Inschriftenkatalog: Stadt Freising

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 69: Stadt Freising (2010)

Nr. 11 Dom Mariä Geburt und St. Korbinian um 1160–1170

Beschreibung

Figurale Grabplatte für Otto von Moosen. Im inneren südlichen Seitenschiff am Pfeiler zwischen der Paulskapelle und der Thomaskapelle auf der Nordseite1). Ursprünglicher Standort nicht bekannt, jedoch sicher als Bodenstein verwendet, zu unbekanntem Zeitpunkt aufgerichtet und an den heutigen Standort versetzt. Kalkstein. Inschrift auf einem Randstreifen umlaufend. Im vertieften Mittelfeld Darstellung des Verstorbenen in frontaler Ganzfigur. Das Antlitz mit langem Spitzbart und einer die Ohren frei lassenden, mützenförmigen Frisur aus parallelen Stablocken, der Körper in ein Untergewand und ein gegürtetes Obergewand gehüllt, darüber ein Mantel mit scheibenförmiger Schließe oder Scheibenfibel an seiner rechten Schulter; die rechte Hand auf die Brust gelegt, der linke Arm unter dem hochgerafften Mantel verborgen. Zwischen den Füßen drei zwei zu eins gelegte Steine (?), evtl. als Dreiberg zu deuten.

Zahlreiche Fassungsreste, vor allem von den wohl unter Bischof Eckher 1723–1724 und Joachim Sighart um 1870 angebrachten Farbfassungen2). Die Schrift heute schwarz nachgezogen. Die Buchstabenvertiefungen der Randleiste teils mit Kittungen und Mörtel gefüllt. Die Platte mehrfach gebrochen: Die linke obere Ecke nach paläographischem Ausweis in der Barockzeit erneuert und angesetzt, Brüche quer durch die Stirn, quer unterhalb der Nase, diagonal abwärts oberhalb der Hand, diagonal abwärts in der Körpermitte und quer im unteren Körperdrittel. Die Schrift wohl im 17. Jahrhundert auf Basis der ursprünglichen Beschriftung erneuert und im 18. Jahrhundert ein weiteres Mal überarbeitet.

Maße: H. 181 cm, B. 51 cm, Bu. 3,2 cm.

Schriftart(en): Historisierende bzw. nachgeahmte Romanische Majuskel.

DI 69, Nr. 11 – Dom Mariä Geburt und St. Korbinian – um 1160–1170

 © BAdW München, Inschriftenkommission [1/1]

  1. 〈OTTOa)〉 [D]Eb) MOSENc) /+ HOCd) · TVMVLO · [VI]RTVTIS HOMO IACET · OTTO · QVIESCV/NT · +· OS[S]/A · SOLI · GREMIO · SPIRIRITVSe) · IN · DOMINO

Übersetzung:

Otto von Moosen. In diesem Grab liegt Otto, reich an Mannestugend. Seine Gebeine ruhen im Schoß der Erde, sein Geist im Herrn.

Versmaß: Distichon. (Z. 2-3)

Kommentar

Der figurale Grabstein gehört zwar zu den prominentesten Kunstdenkmälern der Stadt Freising, wurde jedoch von der bisherigen Forschung nur unzureichend wahrgenommen. Bei genauer Betrachtung der Befunde am Objekt und der historischen Überlieferungssituation ergeben sich eine Reihe von Problemen, deren Klärung überhaupt erst eine zeitliche Einordnung und Beurteilung des Steins ermöglichen.

