Inschriftenkatalog: Stadt Freising

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 69: Stadt Freising (2010)

Nr. 469† Dom Mariä Geburt und St. Korbinian 1650

Beschreibung

Wappengrabplatte für den Domherrn Johann Adolph von Gepeckh. Im äußeren südlichen Seitenschiff in der Elisabeth- bzw. Fürstenkapelle im Boden1). Wohl erst 1842 im Zuge der Neupflasterung abgegangen. Die Inschrift ganz oben auf der Platte, unten das Wappen des Verstorbenen im Kreisfeld.

Standort nach BSB Cgm 1716, Beschreibung und Text nach der Nachzeichnung in HVO Ms. 318.

  1. Joannes Adolphus Geepekh / Canonicus Frisingensis 1650

Wappen:
Gepeckh2).

Kommentar

Zu Johann Adolph von Gepeckh vgl. Nr. 467†.

Eine nach 1826 angefertigte Kopiale zeigt eine quadratische, auf der Spitze stehende Bodenplatte mit identischem Text als vierzeilige Inschrift: Joannes / Adolphus Geepeckh / Can(onicus) Frising(ensis) / 16503). Außerdem gab es noch eine weitere Bodenplatte aus der Zeit von Bischof Eckher mit der Inschrift: Jo(hannes) Adolphus Baro de Geebek. Can(onicus) O(biit) A(nn)o 1650. 8. Augu(usti)4). Diese Platte ging spätestens im Zuge der Bodenerneuerung 1842 verloren.

Anmerkungen

  1. BSB Cgm 1716 Catalogus Canonicorum fol. 16v.
  2. Bay 35, 36 (Tafel 32, 33) unter dem Namen „Geböckh“.
  3. AEM H 61 p. 221.
  4. Vgl. BSB Oefeleana 10 IV p. 44; AEM H 76 p. 339.

Nachweise

  1. HVO Ms. 318 fol. 87r; AEM H 61 p. 221; Glaser, Grabsteinbuch 377 Nr. 212.

Zitierhinweis:
DI 69, Stadt Freising, Nr. 469† (Ingo Seufert), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di069m012k0046904.