Die Inschriften der Stadt Helmstedt

2. Historischer Überblick

Stadtwappen von Helmstedt
 CC-BY-SA 3.0 (Autor: Wikipedia-User Times) | Stadtwappen von Helmstedt

In den ersten Jahrzehnten des 9. Jahrhunderts entstand am Südwesthang des Lappwaldes unweit eines älteren Dorfes Helmonstedi eine Missionszelle. Als ihr Gründer gilt der Bruder des hl. Ludger, Bischof Hildigrim von Châlons-sur-Marne, Abt des Benediktinerklosters Werden an der Ruhr und erster Bischof von Halberstadt (809–827). Aus dieser vom Kloster Werden getragenen frühen Missionszelle, die als Station zwischen Werden und dem von den Ludgeriden in Personalunion mitverwalteten Bistum Halberstadt verkehrsgünstig lag, entwickelte sich ein Benediktinerkloster2). Nach dem Tode Hildigrims II., des letzten Ludgeriden auf dem Halberstädter Bischofsstuhl, löste sich 886/887 die enge Verbindung zwischen Halberstadt und Werden, die der Klöster Helmstedt und Werden blieb indes in der Weise bestehen, daß beide Klöster in Personalunion von einem in Werden residierenden Abt geleitet wurden.

Westlich des Helmstedter Ludgeriklosters legte der Abt an der Braunschweig-Magdeburger Heerstraße einen ersten, älteren Markt an3), der südwestlich der als Marktkirche fungierenden [Druckseite XII] St. Stephanikirche vermutet wird. Dieser Markt wurde wohl noch vor 1150 westwärts an seinen heutigen Platz verlegt. Die Marktsiedlung erweiterte sich nach Westen und erhielt bereits vor 1228 Stadtrecht nach Magdeburger Vorbild4). Gegen den Widerstand des Stadtherrn, des Abtes von St. Ludgeri, umgaben die Bürger ihre bis zur Zerstörung durch Truppen Philipps von Schwaben 1199/1200 schwach befestigte Siedlung in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts mit einer Mauer5). Eine Folge der Verlegung des ersten Marktes ist, daß dessen Kirche, die Stadtkirche St. Stephani, zwar noch von der Stadtmauer umfaßt wird, aber am östlichen Rande, nicht im Zentrum der Altstadt, liegt.

Außerhalb der Stadtmauern befand sich nicht nur das Ludgerikloster im Osten samt dem Ostendorf, dem Hörigendorf des Klosters, sondern auch das Augustinerchorfrauenstift St. Marienberg im Westen. Es war 1176 vom Abt des Klosters St. Ludgeri auf Eigengut der Abtei gegründet worden6). Zwischen St. Marienberg und der Stadt hatte der welfische Herzog Otto das Kind († 1252) am Ende seiner Regierungszeit auf welfischem Territorium die Vorstadt Neumarkt (später Neumark genannt) planmäßig angelegt7). Die Pfarrechte in diesem Territorium gehörten seit 1263 dem Kloster St. Marienberg. Im Jahre 1307 gelang es der Stadt Helmstedt, den Neumarkt samt Gerichtshoheit von den Herzögen zu erwerben. Deren Interesse an der am östlichen Rande ihres Einflußgebietes liegenden, nicht zu ihrem Hoheitsgebiet gehörenden Stadt Helmstedt blieb indes weiterhin bestehen. Seit der Zeit Heinrichs des Löwen bereits im Besitz der Vogtei über das Helmstedter Ludgerikloster, traten die Herzöge ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als dritte politische Kraft im Helmstedter Raum neben den Stadtherrn, den Abt von Werden und Helmstedt, und die erstarkende und nach Aufhebung der geistlichen Stadtherrschaft strebende städtische Bürgerschaft. Die Stadt entwickelte sich dank Fernhandel und Gewerbe, war von 1426 bis 1518 Mitglied der Hanse und diente im 15. Jahrhundert dem sächsischen Städtebund mehrfach als Tagungsort. Dem Abt von Werden und Helmstedt gelang es nicht, seine ursprünglichen Rechte als Stadtherr gegenüber der Stadt und den welfischen Herzögen zu behaupten. Am Ende eines langen Prozesses der Machtverschiebung in der Region erfolgte im Jahre 1490 die Belehnung der Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel mit der Stadt Helmstedt durch den Abt von Werden und Helmstedt. Die Stadt hatte ihr Ziel, die städtische Selbständigkeit, nicht erreicht, der Herzog gliederte sie unter Garantierung aller urkundlich nachweisbaren Rechte und Privilegien seinem Fürstentum Wolfenbüttel ein. Das Ludgerikloster blieb bis zu seiner Aufhebung 1802/03 als reichsfreies Stift unter Leitung des Abtes in Werden bestehen.