Bereits die in der Kopfzeile angebrachte Namensbezeichnung des Verstorbenen als OTTO SEMOSER läßt Zweifel an der Authentizität dieses Inschriftenteils aufkommen, da Familiennamen im hohen Mittelalter in Deutschland unbekannt waren3). Auch eine weitere Quelle erweist sich als nicht tragfähig, nämlich die von Meichelbeck mitgeteilte Sage vom hartherzigen Bischof Gerold und dem mildtätigen Domstift-Pförtner Otto Semoser: Bischof Gerold solle auch gegen denen Armen sich sehr hart auffgeführet haben. Dann als Otto Semoser / Thorwarth bey der Residenz in Freysing / denen Armen Brod wollte bringen / habe der Bischoff gefragt / was derselbe trage? und als dieser antwortete / er trage Stein: seye das Brod in Stein / diese aber widerum in Brod verändert worden / allwo man dessen Grab-Stein annoch sihet [...]4). Diese Sage, die Bischof Gerold (Nr. 91) aufgrund seiner unglücklichen Rolle in der Freisinger Geschichte als Bösewicht ausweist, Otto Semoser dagegen zum Helfer der Armen und damit zum Tugendhelden verklärt, findet bei Meichelbeck – also 500 Jahre nach den mutmaßlichen Ereignissen – ihre erstmalige schriftliche Fixierung, illustriert durch eine ganzseitige Abbildung des Grabsteins in Meichelbecks Historia Frisingensis von 17285). Vor Meichelbeck ist die Sage dagegen quellenmäßig nicht faßbar. Dabei fällt auf, daß sie ihrem Hauptmotiv nach – den verwandelten Steinen – einer Begebenheit aus der Vita der hl. Elisabeth von Thüringen folgt. So bedient sich die Sage von Otto Semoser bereits bekannten Materials, ohne wesentlich originäre Inhalte hinzuzufügen. Ein Blick auf die Grabplatte gibt den entscheidenden Hinweis auf die Entstehung des Sageninhalts: Zu Füßen des Verstorbenen befinden sich eben die „Steine“, die nach Meichelbeck zu Broten verwandelt werden, sein linker Arm ist unter dem Mantel verborgen und die Grabinschrift verweist auf die Tugenden des hier Dargestellten. Die Sage scheint demnach einen Erklärungsversuch sowohl für die Darstellungs- und Textelemente auf der Grabplatte zu liefern, als auch für die Tatsache, daß ein Laie das Begräbnisrecht im Dom erlangen konnte, das traditionell den Bischöfen vorbehalten war6).

Wie eine 2008 durchgeführte Befunduntersuchung durch Streiflicht- und UV-Analyse ergab, war der Stein längere Zeit im Boden gelegen, da im Bereich der Haare, Stirn, Nase und unteren Gewandpartien eindeutig Merkmale von Abrieb zu erkennen sind. Auffallenderweise waren weite Bereiche der umlaufenden Inschriftenleiste davon nicht betroffen. Daß die Inschrift in späterer Zeit stark überarbeitet bzw. erneuert worden sein muß, läßt sich aber daran beobachten, daß an einigen Stellen gravierende Abweichungen gegenüber einem mutmaßlich vorhandenen Originaltext festzustellen sind: So vergrößert sich an der rechten Randleiste der Buchstabenabstand beim Wort VIRTVTIS genau dort, wo der Rand durch Ausbruch auf die Hälfte seiner Breite reduziert ist. Dieser Inschriftenteil reagiert also auf eine spätere Beschädigung und kann daher weder an derselben Stelle noch zur selben Zeit wie der Originaltext eingehauen worden sein. Außerdem gibt es mehrere Buchstabenformen, die schon ihrer Grundform nach nicht original sind: Als besonders markant erweisen sich hier das spiegelverkehrte Schlingen-M in DOMINO, das E mit kurzem Mittelbalken in QVIESCVNT, das spitze A, das spitze M sowie das Q in Form einer 2 mit schmalem, fast geschlossenem Bogen. Dies deutet darauf hin, daß die Randleiste samt Inschrift mit der Zeit abgetreten wurde, während das etwas tiefer liegende Bildfeld von der Abnutzung weniger betroffen war. In jedem Fall dürften zum Zeitpunkt der Aufrichtung bzw. Überarbeitung der Platte die genauen Buchstabenformen und auch einige Textteile nicht mehr erkennbar gewesen sein, auch wenn sich der gesamte Text noch einigermaßen zuverlässig rekonstruieren ließ. Die spätere Neufassung konnte sich – soweit bisher bekannt – auf keine archivalische Überlieferung der Grabinschrift stützen.

