Inschriftenkatalog: Stadt Düsseldorf

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 89: Stadt Düsseldorf (2016)

Nr. 51 St. Lambertus 1528, (um) 1678

Beschreibung

Triptychon der Rosenkranzbruderschaft. Öl auf Eichenholz, entstanden 1528, 1678 mit neuem Rahmen versehen und in großen Teilen übermalt; mehrfach restauriert.1) Das Triptychon wurde 1812 im Zuge der Übertragung der Rosenkranzbruderschaft von der Kreuzherrenkirche an die Lambertuskirche dorthin verbracht und an der Westwand des südlichen Seitenschiffes angebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst für einige Jahrzehnte im Gemeindehaus aufgehängt, war es zwischen Anfang des Jahres 2006 und 2011 als Leihgabe im Stadtmuseum Düsseldorf2) ausgestellt. 2012 erfolgte eine grundlegende Restaurierung, bei der zum Teil frühere Übermalungen entfernt werden konnten und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt wurde.3) Seit 2013 an der nördlichen Langhauswand aufgehängt. Auf der mittleren Tafel eine Schutzmantelmadonna, deren Mantelteile von je zwei Engeln gehalten werden; die seitlichen Zipfel des Mantels reichen jeweils bis in die äußere obere Ecke der Seitentafeln. Die Madonna in rot-weißem Gewand steht auf einer goldenen Mondsichel in einem von roten und weißen Rosen geränderten Strahlenkranz und reicht dem mit einem Rosenkranz geschmückten Christuskind auf ihrem linken Arm eine rote Nelke. Links und rechts neben ihrem Kopf je ein Engel, einen weißen, einen roten und einen goldenen Rosenkranz über ihrem Kopf haltend. Auf der linken Tafel kniet unter ihrem Mantel Herzog Johann III. von Jülich-Kleve-Berg (als Herzog von Kleve Johann III., von Berg Johann I.), vor sich das Wappen von Jülich-Kleve-Berg-Mark-Ravensberg, mit seinem Sohn sowie Männern unterschiedlicher Stände, auf dem rechten Flügel seine Gemahlin Maria, vor sich das Wappen von Jülich-Berg-Ravensberg, mit zwei Töchtern, ebenfalls von Frauen unterschiedlicher Stände umgeben. In den seitlichen Tafeln jeweils oberhalb des Mantels Spruchbänder mit dem Beginn eines Mariengebets (links A, rechts B). Der Rahmen und die Inschriften darauf stammen aus der Zeit um 1678.4) Allerdings entspricht die heutige Beschriftung hinsichtlich der „Anordnung der Worte“ sowie der „Laufweite der sichtbaren Buchstaben“ nicht dem ursprünglichen Zustand.5) Es ist nicht auszuschließen, dass der Wortlaut der Inschriften 1678 vom ursprünglichen Rahmen übernommen wurde. Auf der oberen Rahmenleiste befindet sich durchlaufend die Bildbeischrift (C), auf der unteren Rahmenleiste unter den seitlichen Tafeln die Stiftervermerke (links D, rechts E); auf dem mittleren Teil der unteren Leiste ein Renovierungsvermerk von 1678 (F).6)

Maße: H. 178,8 cm; B. 261,8 cm; 7) Bu. 4 cm (A), 4,5–5 cm (B), 2,3–3 cm (C), 1,6 cm (D, E), 3 cm (F).

Schriftart(en): Gotische Minuskel mit Versalien (A, B), Fraktur (C), Kapitalis (D–F).

DI 89, Nr. 51 - St. Lambertus - 1528, (um) 1678

 Börries Brakebusch, Dipl.-Restaurator, Düsseldorf [1/1]

  1. A

    Sub · tua(m) · p(ro)tectione(m) · / confugi//mus

  2. B

    Sancta · / · dei · genitrix ·8)

  3. C

    Dis Ist Die Broderschafft Der Freuden unser Lever Frauen vor Susteren und Broederen des Rosen Krantz.

  4. D

    IOANNES III. IUL(IAE) CLIV(IAE) MONT(IUM) DUX: / WILHELMUS FILIUS 1528.

  5. E

    MARIA. IUL(IAE) ET MONT(IUM) DUCISSA / ANNA AEMILIA FILIAa) 1528.

