Inschriftenkatalog: Die Inschriften der Stadt Freising

Anhang B: Belegte, aber nicht erhaltene Inschriften

Hinweise: Die folgende Aufstellung enthält Inschriften, deren Existenz quellenmäßig belegt ist, von denen sich jedoch keine kopialen Textabschriften erhalten haben. Nicht erfaßt wurden Datierungen von Vasa Sacra, wie sie vereinzelt im Versteigerungsinventar des Doms aufscheinen, vgl. BayHStA GK Freising u. Mühldorf Nr. 28 prod. 83.

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

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DI 69 Anhang B: Stadt Freising (2010)

B1, Nr. 5 Kollegiatstiftskirche St. Veit 1497

Kommentar

Am 7. und 12. Mai 1803 wurde nach Abnahme der fünf Glocken vom Kirchturm der Kollegiatstiftskirche St. Veit nicht nur ihr Gewicht bestimmt, vereinzelt kam es dabei auch zur Aufnahme der Inschriften1). Die große Glocke mit einem Gewicht von 3132 Pfd. stammte – wie eine dreizeilige Inschrift vermeldete – aus dem Jahre 1676; die nächst grössere Glocke ist de Anno Christi 1497, die mittlere de An(n)o Christi 14972). Die beiden Jahreszahlen 1497 gibt der Kopist dabei mit gotischen Ziffern wieder, d. h. jeweils mit einer schlingenförmigen 4 und einer lambdaförmigen 7. Daß über die Datierungen hinaus Inschriften auf den beiden Glocken angebracht waren, ist anzunehmen, doch sind ihre Texte nicht überliefert. Das Gewicht betrug 1419 Pfd. und 1085 Pfd. Die beiden kleineren Glocken, von denen keine Inschriftentexte überliefert sind, wogen 617 Pfd. und 371 Pfd.

Anmerkungen

  1. AEM H 49 fol. 102v.
  2. AEM H 49 fol. 108r, 108v.

Zitierhinweis:
DI 69 Anhang B, Stadt Freising, B1, Nr. 5 (Ingo Seufert), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di069m012b1000508.