Nun ist die Entstehung der von Meichelbeck mitgeteilten Semoser-Sage wohl kaum unter Bischof Eckher zu denken, sondern dürfte bereits einige Generationen früher eingesetzt haben, zu einer Zeit, als die Namensbildung Otto Semoser durch eine irrige Überarbeitung bereits vollzogen war. Setzt man zudem voraus, daß die Nachahmung bzw. Kopie einer Romanischen Majuskel kaum vor dem 16. Jahrhundert stattgefunden haben kann, bietet sich als möglicher Zeitpunkt der Überarbeitung am ehesten die Barockisierung des Doms unter Bischof Veit Adam 1621–1624 an. Unter Bischof Eckher könnte es – wie einzelne Buchstaben erkennen lassen – allenfalls noch zu leichten Korrekturen gekommen sein.

Bei genauer Betrachtung der Kopfzeile, die die Namensbezeichnung enthält, fällt auf, daß das S von SEMOSER nicht ausgehauen ist, sondern mit schwarzer Farbe über einer gekitteten Bruch- bzw. Fehlstelle ergänzt wurde, dazu sind seitlich der Kittstelle Reste eines Buchstabens ähnlich einem unzialen D zu erkennen. Außerdem folgt unmittelbar auf das R von SEMOSER ein sich am unteren Ende nach vorn einringelnder Bogen, wie er bei einem runden N auftritt. Dies aber führt zur Überlegung, ob der ursprüngliche Text an dieser Stelle nicht OTTO DE MOSEN gelautet haben könnte, wie dies bereits Boegl vermutet hatte7).

Während ein Freisinger Klosterpförtner Otto Semoser als fiktionale Gestalt naturgemäß keinerlei Niederschlag in den Freisinger Urkunden gefunden hat, gibt es reichlich Quellenmaterial zu verschiedenen Trägern des Namens Otto von Moosen.

Die Adelsfamilie derer von Moosen, die seit dem 11. Jahrhundert bezeugt ist, war Inhaber einer nahe dem Markt Dorfen gelegenen Hofmark mit zugehörigem Schloß. Letzter Vertreter seines Geschlechts war Hans Moser von Moosen zu Kirchdorf bei Haag, der um das Jahr 1500 starb8). Von allen Familienmitgliedern erfuhr Otto von Moosen, von 1147 bis 1165 Propst der Freisinger Kollegiatstiftskirche St. Andreas, in der bisherigen Literatur die größte Aufmerksamkeit9). Dieser kommt jedoch nicht in Betracht, da der auf der Grabplatte Dargestellte aufgrund seiner weltlichen Kleidung zweifelsfrei als Laie gekennzeichnet ist.

Mit größter Wahrscheinlichkeit handelt es sich um Otto von Moosen, Sohn des Bernhard von Moosen. Aus seiner Ehe mit Mechtildis gingen vier Söhne hervor: Otto, erstmals 1147 als Kanoniker am Freisinger Domstift erwähnt und nachmaliger Propst von St. Andreas, sowie Heinrich, Bernhard und Dietrich10). Otto d. Ä. erscheint in einer Vielzahl von Urkunden altbayerischer Stifte und Klöster als Zeuge, so in Urkunden des Freisinger Domstifts 1104/22 bis 1158/8011), von Weihenstephan 1116/38 bis 1166/7212), Neustift um 1135 bis 1159/6713), Moosburg 1090/1133 bis 1147/6114), Schäftlarn 1140/120315), Berchtesgaden 115016) (Schenkungsbuch) und anderen mehr. Der urkundliche Nachweis Ottos umfaßt danach etwa die Jahre zwischen 1122 und 1166. Otto von Moosen übte demzufolge eine umfangreiche notarielle Amtstätigkeit als Salmann in der Verwaltung des Bistums Freising aus17).