  6. F

    RENOVATA A(NN)O 1678

Übersetzung:

Unter deinen Schutz fliehen wir, heilige Gottesgebärerin. (A–B)

Johann III., Herzog von Jülich, Kleve, Berg. (Sein) Sohn Wilhelm 1528. (D)

Maria, Herzogin von Jülich und Berg. (Ihre) Töchter Anna (und) Aemilia 1528. (E)

Erneuert im Jahr 1678. (F)

Wappen:
Jülich-Kleve-Berg-Mark-Ravensberg, Jülich-Berg-Ravensberg

Kommentar

Eine paläographische Beurteilung der Inschriften A und B ist nur unter Vorbehalt möglich, da das Bild mehrfach restauriert und in erheblichen Teilen übermalt worden ist. In A und B werden als Worttrenner Quadrangel verwendet, von denen einige mit an den Ecken ansetzenden Zierstrichen versehen sind. Die oberen Schaftenden bei t sind gespalten, ebenso das untere Schaftende des p. Bei t in genitrix läuft das gespaltene obere Schaftende rechts in einem Zierstrich aus. Bei e ist der Balken zu einem schräg verlaufenden Strich reduziert und außer in dei unten leicht nach rechts umgebogen. Das a ist kastenförmig und unten offen ausgeführt mit zum Balken umgebrochenem oberen Abschnitt des unteren Bogens. Ebenfalls kastenförmig und unten offen ist g, dessen unterer Bogen am Ende nach unten bzw. rechts umgebogen ist; in genitrix ist das g sorgfältiger gestaltet mit verlängertem und gespaltenem oberen Schaftende. Die Fahne des r ist als Quadrangel mit oben angesetztem Zierstrich ausgeführt. x besteht aus einem senkrecht gestellten Linksschrägschaft und Mittelbalken sowie einem Rechtsschrägschaft, der im oberen Abschnitt als Fahne mit schräg nach links unten verlaufendem, den Balken schneidenden Haarstrich gestaltet ist. Der Versal S ist zu Beginn von A und B jeweils in Rot ausgeführt; der obere Teil des oberen Bogens ist gesondert angesetzt und nach unten gebogen. Im Mittelteil weist das S eine Bogenschwellung und begleitende Zierstriche auf.

Die Inschriften auf dem Rahmen wurden 1678 angefertigt und sind nicht in ihrer ursprünglichen Ausführung erhalten. Sie geben aber möglicherweise ältere wieder. Die unterschiedlichen Schrift­arten (C Fraktur, D–F Kapitalis) dienen dazu, die Texte in den unterschiedlichen Sprachen voneinander abzusetzen.9) Bei der Bezeichnung der Töchter ist fehlerhaft FILIA, statt FILIAE angegeben worden, denn mit der Herzogin sind ihre beiden Töchter Anna (geb. 1515) und Amalia (geb. 1517) abgebildet; nicht wie in der Inschrift angegeben nur eine Tochter namens Anna Aemilia.10) Bei der Restaurierung waren 1678 vielleicht die Namen und die Zahl der herzoglichen Töchter nicht mehr hinreichend bekannt, vielleicht liegt auch nur ein schlichter Fehler beim Abschreiben einer älteren Inschrift vor. Der Sohn ist der spätere Herzog Wilhelm V.

Erste Maßnahmen zur Erhaltung und Sicherung des Bildes sind 1678, also genau 150 Jahre nach seiner Entstehung erfolgt, als das Bild auch seinen heutigen, mit dem Restaurierungsvermerk (F) versehenen Rahmen erhielt.11) Dies steht im Zusammenhang mit der Anfertigung eines zweiten Triptychons für die Bruderschaft, das nach ihrer Erneuerung 1657 und der 1659 erfolgten Bestätigung durch Papst Alexander VII. im Jahr 1679 als Gegenstück zu dem Triptychon von 1528 geschaffen und ebenfalls in der Kreuzherrenkirche angebracht wurde.12) Heute hängen beide in St. Lambertus nebeneinander. Neben der zuletzt durchgeführten sind weitere Restaurierungen belegt. 1921 soll es „weitgehend übermalt“ worden sein;13) aus dem Jahr 1934 liegt eine Rechnung über nicht näher spezifizierte Restaurierungsarbeiten vor14) und auch für 1961 sind nicht näher bekannte Maßnahmen belegt.15)

