Inschriftenkatalog: Stadt Helmstedt
Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.
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Bestand: DI 61 (Helmstedt)
Nr. 26 St. Marienberg um 1494
Konsole. Sandstein. Am Dienst links vom nordöstlichen Chorfenster. Die Inschrift ist zweizeilig in einen schräg nach heraldisch links gelehnten Schild gearbeitet. Der Schild ist der eigentlichen Konsole vorgesetzt und von gelochtem Band und Blattwerk eingefaßt. Erhabene Buchstaben.
Maße: H.: 18 cm; B.: 17 cm; Bu.: 6 cm.
Schriftart(en): Gotische Minuskel.
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ma/ria
Anmerkungen
- Meibom, Marienberg, S. 76.
Quellen
- Meier, Kunstdenkmäler, S. 36.
- Lutz, Marienberg, S. 18.
Zitierhinweis:
Ingrid Henze,
DI 61, Nr. 26,
in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di061g011k0002600.

Die Datierung der Inschrift geht davon aus, daß das unterhalb der Konsole eingebaute Sakramentshaus von 1494 (Nr. 19) und die Konsole einer gleichzeitigen Bauplanung entstammen. Dafür spricht, daß auf beiden schräg liegende Schilde als Träger für Inschriften verwendet sind. Inschriften auf Schilden kommen am übrigen Bau nicht vor. Vom Abschluß von Baumaßnahmen am Chor um diese Zeit berichtet Heinrich Meibom d. Ä. Probst Ludolf Sander hat den obristen Chor an der Kirchen compliret, auch die alte Probstey erbauet Anno 14951).
Maria war der unmittelbar neben der Konsole gelegene Hochaltar (Nr. 29) geweiht.