Inschriftenkatalog: Stadt Hannover
Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.
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Bestand: DI 36 (Hannover)
Nr. 54† – 1521
Geschütz, genannt „Gorgonius“. Auf dem Geschütz befand sich die Darstellung eines bärtigen Männerkopfes und das Hannoversche Kleeblatt.
Inschrift nach der Zeichnung bei Redecker.
Schriftart(en): Gotische Minuskel.
helf got midta) / sant goriananno d(omi)ni m vc xxi / Ich bin ein slanggeb) / jhnc) der not andrees / von honfelschd) mir gos
Textkritischer Apparat
- midt] onde Jugler, Hartmann.
- slangge] SLANGE Jugler, Hartmann.
- jhn] ZHU Jugler, Hartmann.
- honfelsch] HONTELSCH Jugler, Hartmann.
Anmerkungen
- Vgl. Mithoff, Künstler und Werkmeister, S. 158f.
Quellen
- Redecker, Bd. 1, fol. 223v (Zeichnung).
- Jugler, Hannovers Vorzeit, S. 24.
- Hartmann, Geschichte, S. 94.
- Reitzenstein, Geschützwesen, Bd. 1, S. 86.
Zitierhinweis:
Sabine Wehking,
DI 36, Nr. 54†,
in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di036g006k0005408.
Da das Geschütz den Namen Gorgonius trug, dürfte mit dem in der Inschrift angerufenen sant gorian der heilige Gorgonius gemeint gewesen sein. Andreas von Honfelsch ist nur als Gießer dieses Geschützes nachzuweisen.1)