Typologisch steht das Triptychon von 1528 dem Bild der Kölner Rosenkranzbruderschaft sehr nahe, das, 1475 geschaffen, heute nicht im Original erhalten ist, da es 1510 durch das heute in St. Andreas zu Köln befindliche Bild des Meisters von St. Severin ersetzt wurde.16) Wie auf dem Kölner Bild werden die Motive der Schutzmantelmadonna und der Rosenkranzkönigin mit den drei Kronen für die drei Rosenkränze17) miteinander verbunden. Allerdings halten auf dem Düsseldorfer Bild nicht Heilige, sondern Engel den Mantel, unter dem jeweils Männer bzw. Frauen der verschiedenen Stände, nicht mehr die Vertreter der geistlichen und weltlichen Stände getrennt voneinander stehen.18) Insgesamt finden sich in dem Düsseldorfer Bild eine Reihe typischer Merkmale der Ikonographie der Madonna mit Rosenkranz.19)

Die Ursprünge und der Werdegang der Rosenkranzbruderschaft sind in einigen Punkten nicht eindeutig zu klären, doch erscheint nach den Untersuchungen Brzosas der folgende Ablauf wahrscheinlich.20) Die Düsseldorfer Rosenkranzbruderschaft geht auf die ursprünglich an der Liebfrauenkapelle beheimatete Marienbruderschaft zurück, die nach der Düsseldorfer Geschichtsschreibung im Jahr 1407 durch Herzog Wilhelm I. von Berg und seine Gemahlin Anna gegründet worden sein soll, aber bereits in einem Testament vom 18. März 1400 als bestehend genannt wird. Die durchaus mögliche Gründung durch Herzog Wilhelm muss also zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt sein, möglicherweise 1382 beim Bau des Gasthauses oder bei der Errichtung der Liebfrauenkapelle neben dem Gasthaus in den letzten Jahren des 14. Jahrhunderts.21) Diese Kapelle wurde 1443 den Kreuzherren geschenkt,22) das Gasthaus Mitte des 15. Jahrhunderts an eine andere Stelle in der Stadt verlegt.23) „Denkbar“24) erscheint somit, dass sich die Bruderschaft, deren Aufgabe ursprünglich in der Ausrichtung der Begräbnisse für Auswärtige25) bestanden hat, zu einer Gebetsbruderschaft entwickelte, der Rosenkranzbruderschaft in der Kreuzherrenkirche, die sich in ihren Schriften auf die Marienbruderschaft zurückführt.26) Nach dem Anschein der Quellen ist die Rosenkranzbruderschaft bereits im zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts untergegangen,27) also nur wenige Jahre nach der Entstehung des Triptychons. Nachdem sich jedoch um die Mitte des 17. Jahrhunderts immer mehr Menschen in der Kreuzherrenkirche in der Marienkapelle zu den Gebeten und Andachten versammelten, wurde die Düsseldorfer Rosenkranzbruderschaft im Mai 1657 wiedererrichtet. Ihr Altar war der Gnadenbildaltar in der Kreuzherrenkirche.28)

Als die Kreuzherrenkirche im Zuge der Säkularisation 1812 profaniert wurde, wurde die Bruderschaft unter Mitnahme ihres Eigentums an die Lambertuskirche verlegt.29) Das Triptychon wurde an der Westwand des südlichen Seitenschiffes30) angebracht und hängt heute nach mehreren Ortswechseln an der nördlichen Langhauswand.

Die Landesherren sind der Bruderschaft von Beginn an verbunden gewesen. Die Angaben über die Gründung durch Herzog Wilhelm I. 1407 gehen zurück auf ein nicht mehr im Original erhaltenes Verzeichnis der Marienbruderschaft mit den Namen der 1409 bis 1532 aufgenommenen Mitglieder, denen die Namen des Herzogspaares sowie weitere 600 Namen vorausgehen, wohl die bei Anlegung der Liste 1409 bekannten Namen der lebenden oder bereits verstorbenen Mitglieder.31) Auch Herzog Gerhard und Herzog Wilhelm II. waren Mitglieder. Herzog Johann III. (I.) von Jülich, Kleve und Berg und seine Ehefrau schließlich haben sich als Mitglieder und Stifter dieses Bildes abbilden lassen und das jüngere Triptychon wurde auf Veranlassung von Pfalzgraf Philipp Wilhelm und seiner Gemahlin angefertigt, die ebenfalls Mitglieder der Bruderschaft gewesen sind und sie gefördert haben.32)