Innerhalb der Stadtmauern bestanden etliche geistliche Institutionen. So beherbergte die Stadt seit 1290 ein Kloster der Augustinereremiten am Markt und an der Stolzengasse eine Niederlassung der Alexianer, die 1503 erstmalig genannt wird8). Beide Einrichtungen wurden in der Reformationszeit aufgelöst. Die Kirche der Augustinereremiten diente in umgebauter Form von 1704 bis 1810 als Universitätskirche. Termineien der Franziskaner und Dominikaner sind durch Schenkungen bezeugt. Eine Terminei der Karmeliter, durch keinerlei sonstige Nachrichten belegt, scheint sich nach Nr. 46 in der Beguinenstraße befunden zu haben. Auf dem Gelände des Grauen Hofes, des Stadthofes des Zisterzienserklosters Mariental, Landkreis Helmstedt, hat eine Kapelle gestanden, in der seit 1315 von den Marientaler Mönchen Messen gelesen werden durften9). Auf dem Grundstück des ehemaligen Grauen Hofes wurden später die Universitätsgebäude errichtet.

Unmittelbar vor der Stadtmauer, am westlichen Stadttor, dem Neumärker Tor, hatte der Rat der Stadt in den 80er Jahren des 13. Jahrhunderts das St. Georgshospital angelegt, das er nach 1322 mit einer Kapelle ausstattete, der heute profanierten Georgskapelle10). Westlich der Lübbensteine vor der Stadt gründete der Rat 1500/01 ein Siechenhaus, dem eine der hl. Anna geweihte Kapelle beigegeben [Druckseite XIII] war. Die Gebäude wurden 1642 von kaiserlichen Truppen zerstört11). Das bereits 1366 genannte Beginenhaus bei der Stephanikirche, mit dem ebenfalls ein Hospital verbunden war, erhielt 1580 vom Rat einen Neubau (Nr. 79).

Eine Sonderstellung neben den beiden Klosterkirchen und der Stadtpfarrkirche St. Stephani nimmt die St. Walpurgiskirche ein. Außerhalb der ältesten Stadtbefestigung gelegen, wird sie um 1160 als capella im Güterverzeichnis des Ludgeriklosters geführt. Patron ist zunächst das Ludgerikloster, spätestens seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis heute die Schustergilde. Pfarrechte scheint St. Walpurgis zeitweilig im 14. Jahrhundert gehabt zu haben. Nach der Reformation nahm ein Pfarrer der Stephanikirche die geistlichen Aufgaben wahr12).

Die Reformation fand in Helmstedt, das jahrhundertelang Teil eines geistlichen Territoriums gewesen war, sehr früh Zustimmung in Rat und Bürgerschaft13). Ein die neue Lehre predigender Pfarrer wurde zwar 1525 aus der Stadt verwiesen, aber bereits 1527 verließen die Augustinereremiten ihr Kloster am Markt. Nach der Eroberung des Fürstentums Wolfenbüttel durch den Schmalkaldischen Bund 1542 und der Vertreibung des katholischen Landesherrn, Herzog Heinrichs des Jüngeren, führte eine Kommission des Schmalkaldischen Bundes unter Leitung von Johannes Bugenhagen und Anton Corvinus die Reformation in der Stadt durch. Die Stadtgemeinde empfing sie mit großer Bereitwilligkeit, auf Widerstand stieß die Kommission in den Klöstern St. Marienberg und St. Ludgeri. Herzog Heinrich der Jüngere hob bei seiner Rückkehr nach der Schlacht bei Mühlberg 1547 die von den schmalkaldischen Visitatoren erlassenen Verfügungen wieder auf. Die beiden Klöster kehrten zum alten Ritus zurück, die Bürger boykottierten indes den an St. Stephani wiedereingesetzten katholischen Pfarrer. Mit dem Regierungsantritt des protestantischen Herzogs Julius 1568 faßte die Reformation endgültig Fuß in der Stadt. St. Marienberg wurde zwangsweise in ein evangelisches Damenstift, das heute noch besteht, umgewandelt. St. Ludgeri blieb wegen der Reichsunmittelbarkeit seines Abtes weitgehend unangetastet. Der Abt mußte sich jedoch verpflichten, sein Patronatsrecht an St. Stephani in der Weise auszuüben, daß er dem Vorschlag des jeweiligen regierenden Herzogs für die Besetzung der 1. Predigerstelle an St. Stephani folgte. In diesem Sinne wurde das Patronat des Abtes bis zur Aufhebung der Abtei Werden und Helmstedt im Jahre 1802 praktiziert. Ferner mußte der Konvent des Helmstedter Ludgeriklosters 1568 zusagen, an der Klosterkirche einen lutherischen Pfarrer tätig sein zu lassen und zu besolden. Diese Regelung wurde bis zum Restitutionsedikt 1629 eingehalten (vgl. Nr. 158) – mit einer Unterbrechung im Jahre 1626, als die Truppen der katholischen Liga unter Führung von Tilly Kloster und Stadt besetzten14).

