Inschriftenkatalog: Stadt Hannover
Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.
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Bestand: DI 36 (Hannover)
Nr. 123† Nikolaifriedhof 1567
Grabplatte der Elisabeth Geander. Laut Redecker war der hochrechteckige Stein in die Kirchhofsmauer eingelassen. Nach der Zeichnung Redeckers verlief die Inschrift zwischen Linien über zwei Drittel der Grabplatte, darunter befanden sich zwei Wappenschilde, auf dem rechten eine Hausmarke (H3).
Inschrift nach der Zeichnung bei Redecker.
Schriftart(en): Kapitalis.
ANNO · D(OMI)NI · 1567 ·/ DEN · FREITAG · NACH · ESTO · / MIHI1) · IST · IN · GOTH · VOR=/STORBEN · DIE · THVGEN=/TSAME · ELISABETH · H ·2)/ DES · ERHWIRDIGEN / HERN · IOANNIS · GEAND=/RI · EHELICHE · HAVSFRAW ·/ SAMPT · MAGRETHEN · VNDa) / LVCKEN · IREN · TOCHTER ·/ ALHIE · BEGRABEN · DEN / GOTH · EI(N)E · FROLICHE · AV=/FFERSTEHVNG · VORLEIHE ·
| Geander (Mann mit Harke) |
Textkritischer Apparat
- VND] Das D befand sich auf dem Rand des Steins.
Anmerkungen
- 14. Februar.
- Der Mädchenname der Elisabeth Geander ließ sich nicht ermitteln.
- Scheibe, Marktkirche, S. 72.
- Redecker, Bd. 1, fol. 268v.
Quellen
- Redecker, Bd. 1, fol. 268v (Zeichnung).
Zitierhinweis:
Sabine Wehking,
DI 36, Nr. 123†,
in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di036g006k0012308.

Johannes Geander bekleidete von 1560 bis 1567 die zweite Pfarrstelle an der Marktkirche.3) Seine Frau und seine beiden Töchter wurden Opfer der Pest, die 1566 in Hannover ausbrach. Aufgrund einer Prügelei mit dem Kantor der Schule, Andreas Conradi, im Chor der Marktkirche wurde Geander 1567 seines Amtes enthoben. Er ging daraufhin nach Derneburg, später in die Pfalz.4)