Diese biographischen Daten sind geeignet, einen Zusammenhang zwischen der Person des Verstorbenen und seinem Begräbnisplatz im Dom herzustellen: Gegen Ende seiner Lebenszeit, im Jahre 1159, wurden durch ein Brandunglück weite Teile des Doms zerstört, wodurch umfangreiche Erneuerungen besonders im Bereich der Krypta und am Westende des Langhauses nötig wurden. Da im hohen Mittelalter nur Heilige oder Stifter ein figurales Grabmal in der Kirche zugewiesen bekamen, muß Otto von Moosen wohl beträchtliche Geldmittel zum Wiederaufbau der Domkirche beigetragen haben, um sich einen Begräbnisplatz im südlichen Seitenschiff zu sichern, das sonst nur den Bischöfen als Grablege vorbehalten war. Seine umfängliche Rechtstätigkeit sowie seine adelige Herkunft dürften die Erlangung dieses vornehmen Begräbnisplatzes zudem begünstigt haben. Aufzeichnungen über eine Stiftung haben sich jedoch ebensowenig erhalten wie etwa über den Beitrag von Kaiser Friedrich I. Barbarossa zum Neubau des Doms (vgl. Nr. 13). Ein Zusammenhang mit der Funktion seines gleichnamigen Sohns als Propst von St. Andreas wird hingegen nicht ersichtlich.

Aus diesem Umstand folgt eine Datierung der Platte in die Jahre um 1160/70, die der von Sigmund Benker vorgeschlagenen Datierung um 1150 nahe kommt, während die übrige kunsthistorische Literatur aufgrund des Zusammenhangs der Semoser-Sage mit Bischof Gerold (1220–1230) für eine Datierung in die Jahre um 1230 plädierte18). Vergleichbare Werke ähnlicher Zeitstellung sind in der altbayerischen Plastik nicht anzutreffen. Die figurale Deckplatte des Hochgrabes der sel. Berta von Biburg, das der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts angehört, zeigt einen primitiven, linearen Reliefstil und besaß keine Umschrift, ist also in keiner Weise mit dem Freisinger Stein zu vergleichen19). Möglicherweise war für dessen Anfertigung die Steinmetzwerkstätte verantwortlich, die zeitgleich auch am Westportal arbeitete.

Nicht abschließend zu klären ist, ob die Kopfleiste des Grabmals bereits von Anbeginn mit dem Namen des Verstorbenen beschriftet war oder ob dieser später, d. h. zeitnah nach dem Tode Ottos von Moosen, hinzugefügt wurde. Die namentliche Nennung zu Beginn des Formulars stellt in jedem Fall eine große Ausnahme dar, wofür sich nur wenige Vergleichsbeispiele – die Grabinschrift für die hl. Plektrudis († 725) in St. Maria in Kapitol, Köln (um 1180)20), die Sarkophag-Umschrift für Bischof Bernward von Hildesheim († 1022) in St. Michaelis, Hildesheim (nach 1022)21) – anführen lassen. Andererseits muß gefragt werden, wie ein Zusammenhang zwischen dem Grabdenkmal und dem Namen des Verstorbenen hätte hergestellt werden können, wenn die Beschriftung erst in der Neuzeit vorgenommen worden wäre, also zu einem Zeitpunkt, als schon seit Jahrhunderten weder eine schriftliche noch mündliche Tradtion über die Stiftungstätigkeit des Otto von Moosen bestand. Der Gedanke einer beliebigen, allenfalls vom Platzangebot der Kopfzeile diktierten Kompilation aus dem inschriftlich genannten Otto und dem in Urkunden genannten Otto von Moosen dürfte jedenfalls auszuschließen sein. Darüber hinaus bestand bereits eine Beschriftung in der Kopfleiste, als diese zusammen mit dem übrigen Textbestand wohl im Zuge der ersten Dombarockisierung 1621–1624 eine irrige Überarbeitung erfuhr, mit der Folge, daß die kaum mehr lesbare Namensnennung OTTO DE MOSEN zu OTTO SEMOSER verballhornt wurde – mit den bekannten Folgen22).