Textkritischer Apparat

  1. Sic! Statt FILIAE (?), da die Herzogin mit ihren Töchtern Anna und Amalia abgebildet ist.

Anmerkungen

  1. PfA St. Lambertus Düsseldorf-Altstadt, Restaurierungsbericht aus der Werkstatt Börries Brakebusch, Düsseldorf, vom 19. Febr. 2013, S. 1f.
  2. Unter der Inv.-Nr. B-DL 1 war es in Raum 5 angebracht.
  3. Vgl. dazu PfA St. Lambertus Düsseldorf-Altstadt, Restaurierungsbericht aus der Werkstatt Börries Brakebusch, Düsseldorf, vom 19. Februar 2013.
  4. Ebd., S. 1. Der Rahmen weist deutliche Übereinstimmungen in Material und Gestaltung sowie in der Schrift, dem Inhalt und der Verteilung der Inschriften auf mit dem Rahmen des zweiten Triptychons der Rosenkranzbruderschaft, das 1679 angefertigt worden ist (s. u. Anm. 12).
  5. PfA St. Lambertus Düsseldorf-Altstadt, Restaurierungsbericht aus der Werkstatt Börries Brakebusch, Düsseldorf, vom 19. Februar 2013, S. 1, ebd. auch die Zitate.
  6. Der Vollständigkeit halber wird diese Inschrift ebenfalls in den Haupttext aufgenommen.
  7. Maße nach PfA St. Lambertus Düsseldorf-Altstadt, Restaurierungsbericht aus der Werkstatt Börries Brakebusch, Düsseldorf, vom 19. Februar 2013, S. 1.
  8. Vgl. CAO III, Nr. 5040: „Sub tuam protectionem confugimus, ubi infirmi acceperunt virtutem, et propter hoc tibi psallimus, Dei Genitrix Virgo.“ u. ebd., Nr. 5041: „Sub tuum praesidium confugimus, Dei Genitrix“. Zu B vgl. auch die gleich lautende Anrufung in der Allerheiligenlitanei.
  9. Vgl. dazu Drös, Schrifthierarchie, S. 96.
  10. Vgl. die Stammtafel in Kat. Land im Mittelpunkt, nach S. 528. Nicht abgebildet ist die dritte Tochter des Herzogspaares, die 1528 bereits verheiratete Sybille.
  11. Ein Hinweis auf Maßnahmen an dem Bild im Jahre 1678 findet sich in LAV NRW R, Reg. Düsseldorf, Nr. 3890, fol. 19v.
  12. Vgl. z. B. die Abb. bei Peters, Ausstattung, S. 148; Kat. 500 Jahre Rosenkranz, Abb. 3, oder Brzosa, Geschichte, Abb. 154: Die Gottesmutter mit Kind, über ihr Gottvater und in Gestalt einer Taube der hl. Geist, reicht dem vor ihr knienden hl. Dominikus einen Rosenkranz. Zu ihrer Rechten überreicht Alexander VII. Pfalzgraf Philipp Wilhelm (auf der linken Tafel) die Bulle über die Erneuerung der Bruderschaft. Mit dem Herzog knien auf der linken Tafel die männlichen Mitglieder der Bruderschaft, auf der rechten Tafel mit der Herzogin die weiblichen Mitglieder. Zwischen diesen und den im oberen Bildteil schwebenden Engeln vermitteln auf den äußeren Flügeln je acht Päpste, die der Bruderschaft Ablässe gewährt haben, in ihren Händen Schilde mit ihrem Namen und den Daten ihrer Bullen. Zu Füßen der Gottesmutter flehen arme Seelen um ihre Rettung.
  13. Peters, Ausstattung, S. 147; vgl. auch Kat. Land im Mittelpunkt, S. 385, Nr. E 5 (S[onja] S[chürmann]).
  14. PfA St. Lambertus Düsseldorf-Altstadt, Akten 449, eine Rechnung vom 24. Dezember 1934.
  15. Restauriert und neu entdeckt aus der Arbeit der Restaurierung, bearb. von Heinz Althöfer (Bildhefte des Kunstmuseums Düsseldorf 6), Düsseldorf 1968, S. 26.
  16. Zu dem Kölner Bild Jean-Bruno Broicher, Hl. Kreuz, in: Colonia Romanica X (1995), S. 256–268, 261–263.