Matthäus Merian: Universität Helmstedt
 Public Domain | Universität Helmstedt, Matthäus Merian, 1654

Ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte der Stadt war die Eröffnung der Universität am 15. Oktober 157615). Der um die Ausbildung von bekenntnistreuen Geistlichen und Beamten bemühte Landesherr Herzog Julius hatte bereits 1571 in Gandersheim ein Paedagogium illustre gegründet und es 1574 in das verkehrsgünstiger gelegene Helmstedt verlegt. Ausgestattet mit allen Privilegien einer Volluniversität, entwickelte sich die protestantische Neugründung in den ersten fünf Jahrzehnten ihres Bestehens zu einer der meistbesuchten Hochschulen im Reich. Dieser Erfolg hatte seine Ursache nicht zuletzt in der klugen Personalauswahl des Universitätsgründers und [Druckseite XIV] seines Sohnes Herzog Heinrich Julius. Bekannte Vertreter ihres Fachs, so die Theologen Tilemann Heshusius (Nrr. 92, 93), Daniel Hofmann (Nr. 141), Basilius Sattler (Nr. 146), die Juristen Joachim Mynsinger von Frundeck (ohne Lehrverpflichtung) (Nrr. 90, 91), Johannes Borcholten († 1593), die Mediziner Johann Böckel (Nr. 83), Duncan Liddel (bis 1607 in Helmstedt), Joachim Jungius (Nr. 116), die Aristoteliker Johannes Caselius (Nr. 124) und Cornelius Martini (Nr. 141), die Historiker Heinrich Meibom d. Ä. (Nr. 86) und Reiner Reineccius (s. u. S. 56) verschafften der neuen Universität überregionale Attraktivität. Nach einer Unterbrechung des Lehrbetriebs in den Jahren 1626 bis 1628 im Zusammenhang mit der Besetzung der Stadt durch die Truppen der katholischen Liga erlebte die Universität bis in die 70er Jahre des 17. Jahrhunderts eine zweite Blüte, die wesentlich zusammenhängt mit dem Wirken des Theologen Georg Calixt (Nr. 340) und des Mediziners und Rechtsgelehrten Hermann Conring († 1681)16). Aus dem Kreis der Calixtanhänger – dazu gehören u. a. Konrad Horneius (Nr. 167) und Gerhard Titius (Nr. 275) – übernahm der Eloquenzprofessor Christoph Schrader (Nr. 269) die Reformierung des Schulwesens im Fürstentum Wolfenbüttel.

