Inschriftenkatalog: Die Inschriften der Stadt Freising

Anhang B: Belegte, aber nicht erhaltene Inschriften

Hinweise: Die folgende Aufstellung enthält Inschriften, deren Existenz quellenmäßig belegt ist, von denen sich jedoch keine kopialen Textabschriften erhalten haben. Nicht erfaßt wurden Datierungen von Vasa Sacra, wie sie vereinzelt im Versteigerungsinventar des Doms aufscheinen, vgl. BayHStA GK Freising u. Mühldorf Nr. 28 prod. 83.

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

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DI 69 Anhang B: Stadt Freising (2010)

B1, Nr. 6 Domkreuzgang 14.–15. Jh. (?).

Kommentar

Wie in der Sitzung des Domkapitels vom 18. Mai 1688 erörtert wurde, befand sich zu dieser Zeit im Pflaster des Domkreuzgangs eine Grabplatte, von deren Relief nur noch die Darstellung der vier Evangelisten in den vier Ecken zu erkennen war. Laut Sitzungsbeschluß sollte die Platte gehoben und in die Kepser-Kapelle transferiert werden1). Die Platte ist nicht erhalten, vermutlich wurde sie während der Barockisierung durch die Brüder Asam entfernt. Da sie im Grabsteinbuch von Frey fehlt2), gab es von ihr wohl auch keine Nachzeichnung im heute verschollenen Grabsteinbuch von Bischof Eckher.

Anmerkungen

  1. AEM DK 58 Domkapitelsprotokoll 1688–1690 fol. 43v.
  2. Vgl. HVO Ms. 318; Glaser, Grabsteinbuch.

Zitierhinweis:
DI 69 Anhang B, Stadt Freising, B1, Nr. 6 (Ingo Seufert), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di069m012b1000606.