  17. Der freudenreiche, schmerzensreiche und glorreiche Rosenkranz.
  18. Vgl. Schiller, Ikonographie 4,2, S. 201f.; auch Kat. 500 Jahre Rosenkranz, S. 133, Nr. A 11; Kat. Land im Mittelpunkt, S. 385, Nr. E 5 (S[onja] S[chürmann]). Peters, Ausstattung, S. 147, nennt einen „kölnischen Maler“ als Erschaffer dieses Bildes.
  19. Vgl. E. Wilkins, Art. Rosenkranz, in: LCI 3, Sp. 567–572.
  20. Vgl. zum Folgenden ausführlich und mit zahlreichen Nachweisen Brzosa, Geschichte, S. 399–412.
  21. Vgl. ebd., S. 402; zur Gründung der Kapelle, die möglicherweise an der Stelle einer älteren Sakralstätte, z. B. eines Bildstocks, entstand, ebd. S. 405f. Die Bruderschaft selbst gibt in einem Schreiben anlässlich ihrer Verlegung 1812 an, dass sich in ihrer Bruderschaftskiste ein altes Schriftstück befände, dem zufolge sie schon 1392 ihren Gottesdienst gefeiert habe. Vgl. dazu LAV NRW R, Reg. Düsseldorf, Nr. 3890, fol. 19r.
  22. Brzosa, Geschichte, S. 403.
  23. Ebd., S. 366f. u. 406.
  24. Ebd., S. 406.
  25. Ebd., S. 400.
  26. Vgl. ebd., S. 401f. zur Chronik von Adolf Eiffens aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts und der Schrift des Herman Sonborn von 1711.
  27. Die Mitgliederlisten der Bruderschaft enden 1532. Vgl. Brzosa, Geschichte, S. 407 m. Anm. 68.
  28. Die Urkunde zur Erneuerung ist abgedruckt bei Bayerle, Kirchen, S. 251–254, Nr. 12; Regest bei Höroldt, Inventar St. Lambertus, Nr. 146. Zum Verlauf der Wiedererrichtung durch die Kölner Dominikaner vgl. im Einzelnen Brzosa, Geschichte, S. 407f.; vgl. auch Greb, Gnadenbilder, S. 148f.
  29. Greb, Gnadenbilder, S. 151; Klein, Säkularisation, S. 35f. Vgl. zu der Verlegung Bayerle, Kirchen, S. 254f., Nr. 13; Regest bei Höroldt, Inventar St. Lambertus, Nr. 446 und das Material in LAV NRW R, Reg. Düsseldorf, Nr. 3890 (foll. 18v, 19v u. 64v das Bild aufgelistet); ebd., Großherzogtum Berg, Nr. 7968; PfA St. Lambertus Düsseldorf-Altstadt, Akten 378.
  30. So Clemen, KDM Düsseldorf, S. 43 (1894); Dattenfeld, St. Lambertuspfarre, S. 36 (1906); Krahe/Theissen, St. Lambertus, S. 82 (1925); Peters, Ausstattung, S. 146f. (1956). Auch im Kat. Ausstellung 1888, S. 24, Nr. 211, ist die Lambertuskirche als Besitzer aufgeführt.
  31. Brzosa, Geschichte, S. 402; dieses Verzeichnis ist überliefert in dem in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts von dem Kreuzbruder Adolf Eiffens angelegten Bruderschaftsbuch, heute PfA St. Lambertus Düsseldorf-Altstadt, Hss. 8.
  32. Greb, Gnadenbilder, S. 142f. u. 149; Brzosa, Geschichte, S. 409.

Nachweise

  1. Clemen, KDM Düsseldorf, S. 43 (nur C–F).
  2. Peters, Ausstattung, S. 146.
  3. Kat. Land im Mittelpunkt, S. 385, Nr. E 5 (S[onja] S[chürmann]).
  4. Kat. 500 Jahre Rosenkranz, S. 133, Nr. A 11 (nur C und A–B in Übersetzung).
  5. Richartz, Kirchenschatz (1989), o. S.
  6. Ders., Kirchenschatz (1990), S. 150 (A–E).
  7. Kampmann, Kunstdenkmälerverzeichnis St. Lambertus, S. 36.

Zitierhinweis:
DI 89, Stadt Düsseldorf, Nr. 51 (Ulrike Spengler-Reffgen), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di089d008k0005108.