Inschriftenkatalog: Stadt Göttingen
Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.
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Bestand: DI 19 (Göttingen)
Nr. 137 Göttingen, St. Jakobikirche E. 16./ A. 17. Jh.
Grabstein einer unbekannten Frau. An der Wand des südlichen Scheitenschiffs befestigt. Grauer Sandstein. Die umlaufende Schriftleiste ist bis auf einen Rest abgesplittert. Die Platte war früher in den Fußboden der Kirche eingelassen.
Inschriften: A) Fragment auf der oberen Schriftleiste, B) Monogramme auf dem ersten und zweiten Wappen der linken Seite.
Maße: H. 200, B. 101, Bu. 6 cm.
Schriftart(en): Renaissance-Kapitalis, erhaben (nur A).
- A)
[. . . . . . . . . . .] DEN 20.a) [. . . . . . . . .]
- B)
D(ERER) V(ON) F(ALKENBERG)D(ERER) V(ON) K(RAMM)
| rechts: a) Bodenhausen (Hanstein?)1), links: b) Falkenberg2), c) Kramm3), d) Bodenhausen (Hanstein?). |
Textkritischer Apparat
- Buchstaben und Ziffern sind beschädigt.
Anmerkungen
- Siebmacher II 9, S. 4, T. 3 und S. 8, T. 9. Bodenhausen und Hanstein waren verwandt. Ihre Wappen unterscheiden sich in den Farben und im Helmkleinod, wobei Bodenhausen Pfauenfedern und Hanstein Hahnenfedern verwendet. Da die Farbe als Unterscheidungsmerkmal ausscheidet, bleibt nur der zweite Punkt als Differnzierungskriterium. Der Zustand des Grabsteins läßt jedoch eine eindeutige Entscheidung nicht mehr zu.
- Siebmacher I, T. 182.
- Siebmacher II 9, S. 5, T. 5.
Zitierhinweis:
Werner Arnold,
DI 19, Nr. 137,
in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0013706.

Als Grabfigur ist eine Frau dargestellt, deren Kleidung der Mode um 1600 entspricht.