Außer der figuralen Grabplatte gab es im inneren südlichen Seitenschiff auch eine quadratische Bodenplatte aus der Zeit von Bischof Eckher mit der Inschrift: Otto Seemoser Janitor sub Geroldo Ep(iscop)o23). Diese Platte wurde im Zuge der Erneuerung des Bodens 1842 ausgebaut und durch eine Neuanfertigung mit ähnlichem Text ersetzt24).

Textkritischer Apparat

  1. Die linke obere Ecke im 17./18. Jh. zusammen mit dem Vornamen OTTO erneuert.
  2. Die gekittete Fehlstelle später irrig mit S übermalt.
  3. N später zu R verändert.
  4. Zeichen zu Beginn des Textes in Form eines Kreuzes.
  5. Sic, irrig für SPIRITVS.

Anmerkungen

  1. Die älteste Standortbeschreibung geht auf das Ende des 17. Jahrhunderts zurück und gibt an, der Stein befinde sich vor dem sechsten eisernen Gitter, von der Sakristei aus gezählt, vor dem Thomasaltar, s. BSB Cgm 1725 p. 133f. Diese Angabe dürfte dem heutigen Standort entsprechen.
  2. Eine Schwarzweiß-Abbildung der wohl bis zum Domjubiläum 1924 beibehaltenen Fassung des 19. Jahrhunderts s. bei Kdm Obb II Taf. 42.
  3. Benker, Otto Semoser 388.
  4. Meichelbeck, Chronica 174; vgl. Meichelbeck, Historia Frisingensis II,1 9; vgl. Obernberg, Reisen I,2 448f.; Glaser, Grabsteinbuch 324 Nr. 56.
  5. Meichelbeck, Historia Frisingensis II,1 Taf. 1; Götz, Kunst in Freising 252, 271.
  6. Vgl. Schlecht, Inschriften II 33 Nr. 108; Benker, Otto Semoser 388.
  7. AEM Nachlaß Boegl Nr. 31 (Domherren 1).
  8. BSB Cgm 2290 XVIII fol. 206r, 213r.
  9. Prechtl, St. Andreas 61.
  10. Meichelbeck, Historia Frisingensis I,2 552f. Nr. 1326; BayHStA KL Freising – St. Andreas Nr. 162 p. 32; BSB Cgm 2290 XVIII fol. 206r, 206v; AEM H 270; Uttendorfer, Archidiakone 4 Anm. 9.
  11. Unter Bischof Heinrich I. (1104-1122): 1. Hundt, Bayrische Urkunden 85 Nr. 39; Bitterauf, Traditionen I 504f. Nr. 1698a. – 2. Meichelbeck, Historia Frisingensis I,2 539 Nr. 1294; Bitterauf, Traditionen I 495 Nr. 1681. – 3. Meichelbeck, Historia Frisingensis I,2 541 Nr. 1301; Bitterauf, Traditionen I 512 Nr. 1710. Unter Bischof Otto (1138–1158): 1. Monumenta Boica IX 407; Meichelbeck, Historia Frisingensis I,2 552 Nr. 1325; Bitterauf, Traditionen I 362 Nr. 1532; Uhl, Weihenstephan I 120-123 Nr. 143. – 2. Bitterauf, Traditionen I 374 Nr. 1545c. – 3. Meichelbeck, Historia Frisingensis I,2 553 Nr. 1328; Bitterauf, Traditionen I 541f. Nr. 1763. – 4. Meichelbeck, Historia Frisingensis I,2 551 Nr. 1323. Unter Bischof Adalbert (1158–1184): 1. Bitterauf, Traditionen I 380 Nr. 1550b. – 2. Bitterauf, Traditionen I 547 Nr. 1771d.
