Inschriftenkatalog: Stadt Helmstedt

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 61: Stadt Helmstedt (2005)

Nr. 422 Rosenwinkel 7 1707

Beschreibung

Haus. Traufenständiger, zweigeschossiger Fachwerkbau, im Obergeschoß fünf Gefache breit. Inschrift auf dem Schwellbalken des Obergeschosses. Neben Anfangs- und Endpunkt auf der Zeilenmitte – letzterer nur aufgemalt – werden als Worttrenner vier rautenförmig angeordnete Punkte verwendet. Inschrift vertieft eingeschnitzt und farbig gefaßt.

Maße: Bu.: ca. 7 cm.

Schriftart(en): Kapitalis.

DI 61, Nr. 422 - Rosenwinkel 7 - 1707

 Sabine Wehking [1/2]

  1. · H(EINRICH) · W(ILHELM) · WUNNENBURG · AN GOTTES SEEGN IST ALLES GELEGEN1) · C(ATHARINE) M(ARGARETE) · JÜRGENS · A(NN)O 1707 ·

Kommentar

Das A in A(NN)O besteht aus zwei unverbundenen Schäften, von denen der linke nach rechts durchgebogen ist.

Der Schuhmacher und Kirchenvorsteher an St. Walpurgis, Heinrich Wilhelm Wunnenburg (vgl. Nr. 353) war ab 1704 Eigentümer des Grundstücks Rosenwinkel 72).

Anmerkungen

  1. Wander, Sprichwörterlexikon, Bd. 2, Sp. 2, Nr. 24.
  2. Schaper, Häuserbuch 1,3, S. 107.

Nachweise

  1. Schrader, Hausinschriften 1955, Nr. 27.
  2. Schaper, Häuserbuch 1,3, S. 107.
  3. Kleinert, Stadtbild, S. 50 (Spruch).
  4. Hägele, Hausinschriften, Nr. 62.
  5. Moshagen, Hausinschriften, S. 24.

Zitierhinweis:
DI 61, Stadt Helmstedt, Nr. 422 (Ingrid Henze), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di061g011k0042202.