften B fällt auf, daß in der unteren Kaiserreihe ein Wechsel in der Formulierung nach dem zwölften Kaisernamen stattfindet. Während die Nummern der ersten zwölf Kaiser in lateinischen Ordinalzahlen ausgeschrieben angegeben sind, werden die folgenden lediglich mit arabischen Ziffern numeriert. Dieser Wechsel genau nach dem zwölften Kaiser könnte ein Indiz dafür sein, daß die ersten zwölf Kaiserporträts mit ihren Umschriften in einem Traditions- und Überlieferungszusammenhang mit den zwölf Kaiserbiographien des antiken Autors Sueton stehen, während die folgenden Porträts mit ihren Umschriften aus anderen Quellen ergänzt worden sind.

Als Mittelpunkt dieses ikonographischen Programms sind die Personifikationen der vier Weltreiche aufzufassen, wobei die zusätzlich angebrachten 46 Kaiserporträts dem römischen Weltreich besonderes Gewicht geben. Die Vorstellung von der Vierzahl der Weltreiche ist in der historiographischen Literatur des 16. Jahrhunderts vielfach anzutreffen, vor allem die Chronica Carionis in der Redaktion Philipp Melanchthons von 1532 und 1558 sowie Johannes Sleidanus’ ‚De quattuor summis imperis’ haben dieses Schema einer Gliederung der Weltgeschichte verbreitet. Die Medaillons römischer Kaiser schmückten ausgehend von Italien zahlreiche europäische Herrscherresidenzen. Die Vorbilder für die Kaiserporträts an der Fassade seines Wohnhauses hat Kaspar Borcholt den Untersuchungen von Lutz zufolge wohl am ehesten im Rahmen seines Studienaufenthalts in Frankreich im dortigen Architekturschmuck finden können oder in einem der zahlreichen graphischen Werke aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, die die Kaiser nach antiken Münzbildern darstellen.10) Auffallend ist, daß der Bürger Kaspar Borcholt mit den Kaisermedaillons ein ikonographisches Programm an seinem Haus anbringen ließ, das traditionell zum Schmuck fürstlicher Residenzen gehörte.11) Inwieweit Borcholt hier bewußt adelige Repräsentationsformen als Schmuck seiner Hausfassade verwendet hat oder die Kaisermedaillons lediglich seine historische Bildung nach außen demonstrieren sollten, wird sich im Fall Borcholts nicht entscheiden lassen; denn er war – wie eine Äußerung im Streit mit Henni Arneken belegt – ungewöhnlich stolz auf seine Bildung, neigte aber auch dazu, hinsichtlich der Repräsentationsformen den bürgerlichen Rahmen zu sprengen, wie die Bemerkung des Joachim Brandis über Borcholts Hochzeit deutlich macht: was nich borgerlich.12)

Textkritischer Apparat

  1. QVAR/TVS] Zweizeilig und in kleinerem Schriftgrad.
  2. QVINIS] Statt QVINTVS.
  3. LAVDIVS] Zu ergänzen zu CLAVDIVS, der Name CLAVDIVS gehört nicht zu GALBA.
  4. D . S] Abkürzung nicht aufzulösen.
  5. SVLVIVS] Statt SALVIVS.
  6. HVGVSTVS] Statt AVGVSTVS.
  7. M] Wohl M(ARCVS).
  8. ANTONLNVS] Statt ANTONINVS.
  9. MODVS . AV[RELIV]S . COM . 18] Statt AVRELIVS COMMODVS 18.
  10. POPILIVS] Statt OPILIVS.
  11. Die Nummer fehlte wahrscheinlich schon im Original.
  12. ZVLIANVS] Statt JVLIANVS. Die Zeichnung Zellers überliefert LVLIANVS.
  13. APOSTOTA] Statt APOSTATA.
  14. ZOVINIANVS] Statt JOVINIANVS. Die Zeichnung Zellers überliefert LOVINIANVS.
  15. ERIGORE] Statt FRIGORE.
  16. AT] Statt AC.
  17. HVBERNA] Statt HYBERNA.
  18. GEMMA/TA IA] Text korrupt, ursprünglich wohl GEMMANTIA ‚sprießenden‘.
  19. 1586] Das Bogenende der Fünf ist nach rechts den Bogen schneidend zurückgeführt.

