Inschriftenkatalog: Stadt Freising

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 69: Stadt Freising (2010)

Nr. 216 Gottesackerk. Mariä Himmelfahrt (1542)

Beschreibung

Fragment der Wappengrabplatte für den Stiftsherrn Matthias Hinderer. Derzeit lose im Dachboden zusammen mit mehreren Grabplatten des 18. und 19. Jahrhunderts gelagert. Ursprünglich in der Kollegiatstiftskirche St. Veit vor dem Johannesaltar im Boden, wohl im Sommer 1803 ausgebaut und dem Steinmetzen Max Einsele zur Weiterverarbeitung überlassen. Heller Kalkstein. Nach Oefele unter dem Text das Wappen des Verstorbenen. Von der Platte das linke Randstück der oberen Hälfte erhalten.

Ergänzt nach BSB Oefeleana 10.

Maße: H. 49,0 cm, B. 10,5 cm, Bu. 4,5 cm.

Schriftart(en): Kapitalis.

DI 69, Nr. 216 – Gottesackerk. Mariä Himmelfahrt – (1542)

 © BAdW München, Inschriftenkommission [1/1]

  1. MA[TTHIAS] / HIN[DERER] / QV[IESCIT] / SV[B HOC] / SAX[IOLO]a)

Übersetzung:

Matthias Hinderer ruht unter diesem kleinen Stein.

Wappen:
Hinderer1).

Kommentar

Zu Matthias Hinderer vgl. Nr. 235.

Textkritischer Apparat

  1. In AX nachträglich eingearbeitete Vertiefung, daher nur Randbereich dieser Buchstaben erhalten.

Anmerkungen

  1. Ein vertikaler Stab, darüber ein spiegelverkehrtes S, beide mit gemeinsamer Grundlinie. Es handelt sich vielleicht um eine Hausmarke oder um das falsch wiedergegebene Bild einer Schlange, die sich um einen Stab windet.

Nachweise

  1. BSB Oefeleana 10 IV p. 409.

Zitierhinweis:
DI 69, Stadt Freising, Nr. 216 (Ingo Seufert), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di069m012k0021601.