  12. Unter Abt Meginhard von Weihenstephan (1116–1138): Monumenta Boica IX 380; Uhl, Weihenstephan I 63 Nr. 76. Unter Abt Gunther (1147–1156): 1. Monumenta Boica IX 412; Uhl, Weihenstephan I 146f. Nr. 182. – 2. Monumenta Boica IX 419; Uhl, Weihenstephan I 159f. Nr. 200. – 3. Monumenta Boica IX 420f.; Uhl, Weihenstephan I 162 Nr. 203. Unter Abt Rapoto (1156–1172): 1. Monumenta Boica IX 441; Uhl, Weihenstephan I 206f. Nr. 253. – 2. Monumenta Boica IX 458f.; Uhl, Weihenstephan I 235f. Nr. 291. Vgl. auch Uhl, Weihenstephan I 126 Nr. 147 oben.
  13. 1. Monumenta Boica IX 532; Busley, Neustift 6 Nr. 2. – 2. Monumenta Boica IX 551; Busley, Neustift 38f. Nr. 38.
  14. Höflinger, Moosburg 40f. Nr. 40, 45-47 Nr. 45, 66 Nr. 64, 90f. Nr. 85.
  15. Weissthanner, Schäftlarn 69f. Nr. 59, 83 Nr. 74, 222 Nr. 224, 364 Nr. 367.
  16. Muffat, Schenkungsbuch 256 Nr. XXX, 266 Nr. LV, 269 Nr. CXI, 304 Nr. CX, 309 Nr. CXIX, 310 Nr. CXXI, 318 Nr. CXL, 324f. Nr. CXLVII.
  17. Vgl. Höflinger, Moosburg 40.
  18. Benker, Otto Semoser 388; vgl. Kdm Obb II 359; Karlinger, Steinplastik 34; Bauch, Grabbild 31; Dehio Obb 311.
  19. Karlinger, Steinplastik Taf. 121.
  20. Legner, Romanik Abb. 224.
  21. DI 58 (Hildesheim) Nr. 11.
  22. Die erste bekannte Nachzeichnung des Grabmals, die Prey in seiner Freisinger Bischofschronik wiedergibt, zeigt keine Umschrift, s. AEM H 57 p. 98f. Dies darf jedoch nicht als Beleg dafür herangezogen werden, daß die Platte erst unter Bischof Eckher ihre Beschriftung erhalten hätte: Bei Prey sind die Grabinschriften in einer Vielzahl von Fällen nicht in die Nachzeichnungen übernommen worden, sie werden jedoch in diesen Fällen stets bei den zugehörigen biographischen Angaben aufgeführt.
  23. BSB Oefeleana 10 IV p. 51; AEM H 76 p. 325; Schlecht, Inschriften II 33 Nr. 108.
  24. Der Text lautet hier: OTTO / SEMOSER IANITOR / sub Geroldo / Episcopo; vgl. Schlecht, Inschriften II 33 Nr. 108. Plattennummer der Bauaufnahme des staatlichen Hochbauamts Freising von 1993: SI.453.

Nachweise

  1. AEM H 57 p. 99; Meichelbeck, Historia Frisingensis II,1 9, Taf. 1; BSB Clm 1291 p. 137; AEM H 482a p. 739, 1093; BSB Cgm 1718 p. 363, 1 nach p. 564; AEM H 291 p. 25, 35; AEM H 76 p. 325, 357; AEM H 465 fol. 202v, 290r; HVO Ms. 318 fol. 45r; AEM H 477 p. 739; AEM B 8 II p. 59; Sighart, Dom 60 Anm. 1; HVF U XI 11 p. 1 Nr. 1; Schlecht, Inschriften II 32f. Nr. 107; Alckens, Freising 50; Benker, Dom und Domberg 57; Bauch, Grabbild 30f.; Benker, Otto Semoser 387f.; Glaser, Grabsteinbuch 324 Nr. 56.

Zitierhinweis:
DI 69, Stadt Freising, Nr. 11 (Ingo Seufert), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di069m012k0001109.