Das Rektorat der Universität Helmstedt lag bis zum Aussterben des mittleren Hauses Braunschweig-Wolfenbüttel 1634 bei einem Vertreter dieses welfischen Zweiges17). Seit der welfischen Erbteilung 1635 stand die Hochschule unter gesamtwelfischer Verwaltung mit jährlich wechselnden Rektoren aus allen beteiligten welfischen Linien (vgl. Nr. 376). Nach der Vereinigung der Fürstentümer Calenberg und Lüneburg im hannoverschen Kurstaat 1705 waren dies nur noch die Höfe in Hannover und Wolfenbüttel bzw. Braunschweig. Georg August, Kurfürst von Hannover, als Georg II. König von Großbritannien, eröffnete 1734 in Göttingen für das Kurfürstentum Hannover eine eigene Universität und zog sich 1745 aus der Verwaltung der Universität Helmstedt zurück. Die Academia Julia wurde wieder wie vordem ausschließlich Landeshochschule eines territorial inzwischen stark verkleinerten Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel. Der regierende Herzog Karl I. benannte die Hochschule in Academia Julia Carolina um. Seine Gründung einer technisch-naturwissenschaftlichen Lehranstalt, des Collegium Carolinum in Braunschweig, war mit finanziellen Einbußen für die alte Landesuniversität verbunden. Belastend für Helmstedt war auch die Konkurrenz der 1694 gegründeten Universität in Halle. Zudem entwickelte sich die zweite welfische Universität, die Georgia Augusta in Göttingen, schnell zur führenden europäischen Reformuniversität, nicht ohne Folgen für den Studentenzustrom in Helmstedt. Nach dem Sieg Napoleons bei Jena und Auerstädt 1806 wurde das ehemalige Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel im Frieden von Tilsit 1807 in das neugegründete Königreich Westfalen eingegliedert, auf dessen Gebiet nun fünf Universitäten lagen, nämlich außer Helmstedt, Halle und Göttingen noch Marburg und Rinteln. König Jérôme verfügte am 10. Dezember 1809 eine Neuordnung des Hochschulwesens im Königreich, was faktisch die Aufhebung der beiden kleineren Hochschulen Rinteln und Helmstedt zum 30. April 1810 bedeutete.

Dieses unspektakuläre Ende der Universität Helmstedt beeinflußt leicht das Urteil darüber, in welcher Weise die Anstalt auch im 18. Jahrhundert ihrem Ausbildungsauftrag noch nachgekommen ist18).  Die Helmstedter Theologie blieb mit bekannten Vertretern, so Johann Andreas Schmidt (Nr. 464), Johannes Fabricius (Nr. 354) und dem 1747 nach Göttingen überwechselnden „letzten großen Helmstedter Theologen“19) Lorenz von Mosheim dem Erbe Calixts verpflichtet. Der Naturrechtler Augustin von Leyser (bis 1729 in Helmstedt), der Strafrechtler Johann Paul Kress (Nr. 460) sowie in den letzten Jahrzehnten die beiden Häberlin, der Reichshistoriker Franz Dominikus (Nr. 525) und sein Sohn, der Reichsrechtler Karl Friedrich († 1808), besaßen auch außerhalb Helmstedts [Druckseite XV] einen guten Namen. Der Mediziner Lorenz Heister (Nr. 489) etablierte die wissenschaftlich betriebene Chirurgie als Universitätslehrfach. Unter Friedrich August Hackmann (zu Nr. 426) öffnete sich die Philologie zum ersten Mal in Helmstedt der deutschsprachigen Literatur. Ziel von Bildungsreisen wurde Helmstedt dank des Orientalisten Hermann von der Hardt und der von ihm verwalteten Sammlungen (Nrr. 479, 48) sowie des Mediziners Gottfried Christoph Beireis, den Goethe 1805 aufsuchte.

Die politischen Veränderungen der napoleonischen Ära hatten der Stadt Helmstedt den Verlust der Universität gebracht. Die im Zusammenhang mit den gewaltigen Umwälzungen dieser Zeit erfolgte Aufhebung des Ludgeriklosters durch den Braunschweiger Herzog zum 1. November 1802 veränderte die Stadtgrenzen. Das Gebiet des bis dahin reichsunmittelbaren Klosters wurde der braunschweigischen Landstadt zugeschlagen. Durch die Gebietsreform des Jahres 1974 erfuhr das Stadtgebiet eine nochmalige Erweiterung um die Dörfer Barmke und Emmerstedt. Sie sind nicht in das Bearbeitungsgebiet einbezogen worden.

Zitationshinweis:

DI 61, Stadt Helmstedt, Einleitung, 2. Historischer Überblick (Ingrid Henze), in: inschriften.net,   urn:nbn:de:0238-di061g011e005.