Anmerkungen

  1. Zur Geschichte des Kaiserhauses vgl. Angela Weyer: Das Kaiserhaus in Hildesheim. Eine Einführung. In: Kaiserhaus, S. 11f.; Kurd Fleige: Wie es zum Wiederaufbau der Kaiserhausfassade kam. In: Kaiserhaus, S. 107–114.
  2. Vgl. Kd. Hildesheim, Bürgerliche Bauten, Abb. 260 (nach S. 298). Eine ausführliche Beschreibung des Hauses geben Gerhard Lutz und Angela Weyer: Das Kaiserhaus im Wandel der Zeit. In: Kaiserhaus, S. 18–38, hier S. 22–27.
  3. StaHi, Bestand 717, Nr. 1–8: Inventar Kampen, Nr. 195.
  4. StaHi, Bestand 717, Nr. 1–8: Inventar Kampen, Nr. 560.
  5. StaHi, Bestand 717, Nr. 1–8: Inventar Kampen, Nr. 559.
  6. StaHi, Bestand 717, Nr. 1–8: Inventar Kampen, Nr. 657.
  7. Wappen von der Möhlen (Balken, belegt mit drei Kammrädern). Vgl. StaHi, Bestand 856, Nr. 50/268/9, Kasten 31.
  8. Biographische Angaben nach Johann Heinrich Gebauer: Der Lizentiat der Rechte Caspar Borcholten und sein Hildesheimer „Kaiserhaus“. In: Alt-Hildesheim 3 (1921), S. 26–31; Roth, Leichenpredigten, R 5243; Joachim Brandis’ Diarium, Register, S. 568; Samse, Zentralverwaltung, S. 164; Gerhard Lutz: „Ein hochgelarter Man“ – der Bauherr Caspar Borcholt. In: Kaiserhaus, S. 39–46.
  9. Vgl. Nikolaus Siegfried: Von vergebung der Suenden. Eine troestliche Predigt aus der Apostel Geschicht am 10. Bey der Christlichen Begrebniß Des Weiland Ernuesten Fuertrefflichen und Hochgelarten Herrn Caspari Borcholten der beyden Rechten Licentiati ... Helmstedt 1600, o. S.
  10. Die stark verkürzte Deutung des Bildprogramms beruht auf der ausführlichen Darstellung von Gerhard Lutz: Das Bildprogramm des Kaiserhauses. In: Kaiserhaus, S. 47–64.
  11. Vgl. Annegrit Schmidt: Der Einfluß des Humanismus auf die Bildprogramme fürstlicher Residenzen. In: Höfischer Humanismus, hg. von August Buck. Weinheim 1989, S. 215–257.
  12. Vgl. Lutz (wie Anm. 10), S. 44; Joachim Brandis’ Diarium, S. 163.

Nachweise

  1. Kaiserhaus, Abb. sämtlicher Inschriften.
  2. DBHi, HS 789, fol. 435v–437v.
  3. Mithoff, Kunstdenkmale, S. 173f.
  4. Kd. Hildesheim, Bürgerliche Bauten, S. 296–299, S. 388–390.
  5. Buhlers, Hildesheimer Haussprüche, S. 17f. (F–I).
  6. Roemer-Museum, Inv. Nr. H 1888 (Aquarell, Detail).
  7. Christine Wulf: Die Inschriften an der Fassade des Kaiserhauses. In: Kaiserhaus, S. 65f.
  8. Slg. Rieckenberg, S. 878ff., 5 Photos.

Zitierhinweis:
DI 58, Stadt Hildesheim, Nr. 467 (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di058g010k0046702.