  1. Eine inhaltsreiche Gesamtdarstellung der Geschichte der Stadt Helmstedt, geschrieben für ein breiteres Publikum, liegt vor in: H.-E. Müller, Helmstedt. Die Geschichte einer deutschen Stadt, Helmstedt 1998. Einen kurzen Überblick über die Stadtgeschichte mit weiterführender Literatur gibt U. Schwarz, Die Entstehung des Landes Braunschweig (1252–1495). In: Jarck, Landesgeschichte, S. 256f. – Zur Gründung von St. Ludgeri vgl. Stubbendiek, Stift, S. 4ff. Zur Diskussion der Nachricht bei Thietmar von Merseburg, das Helmstedter Kloster sei von dem hl. Ludger († 809) persönlich gegründet worden, vgl. Mutke, Helmstedt im Mittelalter, S. 1ff., Stubbendiek, a. a. O. und H. Röckelein, Halberstadt, Helmstedt und die Liudgeriden. In: Kat. Jahrtausend, S. 65f. »
  2. Vgl. Keyser, Städtebuch, Bd. 3, S. 186ff. »
  3. Das genaue Datum ist nicht bekannt. 1228 bestätigte der Abt den Bürgern die ihnen unter seinen Vorgängern gewährten Rechte. Das Stadtrecht selbst ist in einer Urkunde des Abtes aus dem Jahre 1247 niedergelegt. Vgl. dazu Mutke, Helmstedt im Mittelalter, S. 44ff. und Stubbendiek, Stift, S. 46ff. »
  4. Dazu Stubbendiek, Stift, S. 29f. »
  5. Zum Gründungsvorgang vgl. Strauß, Stiftung und Herrschaft, S. 127ff. »
  6. Dazu und zum Folgenden Stubbendiek, Stift, S. 52ff., S. 62, S. 143ff. »
  7. Meier, Städteatlas, S. 27. Ebenda das Folgende. »
  8. Meier, Kunstdenkmäler, S. 83. »
  9. Mutke, Helmstedt im Mittelalter, S. 133f. »
  10. Zum St. Annenhospital vgl. Meier, Kunstdenkmäler, S. 82 und J. G. Leisching, Nachricht von Hospital und Kapelle St. Annae Helmstedt .. aus dem Lateinischen und Niederdeutschen in das Hochdeutsche übertragen von M. Wandersleb, Helmstedt 2004. »
  11. Dazu Meier, Städteatlas, S. 27 und ders., Kunstdenkmäler, S. 74f. »
  12. Dazu Stubbendiek, Stift, S. 155ff. »
  13. Zur Unterbrechung vgl. Stubbendiek, Stift, S. 179f. »
  14. Eine Zusammenstellung der neueren Literatur zur Geschichte der Universität Helmstedt bis 1626 bei Kauertz, Wissenschaft, S. 54ff. Ebenda auch eine gute Einführung in diese wichtigste und am besten untersuchte Periode der Universitätsgeschichte. Eine moderne Gesamtdarstellung des 234-jährigen Bestehens der Universität fehlt. Ersatzweise sind die allgemeinen Einführungen aus Übersichtsarbeiten zu den drei oberen Fakultäten heranzuziehen, vgl. W. A. Kelly, The Theological Faculty at Helmstedt: an outline of its intellectual development as mirrowed in its dissertations, together with a chronological catalogue, 3 Bde., Diss. Strathclyde 1991, Typoskript, HAB Wolfenbüttel, Sign. 43.4o 350, S. 85ff., S. 94ff., Kundert, Katalog, S. 32ff. sowie Triebs, Medizinische Fakultät, S. 12ff. Zur theologischen Fakultät vgl. außerdem I. Mager, „Helmstedt, Universität“. In: TRE 15, S. 35ff. Verzichtet wird in dem folgenden Überblick auf einzelne Literaturverweise zu den genannten Gelehrten. Sie finden sich in den Übersichtsarbeiten bzw., soweit die Personen Inschriften veranlaßt haben, bei der jeweils angegebenen Inschrift. »
  15. Zur Beziehung zwischen beiden vgl. I. Mager, Hermann Conring als theologischer Schriftsteller – insbesondere in seinem Verhältnis zu Georg Calixt. In: Stolleis, Hermann Conring, S. 55ff. »
  16. Die tatsächlichen Amtsgeschäfte führte am Ort ein Professor als Pro- oder Vizerektor. Beide Titel stehen ohne erkennbaren Unterschied nebeneinander. So bezeichnet sich der Amtsinhaber 1695 in einer Bauinschrift im Juleumsbereich als VICERECTOR, in einer anderen Bauinschrift ebenda 1697 als PRORECTOR, vgl. Nr. 77 A mit Nr. 346»
  17. Einen Ansatz zur Rehabilitierung dieser Phase der Helmstedter Universitätsgeschichte unternimmt N. Hammerstein, Tradition und Krise. Die Universität Helmstedt nach ihrer „Glanzzeit“. In: Academia Julia – Universität Helmstedt, Tradition – Zukunft. Beiträge zur Geschichte des Landkreises und der ehemaligen Universität Helmstedt 15, 2002, S. 71ff., hier S. 74ff. »
  18. Mager, wie Anm. 14, S. 38. »